• 22.07.2026, 11:01:09
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LR Steinkellner/LH-Stv. Landbauer: Neue Donaubrücke Mauthausen – Projekt tritt in nächste Umsetzungsphase ein

LR Steinkellner und LH-Stv. Landbauer: Neue Donaubrücke Mauthausen – Projekt tritt in nächste Umsetzungsphase ein

Mit der rechtskräftigen Genehmigung des Projekts befindet sich die Neue Donaubrücke Mauthausen in der nächsten Phase der Umsetzung. Der Fokus liegt nun auf der Fertigstellung der Bauvorbereitung, der Umsetzung der behördlichen Auflagen sowie der weiteren Abstimmung mit den betroffenen Grundeigentümern und Projektpartnern. Ziel bleibt ein Baustart im Herbst 2028.

Derzeit werden die Projektunterlagen für die Hauptbauausschreibung finalisiert. Parallel dazu laufen die Vorbereitungen für die Vergabe der noch erforderlichen Dienstleistungen, etwa für die örtliche Bauaufsicht, die Umweltbaubegleitung oder die Koordination gemäß Bauarbeitenkoordinationsgesetz. Auch die bereits seit 2023 laufenden Grundeinlöseverhandlungen werden nach Rechtskraft des UVP-Bescheides konsequent fortgeführt.

„Mit der rechtskräftigen Genehmigung haben wir eine entscheidende Grundlage geschaffen. Jetzt arbeiten wir Schritt für Schritt jene Maßnahmen ab, die für eine ordnungsgemäße und rechtssichere Umsetzung des Projekts erforderlich sind. Die Neue Donaubrücke Mauthausen ist eines der bedeutendsten Infrastrukturvorhaben für den oberösterreichischen Zentralraum und wird langfristig für mehr Verkehrssicherheit, Leistungsfähigkeit und Lebensqualität sorgen“, betont Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner.

Behördliche Auflagen bestimmen den zeitlichen Ablauf
Der vorgesehene Baustart im Herbst 2028 ergibt sich aus den rechtskräftigen Auflagen des Bundesverwaltungsgerichts. Diese verknüpfen den Baubeginn der neuen Donaubrücke unmittelbar mit dem zuvor abzuschließenden Tragwerkstausch der bestehenden Donaubrücke Mauthausen. Erst nach Umsetzung der dabei vorgesehenen ökologischen Schutzmaßnahmen – insbesondere der Errichtung einer Lärmschutzwand zum Schutz des Mittelspechts – dürfen die Bauarbeiten für die neue Donaubrücke beginnen.

„Wir setzen dieses bedeutende Infrastrukturprojekt konsequent für unsere Landsleute, unsere Leistungsträger und unsere Unternehmer um und arbeiten auf Hochtouren, damit nach Abschluss des Tragwerkstausches unmittelbar mit dem Bau der neuen Donaubrücke begonnen werden kann. Damit schaffen wir eine moderne und leistungsfähige Verbindung zwischen Ober- und Niederösterreich“, erklärt Niederösterreichs LH-Stellvertreter Udo Landbauer.

Enge Abstimmung zwischen den Bundesländern
Die Umsetzung des Projekts erfolgt weiterhin in enger Zusammenarbeit zwischen Ober- und Niederösterreich. Neben der gemeinsamen Projektsteuerung besteht ein laufender Informations- und Abstimmungsprozess zwischen den beiden Ländern. Parallel dazu werden die Grundeinlöseverhandlungen fortgesetzt und die weiteren Vergabeschritte vorbereitet.

Bestandsbrücke bleibt bis zum Tragwerkstausch in Betrieb
Bis zum geplanten Tragwerkstausch im Sommer 2028 bleibt die bestehende Donaubrücke weiterhin befahrbar. Dafür werden laufend Erhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen gesetzt. Der Bauwerkszustand wird durch interne und externe Fachleute regelmäßig überprüft, um die Verkehrssicherheit bis zum Tragwerkstausch bestmöglich sicherzustellen.

Parallel dazu laufen bereits seit Anfang 2025 intensive Vorbereitungen für das Maßnahmen- und Verkehrskonzept während der dreimonatigen Sperre im Zuge des Tragwerkstausches. Gemeinsam mit den Projektpartnern werden Verkehrsmaßnahmen, Umleitungsstrecken sowie Verbesserungen im öffentlichen Verkehr schrittweise umgesetzt und laufend konkretisiert.

Rückfragen & Kontakt

Christian Reixenartner, MA
Presse LR Steinkellner
Telefon: +43 732 77 20-172 05, +43 664 600 72-172 05
E-mail: [email protected]

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