- 19.08.2026, 12:11:08
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LR Kaineder: Oberösterreich bricht auf – Mehr Grün statt Asphalt und Beton – Bereits rund 100 Entsiegelungsprojekte gefördert
LR Kaineder: Oberösterreich bricht auf – Mehr Grün statt Asphalt und Beton – Bereits rund 100 Entsiegelungsprojekte gefördert
Hitzewellen und Starkregenereignisse belasten unsere Städte Gemeinden immer mehr. Damit Oberösterreich lebenswert bleibt, braucht es daher weniger Asphalt und mehr Platz für natürliche Böden. Das Umwelt- und Klima-Ressort des Landes OÖ setzt deshalb darauf, versiegelte Flächen wieder aufzubrechen.
Ob für Straßen, Gewerbe oder neue Häuser – der Asphalt frisst unsere Natur auf. In Oberösterreich sind bereits über 100.000 Hektar Boden verbraucht. Das bedeutet: Pro Kopf stehen uns rund 386 Quadratmeter versiegelte Fläche gegenüber. Den Preis dafür bezahlen wir mit Lebensqualität. Versiegelte Plätze und große Asphaltflächen wirken im Sommer wie Heizplatten.
„Boden wirkt wie eine natürliche Klimaanlage – ganz ohne Stromverbrauch – und aufnahmefähige Böden sind der beste Schutz gegen Hochwasser. Ein einziger Quadratmeter gesunder Boden kann bis zu 200 Liter Wasser aufnehmen“, betont Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder.
„Unser gemeinsames Ziel muss es sein, dass klimafreundliche Bauweisen im öffentlichen Bereich zur Selbstverständlichkeit werden. Das Förderprogramm zeigt, dass Veränderung möglich ist. Fast 100 Projekte haben bereits rund 50.000 Quadratmeter Beton und Asphalt zurückverwandelt und Hitzeinseln zu Schattenplatzerl gemacht. In Wels entsteht etwa gerade das größte Entsiegelungsprojekt in ganz Österreich: Ein neuer Volkspark statt grauer Flächen wird mit der maximalen Fördersumme aus dem Topf der Entsiegelungsförderung unterstützt“, so Kaineder.
Die ersten Erfolge sind sichtbar, doch der Weg ist noch lang. Wer seine Gemeinde widerstandsfähiger gegen Hitze und Überschwemmungen machen will, findet hier die nötige Unterstützung: https://www.land-oberoesterreich.gv.at/553500.htm
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Simon Seher
Presse LR Kaineder
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