- 22.10.2026, 16:05:36
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Presse - Arbeitssicherheit im Fokus: AUVA-Fachtag bei MABA in Wöllersdorf
Arbeitssicherheit im Fokus: AUVA-Fachtag bei MABA in Wöllersdorf Sicherheitsfachkräfte und Arbeitsmediziner aus der österreichischen Baubranche trafen sich am 16. Oktober 2026 beim „treffpunkt.prävention“ in der MABA Fertigteilindustrie GmbH in Wöllersdorf/NÖ. Im Mittelpunkt standen aktuelle Herausforderungen im Arbeitnehmerschutz, die Evaluierung von Arbeitsplätzen und der Erfahrungsaustausch.

Wöllersdorf, 22. Oktober 2026 - Wie lassen sich Gesundheitsrisiken am Arbeitsplatz frühzeitig erkennen und Arbeitsbedingungen in der Baubranche sicherer gestalten? Mit diesen Fragen beschäftigten sich Sicherheitsfachkräfte und Arbeitsmediziner beim diesjährigen “treffpunkt.prävention” der AUVA am Standort der MABA Fertigteilindustrie GmbH, einer Tochter der Kirchdorfer Gruppe.
Das Fachprogramm umfasste aktuelle Zahlen zu Berufskrankheiten am Bau, unterschiedliche Perspektiven auf die Arbeitsplatzevaluierung sowie den Einsatz digitaler Evaluierungssoftware. Anhand eines Praxisbeispiels wurden die Möglichkeiten der betrieblichen Evaluierung näher beleuchtet.
Zum Abschluss gab es noch zwei praktische Stationen der AUVA.
- Station: Mit einem Rauschteppich konnten die Teilnehmenden erleben, wie sich 0,5 Promille Alkohol auf die Wahrnehmung und Koordination auswirken.
- Station: Eine UV-Kamera machte mit bloßem Auge nicht sichtbare Hautschäden durch Sonneneinstrahlung sichtbar.
Arbeitssicherheit in der Praxis erleben
Ein besonderer Programmpunkt war der gemeinsame Rundgang durch das MABA-Werk. Dabei erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die industrielle Fertigung von Betonfertigteilen und konnten sich direkt vor Ort mit den betrieblichen Gegebenheiten auseinandersetzen. Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer sind zentrale Bausteine wirksamer Präventionsarbeit.
Mit “treffpunkt.prävention” fördert die AUVA die Vernetzung von Sicherheitsfachkräften, Arbeitsmedizin und Unternehmen, um gemeinsam neue Impulse für die betriebliche Prävention zu setzen", betont Bernd Toplak, Leiter der Präventionsabteilung in der AUVA-Landesstelle Wien.
Der AUVA-Fachtag bei MABA verband fachliche Weiterbildung mit praxisnahen Einblicken in einem niederösterreichischen Industriebetrieb.
Für Niederösterreich ist MABA vor allem eines: ein industrieller Arbeitgeber in einer Region, in der produzierende Betriebe zur wirtschaftlichen Grundversorgung zählen. Mit fünf Standorten und rund 600 Mitarbeitenden zählt das Unternehmen zu den größten österreichischen Fertigteilherstellern ihn ihrem Segment.
Über die MABA Fertigteilindustrie GmbH
Die MABA Fertigteilindustrie GmbH mit Stammsitz in Wöllersdorf-Steinabrückl (Niederösterreich) ist seit 1925 auf Betonfertigteile für Hoch-, Tief-, Bahn- und Tunnelbau spezialisiert. Ausgehend von einem regionalen Werk hat sich MABA zu einem Pionier der österreichischen Fertigteilindustrie entwickelt. Heute zählt das Unternehmen mit rund 600 Mitarbeitenden an fünf Standorten zum größten Fertigteilhersteller in ihrem Segment. Aktuelle Erfolgselemente sind der Einsatz von Recyclingbeton, digital gesteuerte Produktionsprozesse und die konsequente Nutzung der Schiene per werkseigener Bahnanschlüsse.
MABA ist Teil der eigentümergeführten Kirchdorfer Gruppe und feierte 2025 ihr 100-jähriges Bestehen.
Über die Kirchdorfer Gruppe
Die Kirchdorfer Gruppe ist einer der führenden europäischen Hersteller von Betonfertigteilen und Infrastrukturprodukten mit über 50 Unternehmen in 16 Ländern. Über 1.700 Mitarbeitende sind in den Bereichen Zement, Rohstoffe, Betonfertigteile sowie Straßensicherheitssysteme tätig. Innovation, Forschung und nachhaltige Infrastrukturprojekte zählen zu den strategischen Schwerpunkten der Gruppe. Die Gruppe erzielt einen Jahresumsatz von rund 400 Millionen Euro.
Rückfragen & Kontakt
Kirchdorfer Gruppe/Presse
Mag. Sandra Ehrenhöfer, Bakk.
06608878416 l [email protected]
www.kirchdorfer.at
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