- 11.09.2026, 12:13:07
- /
- OTM0027
LR Achleitner: Google-Ansiedlung in Kronstorf: Starkes internationales Zukunftssignal für Wirtschaftsstandort OÖ

Landesrat Achleitner: Google-Ansiedlung in Kronstorf: Starkes internationales Zukunftssignal für den Wirtschaftsstandort OÖ
Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner: „Milliardeninvestition stärkt die Zukunftsfähigkeit unseres Standorts – Wirtschaftskammer OÖ, Arbeiterkammer OÖ und Industriellenvereinigung OÖ sehen wichtige Impulse für Wertschöpfung, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit"
Die geplante Ansiedlung von Google in Kronstorf ist ein starkes internationales Signal und stärkt Oberösterreich als Wirtschafts-, Technologie- und Digitalstandort. Neben Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner sehen auch die oberösterreichischen Standort- und Sozialpartner Wirtschaftskammer OÖ, Arbeiterkammer OÖ und Industriellenvereinigung OÖ in der Milliardeninvestition wichtige Impulse für Wertschöpfung, Innovation und die weitere Zukunftsfähigkeit des Standorts.
„Wenn sich ein weltweit führendes Technologieunternehmen wie Google für Oberösterreich entscheidet und hier eine Milliardeninvestition tätigt, dann stärkt das die Zukunftsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandorts. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ist eine Investition dieser Größenordnung von besonderer Bedeutung: Sie bringt zusätzliche Wertschöpfung, eröffnet Chancen für heimische Unternehmen und stärkt Oberösterreich im internationalen Wettbewerb um Zukunftsinvestitionen“, betont Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner.
Industrielle Stärke mit neuen Zukunftschancen verbinden
Oberösterreich vereint eine hohe Industriedichte mit starken Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie wachsender Kompetenz bei Künstlicher Intelligenz. Der neue Google-Standort ergänzt diese Stärken um zusätzliche digitale Infrastruktur und kann damit einen wichtigen Impuls für die weitere technologische Entwicklung des Wirtschaftsstandorts geben.
„Der neue Google-Standort ist weit mehr als ein Bauprojekt. Er stärkt die technologische Basis für die Transformation unseres Wirtschaftsstandorts. Oberösterreich verbindet eine einzigartige industrielle Stärke mit KI-Spitzenforschung und hoher Innovationskraft. Wenn dazu leistungsfähige Rechen- und Speicherkapazitäten vor Ort kommen, stärkt das unsere Position als führender Standort für Zukunftstechnologien“, erklärt Landesrat Achleitner.
Besonders relevant ist das für die nächste Stufe der Industriedigitalisierung: Simulationen und digitale Zwillinge, intelligente Robotik und KI-gestützte Produktionsprozesse benötigen hohe Rechenleistung und schnelle Datenverarbeitung. Entscheidend für Oberösterreich ist dabei die Verbindung von Künstlicher Intelligenz mit dem umfassenden Know-how der heimischen Industrie – von Maschinenbau und Automatisierung bis zu Werkstoffen und Produktion.
„Genau darin liegt unsere große Chance: Wir wollen KI nicht nur anwenden, sondern mit dem industriellen Wissen Oberösterreichs verbinden. Aus dieser ‚Industrial AI‘ können neue Produkte und Produktionsverfahren, zusätzliche Wertschöpfung und qualifizierte Beschäftigung entstehen. So machen wir aus technologischer Entwicklung konkrete Zukunftschancen für unseren Wirtschaftsstandort und für die Menschen in Oberösterreich“, bekräftigt Landesrat Achleitner.
OÖ. Standort- und Sozialpartner begrüßen Investition
Auch Wirtschaftskammer OÖ, Arbeiterkammer OÖ und Industriellenvereinigung OÖ unterstreichen die Bedeutung der geplanten Ansiedlung. Die Standort- und Sozialpartner heben dabei insbesondere die sich daraus ergebenden Chancen für Oberösterreich hervor:
Wirtschaftskammer OÖ: Impulse für regionale Wertschöpfung
„Der neue Google-Standort in Kronstorf ist ein starkes Signal für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich und gleichzeitig ein Impuls für die regionale Wertschöpfung. Eine Investition dieser Größenordnung bleibt nicht hinter dem Werkszaun. Sie löst Aufträge für viele weitere Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe aus. Dass bereits in der Errichtungsphase zahlreiche (ober-)österreichische Unternehmen beteiligt sind, zeigt, wie breit die heimische Wirtschaft von einem solchen Großprojekt profitieren kann. Ein Projekt dieser Größenordnung stellt aber auch hohe Anforderungen an Energieversorgung und Infrastruktur. Die Konsequenz daraus muss sein, Stromerzeugung, Netze und Speicher entsprechend auszubauen und zusätzliche Potenziale wie die Nutzung von Abwärme bestmöglich auszuschöpfen. Zukunftsinvestitionen brauchen eine leistungsfähige Infrastruktur“, betont Mag.a Doris Hummer, Präsidentin der Wirtschaftskammer OÖ.
Arbeiterkammer OÖ: In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit sind Zukunftsinvestitionen wichtig
„Die Ansiedlung von Google in Kronstorf ist ein positives Signal für den Wirtschafts- und Industriestandort Oberösterreich. Entscheidend ist aber, dass die Wertschöpfung und die daraus entstehenden Chancen auch bei den Beschäftigten ankommen. Großinvestitionen müssen gute Arbeitsplätze schaffen, faire Einkommen sichern und neue Perspektiven für Fachkräfte in der Region eröffnen. Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit sind Zukunftsinvestitionen wichtig. Gleichzeitig braucht es ausreichende Investitionen in Energieversorgung und öffentliche Infrastruktur. Für die Arbeiterkammer ist klar, dass wirtschaftliche Entwicklung, ökologische Verantwortung und gute Arbeitsplätze gemeinsam gedacht werden müssen. Der Erfolg eines Projekts misst sich nicht nur an Investitionssummen, sondern auch daran, welchen Beitrag es für die Beschäftigten und die regionale Lebensqualität leistet“, so Andeas Stangl, Präsident der Arbeiterkammer OÖ.
Industriellenvereinigung OÖ: International sichtbares Vertrauensvotum
Für die Industriellenvereinigung OÖ ist die Milliardeninvestition in Kronstorf ein international sichtbares Vertrauensvotum für Oberösterreich und zugleich ein wichtiger Impuls für den Industriestandort: „Datencenter sind die Kraftwerke der digitalen Welt. Ohne leistungsfähige Recheninfrastruktur gibt es keine breite Anwendung von Künstlicher Intelligenz, keine moderne Cloud-Infrastruktur und keine weitere Digitalisierung unserer Industrie. Dass ein Weltkonzern wie Google dafür Oberösterreich auswählt, ist daher weit mehr als eine einzelne Betriebsansiedlung. Es ist ein international sichtbares Vertrauensvotum für unseren Standort“, betont IV OÖ-Präsident Thomas Bründl.
Gerade für Oberösterreich als starke Industrieregion sei leistungsfähige digitale Infrastruktur ein entscheidender Standortfaktor. KI werde in allen Unternehmensbereichen – von Forschung und Entwicklung über Produktion und Administration bis zu Logistik und Kundensupport – eingesetzt und benötige damit zusätzliche Rechenkapazitäten. „Wir wollen in Oberösterreich KI nicht nur konsumieren, sondern industriell anwenden und daraus neue Wertschöpfung schaffen. Dafür brauchen wir neben Forschung, qualifizierten Fachkräften und leistungsfähigen Stromnetzen auch die entsprechende digitale Infrastruktur. Kronstorf zeigt, was wir in Oberösterreich brauchen: Technologiezuversicht statt Technologieangst. Das Projekt ist eine Zukunftsinvestition, die Innovationen in der Industrie, der Medizintechnik oder bei autonomer Mobilität erst möglich macht“, so Bründl.
Wirtschaftliche Impulse sollen möglichst breit in Oberösterreich wirken
Die unterschiedlichen Perspektiven der Standort- und Sozialpartner zeigen, worauf es bei einer Investition dieser Dimension ankommt: Die wirtschaftlichen und technologischen Impulse sollen möglichst breit in Oberösterreich wirken.
Für das Land Oberösterreich bedeutet das, Chancen für heimische Unternehmen und Beschäftigte ebenso in den Blick zu nehmen wie die Weiterentwicklung von Infrastruktur, Forschung, Innovation und Qualifizierung.
„Unser Ziel ist nicht die Ansiedlung um der Ansiedlung willen. Entscheidend ist, was daraus für Oberösterreich entsteht. Wir wollen, dass möglichst viel von dieser Investition in unserem Land wirksam wird – durch zusätzliche Wertschöpfung, Chancen für heimische Unternehmen, technologische Impulse und Perspektiven für die Menschen. Eine starke Wirtschaft ist kein Selbstzweck, sondern die Grundlage für Beschäftigung, sozialen Zusammenhalt und Lebensqualität“, unterstreicht Landesrat Achleitner.
Rückfragen & Kontakt
Michael Herb, MSc
Presse LR Achleitner
Telefon: +43 732 77 20-151 03, +43 664 600 72-151 03
E-mail: [email protected]
MEDIACONTACT-MAILING UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NEF







