- 23.08.2026, 09:00:42
- /
- OTM0001
communale oö 2026: Der Herbst schreibt das zweite Kapitel
communale oö 2026: Der Herbst schreibt das zweite Kapitel
LH Stelzer: „Das Herbstprogramm richtet den Blick auf die entscheidenden Monate des Bauernkrieges in Oberösterreich – und damit auch auf bedeutende Fragen unserer Zeit“
Mit dem Herbstprogramm tritt die communale oö 2026 in ihre zweite Hälfte ein und schreibt zugleich ihr zweites Kapitel zur Geschichte des Oberösterreichischen Bauernkrieges von 1626. Ausgangspunkt sind die historischen Ereignisse zwischen September und November – jene Monate, die schließlich im tragischen Ende des Aufstandes mündeten. Neue Mut-Orte eröffnen dabei bewusst couragiertere und kritischere Perspektiven auf die Übersetzung der Geschichte in die Gegenwart.
„Das Herbstprogramm der communale oö 2026 richtet den Blick auf die entscheidenden Monate des Bauernkrieges in Oberösterreich – und schlägt zugleich eine Brücke in unsere Gegenwart. Denn Geschichte ist nie nur Vergangenheit: Sie kann uns Orientierung geben und dazu anregen, über Zusammenhalt, Verantwortung und Zivilcourage nachzudenken. Genau dazu laden auch die neuen MUT-Orte ein. So wird Geschichte lebendig und liefert Denkanstöße für die Fragen unserer Zeit und die Gestaltung unserer Zukunft“, sagt Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer.
„Die communale oö macht Oberösterreichs Geschichte verständlich, greifbar und relevant. Auch in der zweiten Hälfte werden historische Ereignisse mit künstlerischen Perspektiven verbunden und in einem innovativen und kreativen Vermittlungsprogramm verbreitet. Rund 1200 Personen haben bereits an communale-Führungen teilgenommen, mit Crashkursen und ,Museum in a Box‘ konnten mehr als 3100 Schülerinnen und Schüler erreicht werden“, sagt Landeskulturdirektorin Mag.a Margot Nazzal.
Den Auftakt des Herbstprogrammes macht im September die Gemeinde Pinsdorf unter dem Motto „Mut zur Versöhnung – zsommraffn & zusommhoidn“. Pinsdorf war Schauplatz einer der letzten großen Schlachten des Bauernkriegs. Gemeinsam mit der communale oö 2026 setzt die Gemeinde ab 12. September Zeichen der Versöhnung – mit Musik, Tradition und zeitgenössischer Kunst.
Mitwirkende: Hannes Leidinger, Cornelius Obonya, Zeche Hinterfotzing, Kollektiv Salon Limusin, Verein Frankenburger Würfelspiel, Stadtchor Gmunden, Rupert Huber, KIOSK, KURTI, Musikverein Pinsdorf, WAGNER & CO, Wolfgang Fadi Dorninger, LiteraturSchiff, Puppentheater Aigen-Schlägl, Sigi Kristöfl, TATORT THEATER, MOOI Design, Briefmarkenfreunde Pinsdorf, Heimatverein Frankenburg, Künstlerkollektiv magggi, Franz Neuhold, Andreas Eisl, Heinz Frisch, Franz Hauser
Dem Leitgedanken „Make Pram – not War“ folgend, entsteht von 18. bis 20. September in Pram gemeinsam mit Vereinen, Initiativen und Künstlerinnen und Künstlern eine „Wilde Roas“ durch den Ort. Fackelmarsch und Höhenfeuer treffen unter dem Leitgedanken „Mut zum Ausschnopsen“ auf Ausstellungen, Performances und Konzerte, Heimatforschung auf Kulturvermittlung und Preisschnapsen auf künstlerische Interventionen. Die communale oö eröffnet so ihren Herbst mit Energie und einer besonderen Form gemeinschaftlichen Mutes.
Mitwirkende: Künstlernetzwerk WÜDWUX, Leischn, Zeche Hinterfotzing, Grauwerk Film, Elisabeth Möseneder, SV Europlan Pram, Johanna Mayrhofer, Austrofred, Oliver Hangl, Radio FRI, Sigi Kristöfl & Gäste, Isa Schieche, Oskar Mayböck, Furthmühle Pram, Sonderpostamt, VS Pram, MS Pram, MMK Pram, Langjugend Pram, Legio XV Apollinaris, Bakery Band, KIOSK & KURTI, Public BUZZ, MOOI Design
Am 27. September wird Linz im Rahmen des Tages des Denkmals zu einem zentralen Schauplatz der communale oö. Der Linzer Mariendom und sein Umfeld entwickeln sich dabei zu einem eigenen Festival innerhalb des Programms. Ausstellungen, Heimatforschung, lebendige Denkmäler, Bustouren und künstlerische Interventionen eröffnen neue Perspektiven auf Geschichte, Erinnerung, Migration und gesellschaftlichen Wandel. Der Mariendom wird zum Resonanzraum für Geschichte und gegenwärtige Fragen des Zusammenlebens.
Mitwirkende: Wolfgang Fadi Dorninger, Gerhard Raab, Wolfgang Kreuzhuber, Golnar Shahyar & Mahan Trio, Artist-in-Residence-Künstler:innen, Neuer Dom Linz, Next Comic Festival, Oliver Hangl, Austrofred, Radio FRI, Sigi Kristöfl & Gäste, Living Monuments, Kepler Salon extern, KIOSK & KURTI, Public BUZZ, MOOI Design, Grauwerk Film
Mit Gmunden rückt die auffallende Abwesenheit weiblicher Stimmen in der Überlieferung des Bauernkrieges in den Mittelpunkt. Unter dem Leitmotiv „Mut, Geschichte zu schreiben – von history zu HERstory“ entstehen von 27. September bis 8. November Programme, die historische Leerstellen sichtbar machen und neue Narrative entwickeln. Symposien, Lesungen, Theaterproduktionen, Instawalks und Ausstellungen machen Gmunden zu einem der progressivsten Reflexionsorte der communale oö 2026.
Mitwirkende: Kulturabteilung der Stadtgemeinde Gmunden, Kunstverein Artiné, Daniela Köppl, Elena Grill, TATORT THEATER, Verein Weiterspielen Productions e.V., Kepler Salon extern, LiteraturSchiff, KIOSK & KURTI, Public BUZZ, MOOI Design, Grauwerk Film
Den Abschluss bildet am 21./22. November das „Finale communale“ in Wolfsegg, dem historischen Endpunkt des Bauernkrieges. Zwei eigenständige, miteinander verbundene Tage stehen unter dem Leitgedanken „Mut zur Zukunft“: Der Samstag als „Festakt der Gemeinschaft“ widmet sich Rückschau, Begegnung und der Feier des Erreichten, der Sonntag als „Forum der Verantwortung“ der Geschichte, dem Gedenken, der Ökumene und den Zukunftsfragen der Landwirtschaft.
Das künstlerische Schlussstatement dieses intensiven Wochenendes übernehmen erneut Kunst und Kultur: Gemeinsam verbinden Cornelius Obonya, Hannes Leidinger und Musiker Erinnerung und Zukunft, Geschichte und Gegenwart zu einem gemeinsamen Finale der communale oö 2026.
Ergänzt wird das Herbstprogramm durch Literatur, Theater, Diskurs und Heimatforschung im gesamten Bundesland. Cornelius Obonya und Hannes Leidinger setzen gemeinsam mit musikalischen Partnerinnen und Partnern in Pinsdorf, Linz und Wolfsegg künstlerische Akzente zwischen Erinnerung und Zukunft. Das LiteratuSchiff bringt neun Autorinnen an unterschiedliche Orte der communale oö, während der Kepler Salon in Linz, Gmunden und Peuerbach Fragen zu Toleranz, Widerstand und Menschlichkeit verhandelt. Theaterproduktionen unterschiedlichster Genres – darunter Karin Peschkas „Casparus“, Improtheater, Kasperltheater und das Stationentheater „Gegen den Wind gesät“ – erweitern die Perspektiven auf die Geschichte von 1626. Die Heimatforschungsformate mit Sigi Kristöfl sowie die Auseinandersetzung mit Religion und gesellschaftlichem Zusammenhalt vertiefen den Diskurs der communale oö.
Termine der communale oö und weitere Informationen auf: communale.at
Rückfragen & Kontakt
Thomas Brandstetter, MPA
Presse LH Stelzer
Telefon: +43 732 77 20-126 79, +43 664 600 72-126 79
E-mail: [email protected]
MEDIACONTACT-MAILING UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NEF











