- 17.07.2026, 13:01:08
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LR Achleitner: Google-Ansiedlung stärkt Standort OÖ – Bedenken werden ernstgenommen
Landesrat Achleitner: Google-Ansiedlung stärkt Standort Oberösterreich – Bedenken werden ernstgenommen
Wirtschafts- und Energie-Landesrat Markus Achleitner: „Neuer Google-Standort in Kronstorf ist internationaler Vertrauensbeweis für unser Bundesland – Gesamtprojekt wird so wie erste Ausbaustufe penibel geprüft“
„Die Ansiedlung eines neuen Google-Standorts in Kronstorf ist ein klarer internationaler Vertrauensbeweis für Oberösterreich. Google hat weitere Ausbaustufen zur Genehmigung eingereicht, durch die das Projekt insgesamt eineinhalb Mal größer als die erste Ausbaustufe werden soll. Diese Milliardeninvestition ist damit historisch gesehen die größte Einzelinvestition in Oberösterreich. Davon werden nicht nur unsere Betriebe profitieren, sondern es bringt auch für Oberösterreich erhebliche positive Standortfaktoren, insbesondere im Bereich digitale Infrastruktur. Ein Projekt dieser Größenordnung wirft natürlich Fragen auf und berechtigte Anliegen und Sorgen müssen ernst genommen werden“, stellt Wirtschafts- und Energie-Landesrat Markus Achleitner fest. „So wie die erste Ausbaustufe penibelst geprüft worden ist, gibt es auch für die weiteren Ausbaustufen intensive Prüf- und Genehmigungsverfahren“, so Landesrat Achleitner.
„Ein lokales Datencenter reduziert die Latenzzeiten und stärkt den Digital- und KI-Standort Oberösterreich. Am Standort sollen laut Google rund 100 Arbeitsplätze entstehen, darüber hinaus gibt es aber positive Auswirkungen auf den gesamten Arbeitsmarkt, etwa in der Bauwirtschaft. Weiters wirkt diese Ansiedlung eines internationalen Konzerns wie ein Magnet für weitere Betriebsansiedlungen“, erklärt Landesrat Achleitner.
„Das Google-Projekt ist ein weiterer Schritt für einen kraftvollen Ausbau des Wirtschaftsstandorts Oberösterreich. Zugleich wird aber auch der Ausbau der Erneuerbaren Energien in Österreich und auch Oberösterreich kräftig vorangetrieben. Für ganz Österreich soll die erneuerbare Stromerzeugung bis 2030 um 30 TWh gesteigert werden und bis 2035 um 40 TWh. So sind in Oberösterreich beispielsweise 64 Windkraftanlagen in verschiedenen Stufen der Genehmigungsverfahren. Das Pumpspeicherkraftwerk Ebensee, das gerade in Bau befindlich ist, wird eine Leistung von 170 MW aufweisen“, erläutert Landesrat Achleitner.
Die Energieregulierungsbehörde E-Control hat gestern bekanntgegeben, dass sie beim geplanten Google-Standort in Kronstorf auch im Endausbau mit 500 Megawatt Leistung kein Problem für die Stromversorgung sieht. „Es gibt zwei Ausbaustufen, was uns bekannt ist, für den Netzanschluss: 150 und 500 MW. Diese Netzanschlussmöglichkeiten sind in Oberösterreich gegeben“, hat E-Control-Vorstand Alfons Haber erklärt. Der Vorstandssprecher des Übertragungsnetzbetreibers Austrian Power Grid (APG), Gerhard Christiner, hat betont, der Mehrverbrauch an Strom durch Google und Co. habe einen volkswirtschaftlichen Vorteil, weil sich die Milliarden, die so oder so in den Netzaus- und -umbau investiert werden, auf mehr Abnehmer verteilen.
Es gibt bereits eine wasserrechtliche Genehmigung für das Gesamtprojekt. Die Wasserentnahme für die Kühlung des Google-Standortes wird laut UVP-Feststellungsbescheid 60 % des Schwellenwertes des UVP-Gesetzes nicht überschreiten. Das Kühlwasser, das zurückgeleitet wird, wird die Enns um unter 0,005 Grad erwärmen und ist daher vernachlässigbar. „Die Abwärme beträgt 30 Grad und wird laut Google am Standort selbst genutzt sowie benachbarten Betrieben zur Verfügung gestellt“, so Landesrat Achleitner.
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