- 24.09.2026, 09:30:34
- /
- OTM0023
Starkes Zentrum Koblach

M E D I E N I N F O R M A T I O N
Starkes Zentrum Koblach
Vom Ortskern zum Lebensmittelpunkt: Koblach stellt Weichen für ein starkes Zentrum. Ein neuer städtebaulicher Rahmenplan zeigt, wie rund um die bestehende DorfMitte langfristig ein lebendiges, attraktives und zukunftsfähiges Zentrum entstehen kann. Im Mittelpunkt stehen eine starke Nahversorgung, zeitgemäße Angebote für Kinder und Familien, mehr Aufenthaltsqualität und Grün sowie sichere und kurze Wege.
Die Gemeinde Koblach plant ihre Zukunft. Um alle aktuellen Entwicklungen im Dorfzentrum zu erfassen, wurde ein städtebaulicher Rahmenplan erstellt, der die zentrale Richtung bei der Entstehung eines neuen Dorfzentrum vorgeben soll. Mit der DorfMitte verfügt Koblach bereits heute über einen wichtigen sozialen und funktionalen Mittelpunkt. Gemeindeamt, Gemeindesaal, Arztpraxis, Gastronomie und Museum sowie der Dorfplatz als Ort für Märkte und Veranstaltungen bilden gemeinsam mit Nahversorgung, Apotheke und weiteren Einrichtungen eine starke Basis. Gleichzeitig ist im Zentrum derzeit vieles in Bewegung: Die Apotheke möchte ihren Standort weiterentwickeln, der Nahversorger benötigt eine langfristige Perspektive, Kindergarten und Kinderbetreuung stoßen an ihre Kapazitätsgrenzen und für das Jugendzentrum braucht es zeitgemäße Räumlichkeiten. Auch die Verkehrssicherheit – insbesondere im Bereich der Kreuzung Dorf/Werben – sowie die Gestaltung des öffentlichen Raums sind zentrale Zukunftsthemen.
Viele Entwicklungen gemeinsam denken
Genau diese Situation möchte die Gemeinde als Chance nutzen. Anstatt einzelne Projekte unabhängig voneinander zu entwickeln, betrachtet der städtebauliche Rahmenplan das Zentrum als Ganzes. „Wir haben jetzt die besondere Chance, mehrere wichtige Zukunftsthemen zusammenzuführen. Es geht nicht darum, einfach mehr zu bauen, sondern darum, unser Zentrum so weiterzuentwickeln, dass es den Koblacherinnen und Koblachern langfristig einen echten Mehrwert bietet: mit einer guten Nahversorgung, kurzen Wegen, passenden Angeboten für Familien und mehr Raum für Begegnung. Wir wollen heute die Voraussetzungen dafür schaffen, dass Koblach auch für kommende Generationen ein Ort mit hoher Lebensqualität bleibt“, über den Rahmenplan zur Zentrumsentwicklung Bürgermeister Gerd Hölzl.
Der „Platz der Mitte“ als Herzstück
Zentrales Element des Zukunftsbildes ist der „Platz der Mitte“. Der bestehende Dorfplatz soll erweitert und zu einem zusammenhängenden öffentlichen Raum weiterentwickelt werden. Rund um diesen Platz sollen wichtige Funktionen des täglichen Lebens gebündelt werden. Vorgesehen sind unter anderem ein multifunktionales Gebäude mit einem Nahversorger im Erdgeschoss und Flächen für Vereine, Büros, Dienstleistungen oder Arztpraxen in den Obergeschossen. Mit einem „Haus der Kleinen“ sollen Kindergarten und Kinderbetreuung zukunftsorientiert gedacht und Erweiterungsmöglichkeiten von Beginn an berücksichtigt werden.
Gleichzeitig soll der öffentliche Raum grüner und attraktiver werden. Teilentsiegelte Flächen, Bäume, Beschattung und ein nachhaltiger Umgang mit Regenwasser sollen für mehr Aufenthaltsqualität sorgen. Der Platz soll flexibel nutzbar bleiben – im Alltag ebenso wie für Märkte, Feste und Veranstaltungen.
Sicher unterwegs und gut erreichbar
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Mobilität. Die Kreuzung Dorf/Werben soll sicherer gestaltet, die Bedingungen für Fuß- und Radverkehr verbessert und die Bushaltestelle stärker in das Zentrum eingebunden werden. Auch das Parken wird gesamthaft betrachtet. Eine mögliche Erweiterung der bestehenden Tiefgarage und qualitätsvoll integrierte Kurzzeitparkplätze sollen dafür sorgen, dass Erreichbarkeit und Aufenthaltsqualität miteinander verbunden werden.
Rahmenplan gibt die Richtung vor
Hölzl erklärt: „Der nun vorliegende Rahmenplan ist noch keine fertige Detail- oder Bauplanung. Er definiert vielmehr die langfristige Entwicklungsrichtung und die Qualitäten, die für das künftige Zentrum wichtig sind.“ Als nächster Schritt soll der Rahmenplan der Gemeindevertretung als Entscheidungsgrundlage vorgelegt werden. Nach einer Beschlussfassung können im Rahmen eines Beteiligungsverfahrens Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen zur Gestaltung und zum Bedarf einbringen. Anschließend werden mit den Projektträgerschaften die einzelnen Bauabschnitte geklärt. Für zentrale Projekte sind Qualifizierungsverfahren, beispielsweise in Form eines Architekturwettbewerbs, vorgesehen. Darauf aufbauend folgen die konkreten Planungen für Gebäude, Freiräume und Straßen.
Rückfragen & Kontakt
Medienkontakt:
clavis Kommunikationsberatung GmbH
Mag. Rainer Hammerle
Telefon: 0043-664-1295979
E-Mail: [email protected]
Website: https://www.clavis.at
MEDIACONTACT-MAILING UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NEF








