- 29.07.2026, 11:51:09
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LR Kaineder: Sicherheit beim Eisgenuss – drei Viertel aller Eisproben in Oberösterreich waren einwandfrei
LR Kaineder: Sicherheit beim Eisgenuss – drei Viertel aller Eisproben in Oberösterreich waren einwandfrei
Wenn die Temperaturen steigen, darf niemand beim Eisverzehr Angst um seine Gesundheit haben. Der für Konsument/innenschutz zuständige Landesrat Stefan Kaineder hat daher, wie schon in den vergangenen Jahren, die oö. Lebensmittelaufsicht beauftragt, die Eissaison in Oberösterreich von Anfang an streng zu kontrollieren.
Die Ergebnisse zeigen: Die meisten Betriebe in Oberösterreich arbeiten vorbildlich. Von 67 Proben aus 37 Betrieben waren 51 einwandfrei. Das wichtigste Ergebnis vorab: Im Gegensatz zum Vorjahr war dieses Mal keine einzige Probe so schlecht, dass sie für den menschlichen Verzehr ungeeignet war.
Gute Nachrichten für die Eisliebhaber
Die Lebensmittelaufsicht hat in allen Bezirken und auch in Linz genau hingeschaut. Die Proben kamen direkt aus den Verkaufsvitrinen – so wie die Kundinnen und Kunden das Eis auch vorfinden.
„Wir wollen, dass die Menschen in Oberösterreich ihr Eis ganz unbeschwert genießen können. Deshalb prüfen wir nicht erst, wenn etwas passiert, sondern wir schauen von Anfang an ganz genau hin“, sagt Landesrat Stefan Kaineder.
Wo die Fehler liegen: Oft fehlt nur ein gründliches Nachspülen
Trotz der guten Gesamtlage gab es bei 16 Proben aus zehn Betrieben Probleme. Oft ist die Ursache simpel: Wer nach der Reinigung die Geräte nicht gründlich mit Wasser nachspült, riskiert, dass Reste von Reinigungsmitteln im Eis landen. Das war bei zwölf Proben der Fall. Auch ein verbotener Farbstoff und einige erhöhte Keimzahlen wurden entdeckt. Dass diese Fehler auffallen, ist wichtig. Schon kleine Abweichungen zeigen, wo in einem Betrieb die Hygiene nicht perfekt läuft. So kann die Lebensmittelaufsicht sofort eingreifen, bevor es wirklich gefährlich wird.
Konsequente Kontrolle und Nachkontrollen
Die Lebensmittelaufsicht hat in allen zehn betroffenen Betrieben sofort reagiert. Die Verantwortlichen müssen nun nachweisen, dass sie ihre Hygiene verbessert haben. Um sicherzugehen, dass alles passt, kommen die Kontrolleure bald wieder vorbei und nehmen neue Proben.
„Wer die Hygiene vernachlässigt, muss mit Konsequenzen rechnen. Wir lassen hier keinen Spielraum, denn die Gesundheit der Menschen in Oberösterreich ist das Wichtigste“, betont Kaineder abschließend.
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Simon Seher
Presse LR Kaineder
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