- 17.09.2026, 14:22:43
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LH Stelzer: 15 Jahre Oö. Zukunftsakademie: Was sich die Menschen für Oberösterreich 2040 wünschen

15 Jahre Oö. Zukunftsakademie: Was sich die Menschen für Oberösterreich 2040 wünschen
LH Stelzer: „Die richtigen Weichen für 2040 müssen wir heute stellen“
Wie wollen wir im Jahr 2040 in Oberösterreich leben? Was muss unser Land auch in Zukunft auszeichnen? Und wo müssen heute die Weichen gestellt werden? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Oö. Zukunftsakademie seit 15 Jahren. Am Mittwochabend wurde dieses Jubiläum gemeinsam mit rund 300 Wegbegleitern, Partnern sowie Expertinnen und Experten im Schlossmuseum Linz gefeiert – und dabei vor allem der Blick nach vorne gerichtet.
Zum Jubiläum wollte die Zukunftsakademie wissen, wie sich Menschen ihr Oberösterreich der Zukunft vorstellen. Dafür wurden in einer aktuellen Studie 56 Personen in sechs Fokusgruppen befragt. Acht Zukunftsthemen wurden herausgearbeitet: Zu den zentralen Themen zählen Gesundheit und Pflege gefolgt von Wohnen und Leistbarkeit sowie Mobilität. Dahinter folgen Bildung und Kinderbetreuung sowie Arbeit, Wirtschaft und Verwaltung.
„Zukunft ist nichts Abstraktes. Es geht darum, wie wir morgen leben, arbeiten, wohnen und miteinander umgehen. Seit 15 Jahren hilft uns die Zukunftsakademie, Entwicklungen früh zu erkennen und vorauszudenken. Die Studie zeigt: Die Menschen wollen, dass Oberösterreich seine Stärken bewahrt und gleichzeitig offen für Neues bleibt. Denn die richtigen Weichen für 2040 müssen wir heute stellen“, sagt Landeshauptmann Thomas Stelzer.
„Gerade in herausfordernden Zeiten brauchen wir klare, positive Bilder der Zukunft. Mit der Studie wollten wir bewusst die Menschen selbst zu Wort kommen lassen. Ihre Perspektiven geben uns wertvolle Orientierung für unsere Zukunftsarbeit“, so Markus Scharner, Leiter der Oö. Zukunftsakademie.
Von Gesundheit bis Bildung: Konkrete Wünsche für 2040
Die Erwartungen sind sehr konkret: Bei Gesundheit und Pflege geht es um schnelle, leistbare und wohnortnahe Versorgung, kürzere Wartezeiten und ausreichend Kassenangebote. Beim Wohnen steht die Leistbarkeit im Vordergrund. Bei der Mobilität wünschen sich die Teilnehmer insbesondere im ländlichen Raum bessere öffentliche Verbindungen und dichtere Takte. Und Schulen sollen stärker Alltagskompetenzen, kritisches Denken, Medienkompetenz und Berufsorientierung vermitteln.
Auch für den Wirtschaftsstandort gibt es klare Vorstellungen: weniger Bürokratie, schnellere Verfahren, regionale Arbeitsplätze sowie Investitionen in Forschung, Digitalisierung und Innovation. Besonders pointiert formulierte ein Teilnehmer seine Vision: „Ich würde mir wünschen, dass Oberösterreich vom Industrieland zum KI-Land mutiert und eines der Vorreiterländer in Österreich ist.“
Damit trifft die Studie einen Schwerpunkt, den Oberösterreich bereits verfolgt: von der KI-Exzellenzstrategie „WunderKInd“ und MUSICA an der JKU bis zum ersten „Center of Excellence for Physical and Industrial AI“ von Plug and Play in der EU am JKU-Campus.
„Viele dieser Erwartungen treffen genau jene Bereiche, in denen wir bereits heute Schwerpunkte setzen: von Gesundheit und Kinderbildung über Mobilität und Infrastruktur bis zu Wirtschaft, Forschung und neuen Technologien. Unser Ziel ist klar: Oberösterreich soll auch 2040 ein Land sein, in dem die Menschen gerne leben, Familien eine Zukunft sehen und Unternehmen erfolgreich sein können“, so Stelzer.
Die Ergebnisse fließen unmittelbar in die weitere Arbeit der Oö. Zukunftsakademie ein, werden vertiefend analysiert und bilden die Grundlage für eine neue Publikation zum „Zukunftsraum Oberösterreich 2040“.
Zur Studie
Für die Studie „Zukunftsvisionen für Oberösterreich 2040“ führte das market Marktforschungsinstitut im Auftrag der Oö. Zukunftsakademie sechs Online-Fokusgruppen mit 56 Personen – 32 Männern und 24 Frauen – durch. Die Untersuchung ist qualitativ und nicht statistisch repräsentativ.
Weitere Informationen unter: www.ooe-zukunftsakademie.at
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DI Christian Kitzmüller
Presse LH Stelzer
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