• 19.10.2026, 15:43:08
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LH Stelzer/LR Achleitner/BM Hattmannsdorfer/BM Hanke: Neuer Standort des LKR Leichtmetallkompetenzzentrum Ranshofen feierlich eröffnet

Am Montag, 19. Oktober, wurde der neue Standort des LKR Leichtmetallkompetenzzentrum Ranshofen feierlich eröffnet.

Neuer Standort des LKR Leichtmetallkompetenzzentrum Ranshofen feierlich eröffnet

Meilenstein für die Leichtmetallforschung in Österreich: Bundesminister, Landespolitik und AIT-Geschäftsführung eröffnen neuen LKR-Standort. Forschung, die wirkt: vom Werkstoff zur industriellen Anwendung

Im Industriepark Braunau-Neukirchen in Oberösterreich ist heute der neue Standort des LKR Leichtmetallkompetenzzentrum Ranshofen feierlich eröffnet worden. Der Neubau bietet auf rund 3.000 Quadratmetern Hallen für industrienahe Forschung sowie zusätzlich rund 1.600 Quadratmeter für Labore und Büros. Beim Bau wurde besonderer Wert auf Nachhaltigkeit gelegt – die Investition in den Standort belief sich auf rund 16 Millionen Euro.

Das LKR – eine 100-prozentige Tochter des AIT Austrian Institute of Technology – nutzt den neuen Standort, um die Entwicklung und industrielle Anwendung von Leichtmetalltechnologien voranzutreiben. Rund 70 Mitarbeiter:innen forschen hier an hochwertigen Leichtmetalllegierungen, nachhaltigen Verarbeitungsprozessen und funktional integrierten Leichtbaukomponenten – von der Materialforschung bis zur Serienreife.

Der neue Standort wurde im Beisein von Bundesminister Peter Hanke (Innovation, Mobilität und Infrastruktur), Bundesminister Wolfgang Hattmannsdorfer (Wirtschaft, Energie und Tourismus), Oberösterreichs Landeshauptmann Thomas Stelzer sowie Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner eröffnet. Gemeinsam mit Christian Chimani, Geschäftsführer des LKR, und AIT-Geschäftsführer Alexander Svejkovsky unterstrichen sie die Bedeutung des Standorts für die österreichische Industrie.

Modernste Infrastruktur für die Zukunft der Leichtmetallforschung
Der Standort im Industriepark Braunau-Neukirchen bietet modernste Forschungsinfrastruktur für Gießen, Umformen, Simulation und additive Fertigung (3D-Druck). Ein zentraler Baustein ist das WAM Prototyping Laboratory, das die gesamte Prozesskette der drahtbasierten additiven Fertigung von Leichtmetallen abdeckt – von der Werkstoffentwicklung bis zur Bauteilcharakterisierung. Mit dem Umzug sind nun alle Forschungsbereiche an einem Standort vereint, was die Zusammenarbeit und Effizienz deutlich steigert.

Forschung, die wirkt: Vom Werkstoff zur industriellen Anwendung
Das LKR zählt zu den etablierten Forschungszentren für Leichtmetalltechnologien und verbindet wissenschaftliche Exzellenz mit industrieller Praxis. Werkstoffentwicklung, Produktionstechnologie und Simulation mit KI-gestützten Methoden werden am Standort entlang einer durchgängigen Entwicklungskette miteinander verbunden. Die Anwendungen reichen von Automotive über Luft- und Raumfahrt bis hin zu Energietechnik und Maschinenbau.

Durch die enge Zusammenarbeit mit Industriepartnern werden die am LKR entwickelten Lösungen direkt in die Praxis übertragen. So entstehen innovative Leichtbaukomponenten, die nicht nur Ressourcen schonen, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Industrie stärken.

Zitate der Redner:innen

Dr. Christian Chimani, Geschäftsführer LKR Leichtmetallkompetenzzentrum Ranshofen: „Hier am neuen Standort verbinden wir Forschung mit direkter industrieller Anwendung – von der Legierungsentwicklung bis zum Prototyping. Das LKR steht für Innovationen, die wirken: für fortschrittliche Werkstoffe und Produktionstechnologien der Zukunft und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Partner in der Industrie. Dank der engen Zusammenarbeit mit dem AIT und der Unterstützung des Landes Oberösterreich sowie des Bundes können wir hier Technologien entwickeln, die Österreich als Standort für Spitzenforschung und nachhaltige Wertschöpfung stärken.“

Mag. Alexander Svejkovsky, Geschäftsführer AIT Austrian Institute of Technology: „Das LKR ist als 100-prozentige Tochter strategisch in das AIT eingebunden und steht für genau das, was unseren Auftrag ausmacht: Forschung eng mit den Anforderungen der Industrie zu verbinden. Der neue Standort schafft dafür hervorragende Voraussetzungen – mit qualifizierten Mitarbeiter:innen, starken Industriepartnern und einem leistungsfähigen Forschungsumfeld in Oberösterreich und über die Region hinaus. So können wir Forschung mit Wirkung vorantreiben und neue Technologien in industrielle Anwendungen überführen.“

Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer: „Oberösterreich ist das Industriebundesland Nummer 1. Damit das auch in Zukunft so bleibt, brauchen wir Spitzenforschung, die in unseren Betrieben ankommt und zu neuen Produkten, Innovationen und Arbeitsplätzen führt. Genau dafür steht das Leichtmetallkompetenzzentrum Ranshofen. Hier werden die Werkstoffe und Technologien von morgen entwickelt – von der Automobilindustrie bis zur Luftfahrt. Der neue Standort ist daher eine wichtige Investition in die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen und in die Zukunft des Industriestandorts Oberösterreich. Denn unser Anspruch ist klar: Wir wollen bei den Technologien der Zukunft nicht nur mithalten, sondern vorne mit dabei sein. Ich danke dem AIT und allen Beteiligten für diese wichtige Investition und das klare Bekenntnis zum Forschungs- und Industriestandort Oberösterreich.“

Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner: „Innovation entfaltet ihren Wert erst dann, wenn sie in den Betrieben ankommt. Das neue WAM Prototyping Laboratory vereint die gesamte Prozesskette der additiven Fertigung von Leichtmetallen und schafft damit ideale Bedingungen, um Innovationen rasch zur Marktreife zu führen. Das Land OÖ hat in diesen Kompetenz- und Infrastrukturaufbau beim LKR, Partner of UAR Innovation Network, mehr als 2 Millionen Euro investiert. Damit stärken wir die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen und positionieren Oberösterreich in einem dynamisch wachsenden Zukunftsmarkt.“

Bundesminister KommR Peter Hanke (Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur): „Unser Ziel ist, neue Technologien möglichst rasch marktfähig zu machen. Forschungsinfrastrukturen wie das LKR sind ein exzellentes Beispiel dafür. Hier wird sichtbar, wie Innovation und Industrie zusammenwachsen – für eine zukunftsfähige Wirtschaft. Der neue Standort ist ein Leuchtturmprojekt, das nicht nur Technologien vorantreibt, sondern auch Arbeitsplätze sichert und neue Wertschöpfung für Österreich schafft.“

Bundesminister Mag. Dr. Wolfgang Hattmannsdorfer (Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus): „Leichtmetalltechnologien sind Schlüsseltechnologien für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrie. Der neue LKR-Standort stärkt Österreich als Standort für Spitzenforschung und nachhaltige Wertschöpfung. Hier werden nicht nur fortschrittliche Werkstoffe entwickelt, sondern auch die Grundlage für die Produkte von morgen gelegt – von der Luftfahrt bis zum Automobilbau.“

Hintergrundinformationen – auf einen Blick

LKR Leichtmetallkompetenzzentrum Ranshofen: Das LKR ist eine 100-prozentige Tochter des AIT Austrian Institute of Technology und führend in der Entwicklung von Leichtmetalllegierungen, nachhaltigen Verarbeitungsprozessen und Recycling. Der neue Standort in Neukirchen an der Enknach (Industrieparkstraße 6) bietet auf rund 3.000 Quadratmetern Hallen für semiindustrielle Forschung sowie zusätzlich rund 1.600 Quadratmeter für Labore und Büros. Der nachhaltig errichtete Neubau kostete rund 16 Millionen Euro und vereint modernste Infrastruktur für Gießen, Umformen, Simulation und additive Fertigung.

WAM Prototyping Laboratory: Ein zentraler Bestandteil der neuen Forschungsinfrastruktur, das die gesamte Prozesskette der drahtbasierten additiven Fertigung (ein spezielles 3D-Druck-Verfahren) von Leichtmetallen abdeckt – von der Werkstoffentwicklung bis zur Bauteilcharakterisierung.

Die rund 70 Forschenden am LKR beschäftigen sich insbesondere mit Aluminium, Magnesium, Titan und deren Legierungen.

Weitere Einblicke in die Arbeit des LKR und den neuen Standort gibt es im AIT-Blog: https://www.ait.ac.at/blog/forschung-und-innovation-fuer-den-leichtbau-der-zukunft

 

Bildtext Gruppenbild v.l.: Dr.in mont. Carina Schlögl, Stellvertretende Geschäftsführerin & Prokuristin, LKR Leichtmetallkompetenzzentrum Ranshofen, Univ.-Prof. DI Dr. Andreas Kugi, Wissenschaftlicher Leiter, AIT Austrian Institute of Technology, Johann Prillhofer, Bürgermeister von Neukirchen a.d.E., Landesrat Martin Winkler, Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer, Dr. Wolfgang Hattmannsdorfer, Bundesminister für Wirtschaft, Energie und Tourismus, KommR Peter Hanke, Bundesminister für Innovation, Mobilität und Infrastruktur, Wirtschafts- und Forschungslandesrat KommR Markus Achleitner, Johannes Waidbacher, Bürgermeister von Braunau, Mag. Alexander Svejkovsky, Geschäftsführer Finanzen, Prozesse, Administration, AIT Austrian Institute of Technology, DIin Dr.in Brigitte Bach, MSc, Geschäftsführerin, Sprecherin der Geschäftsführung, AIT Austrian Institute of Technology, Dr. Christian Chimani, Geschäftsführer, LKR Leichtmetallkompetenzzentrum Ranshofen, Peter Schwab, AIT-Aufsichtsratsvorsitzender, Ing. DI (FH) Werner Pamminger, MBA, Geschäftsführer Business Upper Austria, DI Dr. Wilfried Enzenhofer, MBA, Geschäftsführer Upper Austrian Research, Dr. Stephan Ucsnik, Coordinator Wire-based Additive Manufacturing, AIT Austrian Institute of Technology.

Rückfragen & Kontakt

Sara Rohrauer, BSc.
Presse LR Achleitner
Telefon: +43 732 77 20-160 86, +43 664 600 72-160 86
E-mail: [email protected]

Mag. Florian Hainz, BA
AIT Communication – Press & PR
LKR Leichtmetallkompetenzzentrum Ranshofen
AIT Austrian Institute of Technology
T +43 (0)50550-4518
[email protected] I http://www.ait.ac.at/

Mag. Michael H. Hlava
Head of AIT Communication
AIT Austrian Institute of Technology
T +43 (0)50550-4014
[email protected] I http://www.ait.ac.at/

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