- 02.08.2026, 09:00:44
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LRin Langer-Weninger: Heiße Sommermonate forderten Feuerwehren: 118.228 ehrenamtliche Einsatzstunden für die Sicherheit der Bevölkerung
LRin Langer-Weninger: Heiße Sommermonate forderten Feuerwehren: 118.228 ehrenamtliche Einsatzstunden für die Sicherheit der Bevölkerung
Extreme Hitze, Vegetationsbrände, technische Einsätze und zahlreiche Hilfeleistungen: Die vergangenen Sommerwochen haben die Feuerwehren im ganzen Land besonders gefordert. Während viele Menschen den Sommer genießen, standen tausende Feuerwehrmitglieder rund um die Uhr bereit, um Menschen zu helfen, Brände zu bekämpfen und Schäden zu beseitigen. Eine erste Einsatzbilanz zeigt, welches unermüdliche Engagement unsere Feuerwehren in den vergangenen Wochen geleistet haben. Hinter jeder Einsatzzahl stehen Menschen, die ihre Freizeit, ihre Familienzeit oder sogar ihren Urlaub unterbrechen, um anderen in Not zu helfen – ehrenamtlich, professionell und jederzeit einsatzbereit.
Einsatzbilanz Sommer 2026 (Juni-Juli):
In den vergangenen Wochen verzeichneten die Feuerwehren:
8.604 Einsätze
1.844 Brandeinsätze (davon 42 bei landw. Objekten)
6.760 technische Einsätze
59.497 eingesetzte Feuerwehrmitglieder
810 Feuerwehren im Einsatz (90%)
118.228 geleistete Einsatzstunden
Gerade die anhaltende Hitze führte zu einer erhöhten Wald- und Flurbrandgefahr, gleichzeitig hielten etliche Gebäudebrände die Mitglieder der Feuerwehren auf Trab. Für die Feuerwehren bedeutete dies eine außergewöhnlich hohe Belastung.
Land OÖ: Ehrenamt verdient höchste Anerkennung
Für Landeshauptmann Stelzer ist wichtig zu betonen: „Die bisherige Bilanz dieses Sommers macht einmal mehr deutlich, was unsere Feuerwehren Tag für Tag leisten. Es beeindruckt mich immer wieder, mit welcher Selbstverständlichkeit unsere Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner Verantwortung übernehmen. Sie helfen dort, wo andere Unterstützung brauchen – verlässlich, kompetent und oft unter herausfordernden Bedingungen. Für diesen Einsatz gebührt ihnen unser aufrichtiger Dank und großer Respekt.“
Für Feuerwehr-Landesrätin Michaela Langer-Weninger steht vor allem der unermüdliche Einsatz der Feuerwehrmitglieder im Mittelpunkt: „Unsere Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner stehen zu jeder Tages- und Nachtzeit bereit – an Wochenenden, an Feiertagen und sogar während ihres Urlaubs, um Menschen in Not zu helfen. Dieses unermüdliche ehrenamtliche Engagement ist alles andere als selbstverständlich. Dafür gebührt jeder einzelnen Einsatzkraft unser aufrichtiger Dank und höchste Anerkennung."
Gleichzeitig betont die Landesrätin die Verantwortung des Landes, die Feuerwehren bestmöglich zu unterstützen: „Die Anforderungen an unsere Feuerwehren entwickeln sich ständig weiter. Extremwetterereignisse, neue technische Herausforderungen und immer komplexere Einsatzlagen verlangen nach einer laufenden Weiterentwicklung und den bestmöglichen Rahmenbedingungen. Genau dafür tragen wir als Land Verantwortung.“ Um die Feuerwehren auch künftig bestmöglich auf die wachsenden Herausforderungen vorzubereiten, setzt das Land gezielt auf moderne Infrastruktur und zukunftsorientierte Investitionen. Ein wesentlicher Baustein dafür ist das kürzlich präsentierte neue Feuerwehrzentrum, das die Aus- und Weiterbildung sowie die Einsatzvorbereitung nachhaltig stärken und damit die Leistungsfähigkeit der Feuerwehren langfristig absichern soll.
Landes-Feuerwehrkommandant: Einsätze werden immer anspruchsvoller
Auch Landes-Feuerwehrkommandant Robert Mayer verweist auf die steigenden Anforderungen im Feuerwehrdienst: "Unsere Einsatzkräfte sind derzeit enorm gefordert. Viele Einsätze verlangen körperliche Höchstleistungen, technisches Spezialwissen und oftmals auch große psychische Belastbarkeit. Gerade bei lang andauernden Einsätzen, schweren Verkehrsunfällen oder Bränden, bei denen Existenzen vernichtet werden, stoßen Mensch und Material an ihre Grenzen. Umso mehr erfüllt es mich mit Stolz, mit welchem Engagement, welcher Professionalität und welchem Zusammenhalt unsere Feuerwehren diese Herausforderungen Tag für Tag meistern. Ohne die vielen freiwilligen Feuerwehrmitglieder wäre dieses hohe Sicherheitsniveau in unserem Land nicht möglich“, so der Feuerwehrpräsident.
Rückfragen & Kontakt
Thomas Pürstinger
Presse LRin Langer-Weninger
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