• 17.09.2026, 15:37:38
  • /
  • OTM0054

PRESSEMITTEILUNG: Landesverband Hospiz NÖ würdigt MOKI NÖ Pionierin Renate Hlauschek

PRESSEMITTEILUNG LV Hospiz NÖ würdigt MOKI NÖ Pionierin Renate Hlauschek Mödling, 17. September 2026 - Seit mehr als 25 Jahren stellt MOKI NÖ – Mobile Kinderkrankenpflege schwer erkrankte Kinder und Jugendliche sowie deren Familien in den Mittelpunkt. Der Landesverband Hospiz Niederösterreich bedankt sich für die wegweisende Arbeit von Mitbegründerin Renate Hlauschek, die mit 1.Oktober die Geschäftsführung an Claudia Szöts abgibt.

v.l.n.r.: Renate Hlauschek, MSc, Mitbegründerin und Geschäftsführende Vorsitzende MOKI NÖ - Mobile Kinderkrankenpflege; Petra Kozisnik, BSc, Geschäftsführerin Landesverband Hospiz Niederösterreich

Sehr geehrte Damen und Herren! Liebe Medienvertreterinnen und Medienvertreter!

Petra Kozisnik, BSc, Geschäftsführerin des Landesverbandes Hospiz Niederösterreich, spricht Renate Hlauschek, MSc ihren herzlichen Dank für die langjährige, gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit in der spezialisierten pädiatrischen Hospiz- und Palliativversorgung aus. Als Pionierin, Mitbegründerin und geschäftsführende Vorsitzende von MOKI NÖ hat Renate Hlauschek die mobile Kinderkrankenpflege und die pädiatrische Palliativversorgung in Niederösterreich entscheidend mitgeprägt und sich mit großem Engagement für schwer erkrankte Kinder, Jugendliche und deren Familien eingesetzt.

„Renate Hlauschek hat schon 1999 erkannt, dass die Versorgung schwer erkrankter Kinder und Jugendlicher nur gemeinsam gelingen kann. Mit Fachkompetenz, Beharrlichkeit und großer Menschlichkeit hat sie Strukturen aufgebaut, Wissen weitergegeben und viel Menschen für dieses wichtige Anliegen gewonnen“, betont Petra Kozisnik. 

Pionierarbeit für pädiatrische Palliative Care 

Ein besonderer Meilenstein war der erste Lehrgang „Palliative Care in der Pädiatrie“, den Renate Hlauschek 2006 gemeinsam mit dem Schweizer Paar- und 

Familientherapeuten Peter Fässler-Weibel initiierte. Fässler-Weibel galt bereits zu Lebzeiten als Pionier im Bereich Palliative Care. Der Lehrgang setzte wichtige Impulse für die qualifizierte Begleitung von Kindern und Jugendlichen mit lebenslimitierenden und/oder lebensbedrohlichen Erkrankungen.

2007 folgte die Gründung der Kinder- und Jugendpalliativteams KI-JU-PALL. Ziel war und ist es, die individuelle Lebensqualität junger Menschen zu verbessern und ihren Familien in Niederösterreich verlässliche beizustehen. Einen weiteren bedeutenden Entwicklungsschritt, initiierte Renate Hlauschek 2009, als sie die Akkreditierung des Lehrgangs mit der mit der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg als Universitätslehrgang „Palliative Care in der Pädiatrie“ erreichte.

Auszeichnungen für nachhaltiges Engagement 

Die fachliche und gesellschaftliche Bedeutung dieser Arbeit wurde mehrfach gewürdigt. 2013 erhielt Renate Hlauschek für das Projekt „Kinder- und Jugendpalliativteams (KI-JU-PALL)“ den Hildegard-Teuschl-Preis für wissenschaftliche Leistungen und innovative Projekte in Hospiz und Palliative Care.

2014 wurde MOKI NÖ für das Projekt „Bis zum letzten Atemzug“ mit dem NÖ Zukunftspreis ausgezeichnet. Im Zentrum dieses Projekts stand das Recht junger Menschen mit lebensbedrohlichen Erkrankungen auf eine qualitativ hochwertige Palliativbetreuung und ein würdevolles Leben bis zuletzt.

2015 folgte der Bank Austria Sozialpreis. Das Preisgeld unterstützte sowohl die 24-Stunden-Bereitschaft der diplomierten Gesundheits - und Krankenpflegerinnen von MOKI NÖ als auch die Pflege und Betreuung von Neugeborenen mit schweren Herzfehlern. 

Erst heuer wurde Renate Hlauschek mit dem „Niederösterreicherin-Award“ in der Kategorie Gesellschaft & Soziales geehrt. 

Dank für eine prägende Zusammenarbeit 

Die langjährige Verbindung zwischen dem Landesverband Hospiz Niederösterreich und MOKI NÖ steht beispielhaft für die Bedeutung verlässlicher Netzwerke in der Hospiz- und Palliativversorgung von Kindern und Jugendlichen. Der fachliche Austausch, das gemeinsame Lernen und das konsequente Eintreten für betroffene Familien haben dazu beigetragen, die Versorgung in Niederösterreich nachhaltig weiterzuentwickeln.

„Für die wegweisende Zusammenarbeit, die vielen konstruktiven Gespräche und die vertrauensvolle Partnerschaft danke ich Renate Hlauschek von Herzen. Sie hat als Pionieren nicht nur Strukturen geschaffen, sondern auch eine nachhaltige Kultur geschaffen: Im Mittelpunkt stehen immer das erkrankte Kind, der junge Mensch sowie die gesamte Familie. Ihr Wirken hat bleibende Spuren hinterlassen die weit über die berufliche Dimension hinausgehen“, resümiert Petra Kozisnik.

Der Dank gilt zugleich allen diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegepersonen, den KI-JU-PALL-Teams, Sponsoren, Spenderinnen und Spendern, den Verantwortlichen und Partnerorganisationen in der Finanzierung sowie den zahlreichen Menschen, die über viele Jahre an die Idee von MOKI NÖ geglaubt und zu ihrer Verwirklichung beigetragen haben.

„Große Entwicklungen entstehen nie durch eine Person allein. Doch sie brauchen Menschen, die eine Vision haben, andere dafür begeistern und über viele Jahre mit Mut und Ausdauer vorangehen und Verantwortung übernehmen. Renate Hlauschek ist ein solcher Mensch. Für ihren weiteren Weg wünsche ich ihr persönlich alles erdenklich Gute“, so Petra Kozisnik abschließend.

 

Über den Landesverband Hospiz NÖ: Der Landesverband Hospiz NÖ wurde 2001 als gemeinnütziger Verein mit Sitz in Mödling gegründet. Als Dachorganisation ist der Landesverband Hospiz NÖ mit allen Hospiz- und Palliative Care Angeboten und Initiativen in Niederösterreich eng verbunden und fungiert als Botschafter für einen guten und würdevollen Umgang mit dem Leben und dem Sterben. Kernkompetenzen sind die kontinuierliche Qualitätsentwicklung in der niederösterreichischen Hospiz- und Palliativversorgung sowie die Sensibilisierung der Öffentlichkeit und Gesundheitsversorgung für Hospiz und Palliative Care.

Wesentlich ist es, sicherzustellen, dass alle Menschen – unabhängig von sozioökonomischem Hintergrund – Zugang zu qualitativ hochwertiger Hospiz- und Palliative Care bekommen. 

Sterben betrifft uns alle. Sprechen wir darüber. Weitere Informationen: www.hospiz-noe.at

 

Bei weiteren Fragen, stehe ich Ihnen jederzeit sehr gerne zur Verfügung!

Herzliche Grüße

Eva Nahrgang

Rückfragen & Kontakt

Public Relations Atelier
Mag. Eva Nahrgang
Telefon: 06645348400
E-Mail: [email protected]

MEDIACONTACT-MAILING UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NEF

Bei Facebook teilen
Bei X teilen
Bei LinkedIn teilen
Bei Xing teilen
Bei Bluesky teilen