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PRESSEINFORMATION: Hommage an den Teppich von Bayeux. Das Silberne Buch eröffnet einen neuen Blick auf die Schöpfung
PRESSEINFORMATION Hommage an den Teppich von Bayeux Das Silberne Buch eröffnet einen neuen Blick auf die Schöpfung Wien, 25. August 2026 - Inspiriert von einem Jahrtausendwerk entwickelt die Textilkünstlerin und Restauratorin Beate von Harten in Wien eine rund 70 Meter lange Tapisserie über den möglichen Ursprung unseres Universums. Ihr Projekt „Das Silberne Buch – Ein neuer Blick auf die Schöpfung“ greift die Dimension des historischen Vorbilds auf, überträgt dessen erzählerische Kraft jedoch auf die Frage nach dem Ursprung von Raum, Zeit, Energie, Materie und Leben.

Sehr geehrte Damen und Herren, Liebe Medienvertreterinnen und Medienvertreter,
Der Teppich von Bayeux, ein Jahrtausendwerk aus dem 11. Jahrhundert, ist ab 10. September 2026 als einmaliges Kunstobjekt im British Museum in London und dort bis Juli 2027 zu sehen. Durch die Renovierung seines ursprünglichen Aufenthaltsortes in Bayeux, Frankreich, wurde die höchst aufwendige Übersiedlung nach London realisiert.
Doch was macht diesen Teppich so besonders? Seine gestickten Darstellungen auf einem Leinengrund in der Größenordnung von rund 0,50 Metern Höhe und 68 Metern Länge erzählen die Geschichte eines Konfliktes zwischen der Normandie und England. Historische Untersuchungen zeigen, dass es wenig vergleichbare Werke als Anhaltspunkte für seine künstlerische Darstellung gibt, die Inspirationen aus der vorherigen oder gleichzeitigen Kunstgeschichte aufweisen. Deshalb ist die Einmaligkeit seiner Existenz so besonders.
„Die Fragen zu seinem Ursprung, seiner künstlerischen Urheberschaft und seinen Auftraggebern sind bis heute nicht eindeutig geklärt. Die neutrale Darstellung zeigt keine Beschuldigung eines unrechten Handelns seiner Protagonisten, sondern schildert wertfrei einen ehrenhaften Kampf um Leben und Tod wegen einer Krone und des damit verbundenen Machtanspruchs. Dennoch klingen Verrat und ein innerer Konflikt aus den Handlungen der beteiligten Akteure an“, erklärt Textilkünstlerin Beate von Harten.
Wie so oft beginnt eine kriegerische Auseinandersetzung damit und steht als warnende Darstellung im kirchlichen Kontext, wofür dieses Werk möglicherweise als Überlieferung erschaffen wurde. Der Beginn mit der Darstellung von König Edward könnte darauf hinweisen, dass die Krönung Wilhelm des Eroberers als Schluss des Teppichs geplant oder ausgeführt wurde, aber aus unerklärlichen Gründen bis heute nicht erhalten ist. Wer auch immer diese Schmach für England nicht sehen wollte, könnte dafür gesorgt haben, dass das Ende des Textils nicht mehr existiert.
Das Silberne Buch – eine zeitgenössische Hommage
Auch wenn die Entwerferin oder der Entwerfer des Teppichs von Bayeux wenig nachweisbare historische Anregungen hatte, ist es gerade deshalb eine große Inspirationsquelle für viele künstlerische Visionen heute und in Zukunft.
Ein Beispiel dafür ist die künstlerische Schilderung „Das Silberne Buch – Ein neuer Blick auf die Schöpfung“ von Beate von Harten. Die geplante Größenordnung von 0,80 Metern Höhe und rund 70 Metern Länge ist als Tapisserie vom Längenmaß des Teppichs von Bayeux inspiriert. Die verwendeten Materialien sind Wolle, Seide, Silber und Gold. Konzipiert ist eine Kombination aus gewebtem Grund und darauf ausgeführter Stickerei als Zeichnung – im Sinne von Anni Albers: „Der Faden als Bedeutungsträger.“
In abstrakten Darstellungen wird der Frage nach dem möglichen Ursprung unseres Universums vor dem Anfang eines Anfangs, also vor Äonen von Zeiten, nachgegangen. Im Vergleich zur gut zweieinhalbjährigen Schilderung des Geschehens auf dem Teppich von Bayeux erscheint ihre Darstellung der möglichen Ewigkeit als ein sogenannter Zeitraffer auf dem entsprechend geplanten Maß von rund 70 Metern.
„Als philosophisches Thema erläutere ich darin einen Vorschlag, wie Raum, Zeit, Energie, Materie und Leben entstanden sein könnten. Dabei halte ich mich weder an eine Schilderung aus der Bibel, weil diese viel zu jung ist, noch an mögliche Vorstellungen oder Geschehnisse eines sogenannten Urknalls im Universum“, so Beate von Harten.
Stattdessen begibt sich das Werk an einen möglichen Anfang vor einem Anfang von Raum und Zeit. Es ist nicht in seinen gegenwärtigen Kontext eingewoben, hat keine vergleichbaren inspirierenden Vorgänger, sondern nimmt eine Sonderstellung in seiner Einmaligkeit ein.
Ein unvorstellbarer Zeitraum von Geschichte
Der zeitliche Bogen befasst sich mit den spirituellen Phänomenen, die das spätere irdische Leben aus der Entwicklung von Raum und Zeit, Energie und Materie erst ermöglichen. Dabei handelt es sich um abstrakte grafische Vorstellungen davon, wie es in der spirituellen Welt stattgefunden haben könnte.
Es ist die Darstellung eines unvorstellbaren Zeitraums von Geschichte. Dieser ist materiell nicht beweisbar, aber spirituell zu verstehen. Das Werk ist für diejenigen gedacht, die sich schon immer die Frage nach dem eigenen Ursprung und danach, wer oder was wir sind, gestellt haben.
Bekannte Physiker haben sich mit der Frage befasst, wie Materie aus einem „intelligenten Geist“ entstanden sein könnte. Sie kommen zu dem Schluss, dass es dazu eine Kraft gegeben haben muss, die geistigen Ursprungs ist.
Max Planck formulierte:
„Es gibt keine Materie, sondern nur ein Gewebe von Energien, dem durch intelligenten Geist Form gegeben wurde. Dieser Geist ist Urgrund aller Materie.“
Nikola Tesla sagte:
„Wenn du das Universum verstehen möchtest, dann denke in den Begriffen Energie, Frequenz und Schwingung.“
Eugene Wigner wird mit dem Satz zitiert:
„Bewusstsein erzeugt Realität!“
Erwin Schrödinger schrieb:
„Der Geist baut die reale Außenwelt der Naturphilosophie – wie auch die des Alltags – ausschließlich aus seinem eigenen, das heißt aus geistigem Stoff auf.“
Keiner dieser Physiker ist jedoch der Frage weiter nachgegangen, wie es tatsächlich stattgefunden haben könnte. Denn sie agierten in der materiellen Welt, um zu messen und zu beweisen. Das ist im spirituellen Bereich nicht möglich. Dort wird nicht gemessen und bewiesen; dort geht es nicht um angelerntes Wissen, sondern um Intuition und ureigenes Verstehen, das sich in innerer Gewissheit manifestiert und zu Bewusstsein erweitert.
Geistiges sichtbar machen
„Das Silberne Buch – Ein neuer Blick auf die Schöpfung“ stellt eine Visualisierung spiritueller Phänomene mithilfe der materiellen Welt in Entwürfen auf Papier, textilem Material und in Farben dar.
Darin liegt ein Widerspruch, weil Vorstellungen von Unsichtbarem und nicht messbarem Geistigem nur in Form einer materiellen „Sprache“ oder Zeichnung sichtbar gemacht werden können. Diese künstlerisch-philosophische Erforschung ermöglicht Bewusstsein und Erkenntnisse, um Vorgänge der Entstehung dieses Universums zu begreifen.
„Wenn wir davon ausgehen, dass ausschließlich der Geist Raum und Zeit, Energie und Materie sowie Leben erschaffen haben könnte, sind die Betrachtungen zu unserem SEIN ein übergeordnetes Thema gegenüber der Auseinandersetzung mit Materie. Wenn wir im Umkehrschluss die Materie über unser Dasein stellen, entwickelt sich daraus eine rein materielle Einstellung und ein entsprechendes Handeln auf unserem Planeten. Dem können wir entgegenwirken, indem wir uns mehr mit geistigen Prozessen befassen und ihnen mehr Raum und Zeit in unserer Realität geben“, so Beate von Harten.
Zwei Werke – eine aufklärende Absicht
Beide Werke, die einen immensen Aufwand bei Entwurf und Herstellung bedeuten, kommunizieren eine offensichtliche Absicht: mit Wahrheiten aufzuklären.
Das historische Werk schildert unter anderem die Konsequenzen, die ein Verrat haben kann – als Lehre für die Nachwelt. Das aktuelle Werk ermöglicht ein Umdenken in der Einstellung zu unserer Existenz und erinnert daran, Ursache von Raum, Zeit, Energie, Materie und Leben zu sein.
„Sich mit unserem spirituellen Ursprung auseinanderzusetzen heißt, diesem Priorität zu geben, um Freiheit und Frieden auf dieser Erde zu ermöglichen, zu verstärken und zu erreichen“, resümiert Beate von Harten.
Weitere Informationen: www.thecreation.world
Über das Atelier für Textildesign: Beate von Harten als Gründerin und Celina von Harten entwerfen und fertigen seit 1984 textile Unikate in Wien. Ihr Portfolio umfasst freie gewebte künstlerische Tapisserien ebenso wie individuelle Auftragsarbeiten für Interior und Architektur - von Teppichen für Wand und Boden bis zu Stoffen für Sitzmöbel. Im Dialog mit Auftraggeber:innen, Raum und Material entstehen aus Wolle, Seide und reinem Leinen nachhaltige Werke, die Atmosphäre, Akustik und Haptik bereichern. Weitere Kernkompetenzen sind die Restaurierung/Konservierung historischer Textilien aus aller Welt, sowie die Wissensvermittlung in Webkursen.
Rückfragen & Kontakt
Beate von Harten
Beate von Harten
Telefon: 0664 9780041
E-Mail: [email protected]
Website: https://www.beatevonharten.at
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