• 10.06.2026, 12:09:09
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LR Achleitner: Spitzenforschung in OÖ wird mit weiteren 24 Mio. Euro vorangetrieben

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LR Achleitner: Spitzenforschung in Oberösterreich wird mit weiteren 24 Mio. Euro vorangetrieben

Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner: „CREATE!-Zentrum am Linz Center of Mechatronics (LCM) wurde als eines von vier COMET-Zentren in Österreich von der österr. Forschungsförderungsgesellschaft FFG genehmigt – Land OÖ steuert 4 Mio. Euro für anwendungsnahe Forschung bei.“

Oberösterreich schaltet beim Innovationstempo noch einen Gang höher: Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) hat das COMET-Zentrum „CREATE! – Center for Research on Emerging and Advanced Technologies in Engineering“ am Linz Center of Mechatronics (LCM) mit einem Forschungsvolumen von 24 Mio. Euro (2027–2030) genehmigt. Der Bund fördert mit 8 Mio. Euro, das Land Oberösterreich investiert in diesem Zeitraum 4 Mio. Euro in das Programm und stärkt damit gezielt die schnellere Überführung von Forschung in industrielle Anwendungen. „Oberösterreich ist forschungsstark. In dynamischen Zeiten geht es mehr denn je darum, Innovationen noch schneller in die Anwendung zu bringen. Genau hier setzt CREATE! an: mehr Tempo, höhere Effizienz, schnellere Umsetzung. Das verschafft dem Industriestandort Oberösterreich und seinen Betrieben insbesondere in dynamischen Zeiten klare Wettbewerbsvorteile und sichert Wertschöpfung sowie Arbeitsplätze im Land“, betont Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner zum neuen Forschungsprogramm am LCM.

Von der Idee zur Anwendung – deutlich schneller
„Mit CREATE! sollen Innovationszyklen verkürzt und neue Technologien noch rascher in die Praxis gebracht werden. Im Fokus stehen die moderne digitale Produktentwicklung und die konsequente Verbindung von Mechatronik mit Schlüsseltechnologien wie Künstlicher Intelligenz, Digitalisierung und Automatisierung“, erläutert Landesrat Achleitner. Als spezialisierter Forschungs- und Entwicklungsdienstleister geht LCM über die klassische Rolle eines Technologieintegrators hinaus. 

Seit über 25 Jahren verbindet das Zentrum Spitzenforschung mit konkreter Anwendung und entwickelt neueste Technologien gezielt zu marktfähigen Lösungen weiter. Entwicklungen werden gebündelt, beschleunigt und direkt in industrielle Wertschöpfung überführt. Aufbauend auf den Erfolgen des COMET-Zentrums „Symbiotic Mechatronics“, das Ende des Jahres ausläuft, schärft das Forschungsprogramm CREATE! die Rolle des LCM als „Innovation Enabler“ weiter und richtet den Fokus noch konsequenter auf Umsetzung und Geschwindigkeit aus. Zahlreiche Referenzprojekte unterstreichen die Innovationskraft des LCM – von einer magnetischen Bremse für den Einsatz im Weltraum über den elektrifizierten Schiffsantrieb eVSP bis hin zu einem 700 kW starken Generator für die WWS Wasserkraft GmbH. Diese Entwicklungen wurden teils mehrfach ausgezeichnet.

„CREATE! heißt schaffen: Wir bringen Technologien noch schneller dorthin, wo sie wirken – in die industrielle Anwendung. Als Innovation Enabler beschleunigen wir Entwicklungsprozesse und erhöhen die Umsetzungsgeschwindigkeit für unsere Industriepartner signifikant“, erklären die LCM-Geschäftsführer Dipl.-Ing. Dr. Johann Hoffelner und Dipl.-Ing. Dr. Manfred Nader.

„Seit der Gründung im Jahr 2001 ist LCM Teil des UAR Innovation Network. Als Leitgesellschaft für Forschung des Landes OÖ konnten wir den Erfolgskurs begleiten. Gemeinsam mit den Projektpartnern wurde wieder viel Energie in das Forschungsprogramm investiert. Wir freuen uns, dass sich das Zentrum erneut im harten Wettbewerb beweisen konnte“, so DI Dr. Wilfried Enzenhofer, MBA, Geschäftsführer der Upper Austrian Research GmbH.

Drei Schwerpunkte, ein Ziel: mehr Tempo in der Innovation
CREATE! fokussiert auf leistungsfähige Antriebssysteme und automatisierte Entwicklung, den Einsatz von Simulationen und digitalen Zwillingen sowie sichere Sensortechnologien und Datenanalyse – mit einem klaren Ziel: kürzere Entwicklungszeiten, schnellere Umsetzung und höhere Ressourceneffizienz. Führende Industrieunternehmen – darunter BRP-Rotax, ENGEL, KEBA, Primetals Technologies, voestalpine und viele mehr – arbeiten gemeinsam mit rund 20 Instituten und Forschungsgruppen der Johannes Kepler Universität Linz sowie internationalen Forschungspartnern an der raschen Überführung von Forschung in die industrielle Praxis. Ergänzt wird das Netzwerk durch RECENDT – Research Center for Non-Destructive Testing und das Software Competence Center Hagenberg aus dem UAR Innovation Network.

Gezielte Investition in mehr Innovationsgeschwindigkeit
COMET steht für Competence Centers for Excellent Technologies und beschreibt damit auch den Anspruch. Das Forschungsprogramm mit einem Gesamtvolumen von 24 Mio. Euro in den ersten vier Jahren (2027–2030) basiert auf einer partnerschaftlichen Finanzierung und einem schlagkräftigen Innovationsökosystem: 8 Mio. Euro werden aus Bundesmitteln finanziert, das Land Oberösterreich trägt 4 Mio. Euro bei, und die verbleibende Hälfte finanziert sich aus Beiträgen der Partner aus Industrie und Wissenschaft.

KI beschleunigt Materialinnovation: COMET-Erfolg für MCL mit starker OÖ-Beteiligung
Zudem sichert sich die Materials Center Leoben GmbH, Partner of UAR Innovation Network, eine Förderzusage für das COMET-Zentrum „Integrated Materials Intelligence“ (IMI) – mit starker Beteiligung Oberösterreichs. Im Zentrum steht die Beschleunigung materialbezogener Innovationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Diese Entwicklungen umfassen intelligente Materialien mit neuen Eigenschaftskombinationen, neuartige Produktionsprozesse und die Integration von innovativen Werkstoffen in Produkten. Der Forschungsansatz basiert auf der Kombination und Nutzung von FAIR-Daten, modernsten Berechnungsmodellen und zuverlässigen experimentellen Methoden in KI-gestützten digitalen Plattformen. Mit voestalpine Stahl, AMAG und Linsinger Maschinenbau leisten oberösterreichische Leitbetriebe rund 20 Prozent der Unternehmensbeiträge. Das Software Competence Center Hagenberg (SCCH) aus dem UAR Innovation Network bringt seine Kompetenz in erklärbarer künstlicher Intelligenz ein, ergänzt durch die IT:U Interdisciplinary Transformation University Austria als weiteren wissenschaftlichen Partner. Das Land Oberösterreich unterstützt das Forschungsprogramm mit rund 0,83 Mio. Euro über vier Jahre.

Rückfragen & Kontakt

Michael Herb, MSc
Presse LR Achleitner
Telefon: +43 732 77 20-151 03, +43 664 600 72-151 03
E-mail: [email protected]

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