• 28.05.2026, 16:33:48
  • /
  • OTM0037

LR Achleitner: Oberösterreich verbindet industrielle Stärke mit konsequentem Klimaschutz

Landesrat Achleitner: Oberösterreich verbindet industrielle Stärke mit konsequentem Klimaschutz

Zur heute veröffentlichten Bilanz des Umweltbundesamtes über die Entwicklung der Treibhausgas-Emissionen in den Bundesländern betont Wirtschafts- und Energie-Landesrat Markus Achleitner, dass die Zahlen immer auch im Zusammenhang mit der jeweiligen Wirtschafts- und Industriestruktur gesehen werden müssen. „Oberösterreich ist das Wirtschafts- und Industriebundesland Nummer eins. Rund ein Viertel der gesamten österreichischen Exporte stammt aus Oberösterreich, wir sind die Ideenschmiede des Landes, gleichzeitig haben wir die energieintensivste Industrie des Landes – von Stahl über Chemie bis Maschinenbau. Dass wir unter diesen Voraussetzungen dennoch deutliche Emissionsreduktionen erreichen, zeigt, dass Oberösterreich beim Weg Richtung Klimaneutralität sehr wohl auf Kurs ist“, betont Landesrat Achleitner.

„Dies veranschaulichen auch die aktuellsten verfügbaren Zahlen: 2024 hat der Anteil der Großindustrie an den Gesamtemissionen des Bundeslandes in Oberösterreich 62 % betragen, während es in den beiden anteilsmäßig folgenden Bundesländern Steiermark 49 % und Niederösterreich 40 % aus dem Emissionshandel unterliegenden Industriesektor waren. Umso bemerkenswerter ist, dass es bei den Treibhausgas-Emissionen von 2023 auf 2024 in Oberösterreich einen Rückgang von 2,7 % gegeben hat, während es in der Steiermark ein Minus von 1,98 % und in Niederösterreich von 2,28 % gegeben hat“, hebt Landesrat Achleitner hervor.

„Dies zeigt deutlich, dass die Dekarbonisierung der Industrie in Oberösterreich konsequent vorangetrieben wird: Alleine mit der Umstellung auf einen Elektrolichtbogenofen spart die voestalpine am Standort Linz ca. 1,6 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr ein; das sind dann rund minus 8 % der gesamtoberösterreichischen CO2-Emissionen. Der neue Elektrolichtbogenofen am voestalpine-Standort in Linz wird im Jahr 2027 in Betrieb genommen“, betont Landesrat Achleitner.

Darüber hinaus unterstützt Oberösterreich im Rahmen der Innovationsplattform NEFI (New Energy for Industry) gemeinsam mit der Steiermark und dem Bund auch andere Industriebetriebe beim Ausstieg aus fossilen Energien: „Hier wurden bisher 39 Projekte mit 150 Millionen Euro Investitionen gefördert, so zum Beispiel die Umstellung eines Ziegelwerks in Uttendorf auf nahezu CO2-frei Produktion“, unterstreicht Landesrat Achleitner,

„Oberösterreich zeigt, dass Klimaschutz und Industrie kein Widerspruch sind. Unsere Betriebe investieren in neue Technologien, Energieeffizienz, Elektrifizierung und den Ausbau erneuerbarer Energien. Viele dieser Innovationen entstehen in Oberösterreich und werden von hier aus exportiert“, so Landesrat Achleitner.

„Wer die Emissionen der Bundesländer vergleicht, muss daher auch berücksichtigen, wo in Österreich Wertschöpfung, Industrieproduktion und energieintensive Arbeitsplätze angesiedelt sind. Oberösterreich trägt hier eine besondere Verantwortung für den Wirtschaftsstandort Österreich insgesamt“, erklärt Landesrat Achleitner.

Positiv sei laut Landesrat Achleitner, dass der österreichweite Trend klar nach unten zeige: „Die aktuellen Zahlen bestätigen, dass Maßnahmen Wirkung zeigen. Unser Ziel bleibt, wirtschaftliche Stärke, Versorgungssicherheit und Klimaschutz miteinander zu verbinden. Genau diesen oberösterreichischen Weg werden wir konsequent fortsetzen.“

Rückfragen & Kontakt

Michael Herb, MSc
Presse LR Achleitner
Telefon: +43 732 77 20-151 03, +43 664 600 72-151 03
E-mail: [email protected]

MEDIACONTACT-MAILING UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NEF

Bei Facebook teilen
Bei X teilen
Bei LinkedIn teilen
Bei Xing teilen
Bei Bluesky teilen