- 07.06.2026, 09:30:43
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LH Stelzer/LRin Langer-Weninger: Landwirtschaftliche Innovation kommt aus Oberösterreich
LH Stelzer/LRin Langer-Weninger: Landwirtschaftliche Innovation kommt aus Oberösterreich
Land OÖ investiert in neue Technologien für eine ressourcenschonende und innovative Landwirtschaft
„Forschung und Innovation sind die Grundlage für den Vorsprung, den Oberösterreich hat. Unser Anspruch ist es, neue Entwicklungen aktiv mitzugestalten und rasch in die Anwendung zu bringen. Gerade in der Landwirtschaft zeigt sich, wie wichtig dieser Brückenschlag zwischen Wissenschaft und Praxis ist.“ - Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer
„Smart Farming ist längst keine Zukunftsmusik mehr, sondern kommt Schritt für Schritt auf unseren Feldern an. Moderne Technik kann unsere Bäuerinnen und Bauern dabei unterstützen, präziser, ressourcenschonender und bodenschonender zu wirtschaften. Für genau solche Innovationen wollen wir in Oberösterreich mit dem Zukunftsfonds Taktgeber sein.“ - Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger
Smart Farming verändert die Landwirtschaft: Digitale Technologien, Sensorik, Kamerasteuerung und Robotik helfen dabei, Arbeitsschritte präziser und ressourcenschonender umzusetzen. Gerade im Pflanzenbau eröffnen moderne Systeme neue Möglichkeiten, etwa bei der mechanischen Beikrautregulierung oder der Reduktion von Pflanzenschutzmitteln.
Zukunftsfonds als Motor für Innovation
Mit zwei Millionen Euro pro Jahr unterstützt der Zukunftsfonds des Landes Oberösterreich Forschungsprojekte und Vorhaben, die einen besonderen Nutzen für die Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft erwarten lassen. Gefördert werden zukunftsweisende und innovative Entwicklungen, Initiativen und Maßnahmen, die zur Stärkung des ländlichen Raums beitragen.
„Die Landwirtschaft von morgen entsteht hier in Oberösterreich. Projekte wie ‚NextGen:CropCare‘ zeigen, wie Oberösterreich Zukunftstechnologien frühzeitig aufgreift und praxistauglich macht“, betont Landeshauptmann Stelzer.
Mit dem Zukunftsfonds investiert Oberösterreich gezielt in Ideen, die praktische Antworten auf aktuelle Herausforderungen geben – von Digitalisierung und Automatisierung über Klimawandelanpassung bis hin zu ressourcenschonender Produktion. Ziel ist es, die bäuerlichen Betriebe bei ihrem Weg in die Zukunft zu unterstützen und Oberösterreich als Standort moderner, nachhaltiger Landwirtschaft weiter zu stärken.
Autonomer Hackroboter im Praxistest
Im Projekt „NextGen:CropCare“ wurde der Einsatz autonomer Hackroboter unter realen Praxisbedingungen getestet. Ziel war es, herauszufinden, wie Robotik den Pflanzenbau künftig unterstützen kann und wo ihre Stärken und Grenzen im Vergleich zu klassischer, kameragesteuerter Hacktechnik liegen. Geleitet wird das Projekt von FH-Professor MMag. Dr. Michael Schmidthaler. Er ist Studiengangsleiter des Fachbereichs Agrarmanagement und -innovationen an der FH Steyr.
In den Versuchen wurden unterschiedliche Kulturen einbezogen – darunter Zuckerrübe, Sojabohne, Lauch, Sellerie und Weißkraut. Damit konnten sowohl Anforderungen des Ackerbaus als auch Herausforderungen des Gemüsebaus abgebildet werden. Die Ergebnisse zeigen: Autonome Hackroboter haben großes Potenzial, sind aber derzeit vor allem als Ergänzung zu bestehenden Verfahren zu sehen.
Kameragesteuerte Hackgeräte punkten durch hohe Flächenleistung und breite Einsatzmöglichkeiten. Autonome Hackroboter wiederum bieten Vorteile durch geringeren Bodendruck, präzises Arbeiten und selbstständige Arbeitsweise. Besonders in Kulturen mit größeren Reihenabständen zeigte sich ein vielversprechendes Potenzial. Gleichzeitig bleiben technische Weiterentwicklung, Wirtschaftlichkeit und Praxistauglichkeit entscheidende Fragen für den breiteren Einsatz.
„Neue Technologien müssen den Betrieben helfen – nicht zusätzliche Hürden schaffen. Deshalb ist es entscheidend, Innovationen gemeinsam mit der Praxis zu testen. Der autonome Hackroboter zeigt, welches Potenzial in Smart Farming steckt: weniger Bodendruck, präzisere Bearbeitung und neue Möglichkeiten für einen nachhaltigen Pflanzenbau“, erklärt Landesrätin Langer-Weninger.
Rückfragen & Kontakt
Thomas Pürstinger
Presse LRin Langer-Weninger
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