- 09.10.2026, 09:38:09
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LR Achleitner auf Google-Baustelle in Kronstorf: Mehr als 80 oö. Unternehmen bauen an der digitalen Zukunft mit

LR Achleitner auf Google-Baustelle in Kronstorf: Mehr als 80 oö. Unternehmen bauen an der digitalen Zukunft mit
Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner: „Internationale Milliardeninvestition schafft konkrete Wertschöpfung in Oberösterreich – ZAUNERGROUP aus Wallern (Bezirk Grieskirchen) steht beispielhaft für die Stärke und internationale Wettbewerbsfähigkeit unserer heimischen Betriebe“
Eine internationale Milliardeninvestition, von der schon während der Errichtung viele heimische Unternehmen profitieren: Mehr als 220 Firmen aus Österreich arbeiten nach aktuellen Angaben von Google an der Baustelle des neuen Standorts in Kronstorf mit, davon sind mehr als 80 aus Oberösterreich. Einer der größten Auftragnehmer bei diesem Projekt ist der internationale Industrieanlagen- und Rohrleitungsbauer ZAUNERGROUP in Wallern: Rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ZAUNERGROUP sind aktuell auf der Baustelle beschäftigt, insgesamt arbeiten aktuell rund 800 Personen dort. Einen Eindruck von den laufenden Bauarbeiten und der Beteiligung der heimischen Wirtschaft daran konnte sich Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner bei einem Besuch vor Ort gemeinsam mit Andreas Beck, Group Managing Director der ZAUNERGROUP, und Florian Delazer, Gesamtprojektleiter für die Bauphase des Google-Datacenters Kronstorf, verschaffen. „Die Google-Investition kommt bereits in Oberösterreich an: Mehr als 80 oberösterreichische Unternehmen arbeiten bereits auf der Baustelle mit. Das zeigt, dass unsere Betriebe auch bei einem internationalen Großprojekt mit ihrer Kompetenz, Qualität und Verlässlichkeit punkten. Vom Einzelunternehmen bis zum international erfolgreichen Industriebetrieb entstehen Aufträge und Wertschöpfung in der Region. Für den Industrieanlagenbauer ZAUNERGROUP ist dies mit einem Auftragswert von einem dreistelligen Millionenbetrag sogar der größte Auftrag in der Firmengeschichte“, hob Landesrat Achleitner im Rahmen seines Besuchs hervor. „Genau das ist für uns entscheidend: Eine große Investition muss möglichst breit im Land wirksam werden – für unsere Unternehmen, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und damit für den gesamten Standort Oberösterreich“, betonte Landesrat Achleitner.
Der Industrieanlagen- und Rohrleitungsbauer ZAUNERGROUP aus Wallern hat sich bei der Ausschreibung für den gesamten Innenausbau des neuen Google-Standorts sowie für die elektrische und mechanische Infrastruktur im Außenbereich durchgesetzt und fungiert dabei als Generalunternehmer. Der Auftrag umfasst die Installation von Leitungen, Rohren, Kabeln, Glasfasern, Pumpen und Wärmetauschern zwischen Servern, Generatoren und Kühltürmen.
„Für ZAUNERGROUP ist dieses Projekt nicht nur aufgrund seiner Größe etwas Besonderes. Wir können hier jene Erfahrung einbringen, die wir über viele Jahre bei internationalen Projekten aufgebaut haben, und gleichzeitig auf die große industrielle Kompetenz direkt vor unserer Haustür zurückgreifen. Dass wir Komponenten in Wallern vorfertigen und mit starken Partnerbetrieben aus der Region zusammenarbeiten, sorgt dafür, dass ein wesentlicher Teil der Wertschöpfung in Oberösterreich bleibt. Davon profitieren Unternehmen und Beschäftigte in der Region gleichermaßen“, erklärte Andreas Beck, Group Managing Director der ZAUNERGROUP.
Heimische Kompetenz zieht weitere heimische Wertschöpfung nach sich
Die Wirkung reicht dabei über einzelne Großaufträge hinaus. ZAUNERGROUP arbeitet in Kronstorf mit mehreren regionalen Partnerunternehmen zusammen, darunter Molin aus Wels im Bereich Lüftung, HF aus Bad Wimsbach-Neydharting bei der Industriemontage, Knierzinger aus Marchtrenk bei Isolierungen und Gerüsten, BMR aus Buchkirchen im Montagebereich sowie Felbermayr aus Wels bei Kranleistungen. Komponenten und Module werden zudem am Firmenhauptsitz in Wallern vorgefertigt und anschließend nach Kronstorf gebracht.
„ZAUNERGROUP steht beispielhaft dafür, was oberösterreichische Unternehmen können: Sie verbinden internationales Know-how mit industrieller Stärke aus Oberösterreich und holen damit Wertschöpfung ins Land. Besonders erfreulich ist, dass davon wiederum weitere heimische Partnerbetriebe profitieren. So entsteht eine Wertschöpfungskette, die weit über die eigentliche Baustelle hinausreicht“, unterstrich Landesrat Achleitner.
Für Landesrat Achleitner ist die breite Beteiligung heimischer Unternehmen daher auch ein Beleg dafür, dass Oberösterreich bei einem Projekt dieser technologischen und wirtschaftlichen Größenordnung nicht nur Standort, sondern aktiver Teil der Umsetzung ist: „Wenn ein Weltkonzern investiert und mehr als 80 oberösterreichische Unternehmen daran mitarbeiten, dann zeigt das die Leistungsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandorts. Unsere Betriebe müssen den internationalen Vergleich nicht scheuen – sie stellen ihre Kompetenz bei einem der größten Investitionsprojekte in Oberösterreich unter Beweis“, so Landesrat Achleitner.
Vom Bauprojekt zum langfristigen Standortimpuls
Die wirtschaftliche Bedeutung des Google-Standorts endet allerdings nicht mit der Bauphase. Durch dieses Projekt wird die hohe Industriedichte unseres Bundeslandes, die heimische Forschungslandschaft und die vielfältige Kompetenz Oberösterreichs im Bereich Künstliche Intelligenz um zusätzliche digitale Infrastruktur ergänzt. Gerade für industrielle Anwendungen wie Simulationen und digitale Zwillinge, Predictive Maintenance, intelligente Robotik oder KI-gestützte Produktionsprozesse sind hohe Rechenleistung und schnelle Datenverarbeitung relevant.
„Der unmittelbare Nutzen zeigt sich heute schon in den Aufträgen für unsere Unternehmen. Langfristig geht es aber um noch mehr: Zusätzliche digitale Infrastruktur kann die Verbindung unserer industriellen Stärke mit Künstlicher Intelligenz und Forschung weiter voranbringen. Unser Ziel ist, dass aus dieser Investition möglichst viele Chancen in Oberösterreich entstehen – für innovative Betriebe, für qualifizierte Beschäftigung und für Menschen, die hier ihre berufliche Zukunft gestalten“, erklärte Landesrat Achleitner.
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Michael Herb, MSc
Presse LR Achleitner
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