• 30.09.2026, 09:15:07
  • /
  • OTM0010

Filmfestival Kitzbühel 2026: Kino, Nachwuchs und Begegnung im Mittelpunkt

Von 24. bis 28. November 2026 wird Kitzbühel wieder zum Treffpunkt für Filmschaffende, Branche und Publikum aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Die 14. Ausgabe setzt auf Vielfalt, Nachwuchsförderung und Austausch – mit „FFKB Connect“, Drehbuchklausur und #kinofueralle als zentrale Säulen.

Bilder zur Meldung in der Mediendatenbank

Wien/Kitzbühel (LCG) – Filme entdecken, Talente fördern und Menschen miteinander ins Gespräch bringen: Das Filmfestival Kitzbühel (FFKB) richtet seinen Blick bei seiner 14. Ausgabe einmal mehr auf das, was Film über die Leinwand hinaus ausmacht. Von 24. bis 28. November 2026 bringt das Festival nationale und internationale Filmschaffende, Nachwuchstalente, Branchenvertreter und das Publikum in Kitzbühel zusammen. Im Zentrum stehen ein vielfältiges Kino- und Rahmenprogramm aus allen Genres, die Förderung der nächsten Generation von Filmschaffenden und Formate, die Begegnungen und neue Verbindungen ermöglichen.

„Mir ist wichtig, dass das Filmfestival Kitzbühel für junge Filmschaffende mehr ist als eine Bühne für einen Abend. Mit dem ‚Rising Stars‘-Wettbewerb möchten wir Talente sichtbar machen, sie mit der Branche ins Gespräch bringen und Kontakte knüpfen, die über die Festivalwoche hinaus tragen. Unsere film- und medienpolitischen Panels bieten Raum, gemeinsam über die Zukunft des Films zu diskutieren. Wenn aus einer Begegnung eine Zusammenarbeit wird oder jemand durch das Festival den nächsten Schritt gehen kann, dann zeigt sich für mich, was nachhaltige Nachwuchsförderung bedeutet“, so Festivalleiter Markus Mörth.

Das Programm versteht sich dabei als Einladung an ein breites Publikum: Nachwuchsarbeiten treten in einen Dialog mit internationalen und österreichischen Kinoproduktionen und beeinflussen sich im Idealfall gegenseitig positiv. Das Festival macht so unterschiedliche Formen des Kinos sichtbar und stellt gleichzeitig jene Menschen in den Mittelpunkt, die mit ihren Ideen, Ambitionen und Geschichten die Zukunft des Films mitgestalten.

Nachwuchsförderung mit nachhaltiger Wirkung

Die Nachwuchsförderung bildet seit seiner Gründung einen Schwerpunkt des Festivals. Dabei begleitet das Filmfestival Kitzbühel junge Filmschaffende in unterschiedlichen Phasen ihrer Arbeit: Die Drehbuchklausur bietet Autoren Zeit, fachlichen Austausch und professionelle Begleitung zur Weiterentwicklung ihrer Stoffe unter der künstlerischen Leitung des erfahrenen Drehbuchautors Sebastian Andrae. Beim öffentlichen Pitching-Format „FFKB Connect“ können Kreative ihre Projekte vor Vertretern der Filmbranche, Produzenten und Verantwortlichen der Broadcaster präsentieren, Feedback erhalten und neue Kontakte knüpfen. Der Nachwuchswettbewerb „Rising Stars“ gibt jungen Filmschaffenden eine Bühne für ihre Arbeiten in den Bereichen internationaler Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilm.

Wie aus diesen Begegnungen konkrete filmische Projekte entstehen können, zeigen die Geschichten ehemaliger Teilnehmer. Marlena Marie Grübl war im vergangenen Jahr beim „FFKB Connect“ vertreten. Ihr Projekt „Buhle“ wurde dort mit dem Film in Austria Treatment Award ausgezeichnet und ist 2026 im Kurzfilmwettbewerb des Filmfestivals Kitzbühel zu sehen. Auch David Lapuch steht für die Verbindung von Nachwuchsförderung und Festival: Sein Film „Cornetto im Gras“ war bereits 2023 in Kitzbühel zu sehen, 2024 war er Teil der Festivaljury. 2026 kehrt er mit seinem neuen Film „Frutti di Mare“ in den Wettbewerb zurück.

Ein weiteres Beispiel für die langfristige Wirkung des Formats ist Gregor Schmidinger, der seinen Stoff für „Nevrland“ im Rahmen der Drehbuchklausur weiterentwickelte. Der Film wurde 2019 beim Filmfestival Kitzbühel für den „Besten Spielfilm“ ausgezeichnet.

„Wir möchten junge Filmschaffende in unterschiedlichen Phasen unterstützen – von der Arbeit am Drehbuch über die Vorstellung eines Projekts bis zur Begegnung mit Publikum und Branche“, führt Mörth weiter aus.

Zudem feiert Peter Brunners Spielfilm „Down the Arm of God“ beim diesjährigen Filmfestival Kitzbühel seine Österreich-Premiere. Brunner hat eine unverwechselbare filmische Handschrift entwickelt, die international Aufmerksamkeit erregt. Seine Laufbahn zählt zu den spannendsten unter Österreichs jüngeren Filmschaffenden und zeigt, wie aus einer eigenständigen künstlerischen Vision eine international beachtete Karriere entstehen kann.

#kinofueralle: Film für die nächste Generation öffnen

Mit #kinofueralle richtet das Filmfestival Kitzbühel den Blick zugleich auf sein Publikum. Film soll nicht nur innerhalb der Branche stattfinden, sondern möglichst vielen Menschen zugänglich sein. Dazu gehört auch die Zusammenarbeit mit Schulen, um jungen Menschen einen Zugang zu Film als Kunstform zu eröffnen und ihnen Raum zu geben, unterschiedliche Geschichten und Perspektiven zu entdecken.

„Wenn wir junge Menschen für Film begeistern wollen, müssen wir ihnen Raum geben, Filme zu entdecken und darüber zu sprechen“, fügt Mörth hinzu.

Kitzbühel als Ort des Austauschs

Die besondere Atmosphäre des Festivals entsteht durch die unmittelbare Begegnung: „FFKB Connect“, Panels und der Think Tank bringen Kreative und Branchenvertreter aus Projektentwicklung, Produktion, Broadcasting, Verleih und Filmfinanzierung zusammen. Im Mittelpunkt stehen der Austausch über aktuelle Entwicklungen der Film- und Fernsehproduktion, neue Kooperationen und die Weiterentwicklung von Projekten.

Im letzten Jahren tauschten sich bei diversen Panels und Diskussionsformaten auf Einladung des Filmfestival Kitzbühel unter anderem aus: Martin Adree (Digitalexperte und Autor), Oliver Berben (Constantin Film), Markus Breitenecker (Deutsche Entertainment AG), Lisa Giehl (Leonine Licensing), Richard Grasl (Kurier Medienhaus), Stefanie Groiss-Horowitz (ORF), Inga Leschek (RTL), Sandra Maischberger (Das Erste), Michelle Müntefering (Produktionsallianz Deutschland, Staatsministerin für internationale Kulturpolitik a.D.), Alexander Pröll (Digitalisierungsstaatssekretär), Christian Sommer (Motion Picture Association), Moritz von Kruedener (Beta Film) oder Roland Weißmann (ORF-Generaldirektor a.D.). Side-Events von ORF und ProSiebenSat.1 PULS 4 mit JOYN begleiteten das Festival und boten Networking-Möglichkeiten für aufstrebende Talente und direkten Kontakt zu den Sendeanstalten.

Eine zusätzliche Bühne für junge Talente schafft die Kooperation mit dem Kurier Medienhaus als Veranstalter der „Kurier Romy“. Sie verbindet das Festival mit einem etablierten Branchen- und Medienereignis und rückt Filmschaffende in den Mittelpunkt, die die Film- und Medienlandschaft der Zukunft mitgestalten. Die Verleihung der Festivalpreise beim Romy-Branchenfest bietet jungen Filmschaffenden eine große Bühne und erhöht die Sichtbarkeit ihrer Arbeiten inner- und außerhalb der Filmbranche.

Mehr als eine Festivalwoche

Das Filmfestival Kitzbühel versteht sich damit als Plattform: Ziel ist es, junge Filmschaffende auf ihrem Weg zu begleiten, dem Publikum neue Geschichten zu eröffnen und Verbindungen zu schaffen, die über die Festivalwoche hinausreichen.

„Im besten Fall bleibt von einem Festival mehr als eine Festivalwoche: neue Begegnungen, neue Ideen und Impulse, die weiterwirken“, fasst Mörth abschließend zusammen.

JOYN ist erneut Medienpartner des Filmfestival Kitzbühel und bietet preisgekrönten österreichischen Kurzfilmen das ganze Jahr über eine Bühne. Rund 80 österreichische Kurzfilme können auf der Plattform gestreamt werden. JOYN stiftet 2026 wieder den Kurzfilmpreis des Filmfestival Kitzbühel und fördert damit die Sichtbarketi heimischer Filmschaffender.

Das Filmfestival Kitzbühel findet von 24. bis 28. November 2026 statt. Weitere Informationen auf ffkb.at

Über das Filmfestival Kitzbühel

Seit 2013 ist das von Michael Reisch, Mike Mayr-Reisch, Nina Hipfl-Reisch, Kathryn Perrotti und Josef Obermoser gegründete Filmfestival Kitzbühel Anziehungspunkt für die deutschsprachige Film- und Fernsehszene. Neben einem kuratierten Publikumsprogramm verschreibt sich das Filmfestival Kitzbühel unter der Leitung von Direktor Markus Mörth der Nachwuchsförderung. Zahlreiche Networking-Formate wie „FFKB Connect“, Experten-Panels und der Think Tank machen das Filmfestival Kitzbühel zur Diskursplattform für die Film-, Unterhaltungs- und Kulturwirtschaft. Die Drehbuchklausur gibt jungen Talenten drei Wochen lang die Möglichkeit, ihre Stärken zu vertiefen und gemeinsam mit international anerkannten Experten an ihrem dramaturgischen Werk zu arbeiten. Weitere Informationen auf ffkb.at

Fördergeber und Unterstützer:

Das Filmfestival Kitzbühel findet statt mit freundlicher Unterstützung von Stadt Kitzbühel, Land Tirol, Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport (BMWKMS), Wirtschaftskammer Tirol/Film- und Musikwirtschaft (FAMA), Cine Tirol Film Commission, Verwertungsgesellschaft (VAM) und Satel Privatstiftung.

+++ BILDMATERIAL +++
Das Bildmaterial steht zur honorarfreien Verwendung im Rahmen der redaktionellen Berichterstattung zur Verfügung. Hiermit wird ausdrücklich bestätigt, dass an den von uns zur Verfügung gestellten Bildern keinerlei Manipulationen vorgenommen wurden und es sich nicht um Bildmaterial handelt, das mittels eines Bildgenerators oder anderer Systeme unter Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) erzeugt oder modifiziert wurde. Weiteres Bild- und Informationsmaterial im Pressebereich auf leisurepr.de (Schluss)

Rückfragen & Kontakt

leisure communications
Maurizia Maurer
Telefon: +43 664 8563004
E-Mail: [email protected]
Website: http://www.leisurepr.de

MEDIACONTACT-MAILING UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NEF

Bei Facebook teilen
Bei X teilen
Bei LinkedIn teilen
Bei Xing teilen
Bei Bluesky teilen