• 22.10.2026, 13:19:37
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LR Winkler zu Pillen-Hype bei Jugendlichen: „Bewusstseinsbildung und Medienkompetenz sind essenziell für Gesundheit der jungen Menschen“

Landesrat Martin Winkler

LR Winkler zu Pillen-Hype bei Jugendlichen: „Bewusstseinsbildung und Medienkompetenz sind essenziell für Gesundheit der jungen Menschen“

Die von der AK in Auftrag gegebene Umfrage zu Nahrungsergänzungsmitteln zeigt laut Kinder- und Jugendschutz-Landesrat Martin Winkler, wie wichtig eine frühzeitige Bewusstseinsbildung ist. Bereits die Hälfte der befragten 14- bis 17-Jährigen greift zu solchen Produkten. Informationen und Empfehlungen kommen häufig aus dem Internet und sozialen Medien, während professionelle Beratung selten genutzt wird.

„Wenn Influencer Pillen und Pulver als einfachen Weg zum perfekten Körper bewerben, müssen wir Jugendliche frühzeitig darin stärken, solche Versprechen kritisch zu hinterfragen und richtig einzuordnen. Ein Werbevideo ersetzt keine fachliche Beratung. Ebenso wichtig ist es, ein gesundes Selbstwertgefühl zu fördern und den Druck zur ständigen Selbstoptimierung zu verringern“, betont Winkler.

Wie eng der Konsum mit dem Wunsch nach einem bestimmten Aussehen verbunden ist, zeigt die Befragung: Gerade die 14- bis 17-Jährigen nennen häufiger Schönheit und Körperfettreduktion als Einnahmemotive. In sozialen Medien treffen diese Wünsche auf idealisierte Körperbilder und Produktwerbung, die schnelle Veränderungen verspricht. Umso wichtiger ist es, Jugendlichen zu vermitteln, wie solche Darstellungen entstehen und welche wirtschaftlichen Interessen dahinterstehen.

Der Oö. Jugendschutz bietet hierzu Schulen, Vereinen und Jugendgruppen verschiedene Workshops an, die einen bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien fördern. Dabei geht es um Orientierung im Netz, persönliche Grenzen und den respektvollen Umgang miteinander. Diese Präventionsarbeit stärkt junge Menschen im Umgang mit dem Einfluss sozialer Medien, dem Druck durch Schönheitsideale und den Auswirkungen auf das eigene Selbstbild.

„Ich lade Schulen, Vereine und alle, die mit jungen Menschen arbeiten, ein, diese Angebote zu nutzen. Gleichzeitig müssen Plattformen, Influencer und Werbetreibende ihrer Verantwortung gerecht werden. Die Forderung der AK, dass online irreführende Gesundheitsversprechen konsequent verfolgt werden müssen, unterstütze ich ausdrücklich“, so Winkler abschließend.

Informationen und Buchung: www.jugendschutz-ooe.at/workshops/

Rückfragen & Kontakt

Mag. Christoph Klebinder
Presse LR Mag. Winkler
Telefon: +43 732 77 20-120 43, +43 664 600 72-120 43
E-mail: [email protected]

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