- 25.05.2026, 09:30:44
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LR Achleitner: KI gestaltet auch Lebensmittelbranche mit - Upper Food 2026 gab Einblicke
Landesrat Achleitner: KI gestaltet auch Lebensmittelbranche mit - Upper Food 2026 gab Einblicke
Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner bei diesjähriger Veranstaltung des Lebensmittel-Clusters: „Künstliche Intelligenz verändert auch Lebensmittelindustrie, Handel und Gastronomie tiefgreifend und ist daher nicht mehr wegzudenken.“
Ist künstliche Intelligenz auch in der Lebensmittelbranche ein Gamechanger? Mit dieser Frage beschäftigten sich Expertinnen und Experten aus Forschung und Wirtschaft sowie Start-ups im Rahmen der Upper Food 2026, zu der wieder der Lebensmittel-Cluster der oö. Standortagentur Business Upper Austria geladen hatte. „Künstliche Intelligenz verändert auch Lebensmittelindustrie, Handel und Gastronomie tiefgreifend und ist daher nicht mehr wegzudenken. Entscheidend ist, wie wir sie nutzen, um die Zukunft unseres Standorts zu gestalten“, betonte Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner im Rahmen der diesjährigen Veranstaltung in Linz mit 160 Gästen.
Dass künstliche Intelligenz ein Gamechanger ist, steht für Mario Kofler, Head of Sales & Logistics der Salinen Austria AG, außer Frage: Das Unternehmen ist der viertgrößte Energieabnehmer in Oberösterreich und will mit KI energieeffizienter werden. Kofler hat in einem Projekt auch die Grenzen von KI kennengelernt: „Bei Planung und Forecast sind wir trotz externer Unterstützung gescheitert, weil KI den Schnee nicht vorhersagen konnte.“ Das digitale Kundencenter verbucht er jedoch als großen Erfolg.
KI für Chips und Schokolade
Erfolgsbeispiele brachten auch Daniela Borgmann und Johannes Rauer-Zechmeister von der Siemens AG Österreich mit: Intelligente Teig-Optimierung für Chips, intelligentes Energiemanagement für Schokolade und optische Qualitätskontrolle in einer Bäckerei. Aktuell seien die größten KI-Anwendungssegmente Qualitätskontrolle (24 %), Produktion und Verpackung (23 %) sowie Sortierung (17 %). „KI ist nicht nur ein Trend. Jetzt ist es Zeit zu handeln. Jetzt müssen aus Daten Taten werden“, appellierte Borgmann.
KI in der Landwirtschaft
Wo KI in der Landwirtschaft bereits zum Einsatz kommt und noch an Bedeutung gewinnen wird, berichtete Birgit Stockinger von Genussland OÖ – beispielsweise beim Düngen, beim Pflanzenschutz oder bei der Bewässerung. Robert Zimmermann von der FH Oberösterreich Campus Steyr erklärte: „Um vom Einsatz zu profitieren, muss man klare Ziele setzen und die Ergebnisse bewerten. Wurde die Qualität verbessert? Hat man tatsächlich Kosten oder Zeit gespart?“
KI und Kulinarik
Zum Einfluss von KI auf Food-Trends nahm Expertin Nina Mohimi Stellung: „Food Trends entstehen dort, wo gesellschaftliche Bedürfnisse eine kulinarische Form bekommen. Algorithmus und KI werden Teil, wie Menschen nachhaltige Ernährung verstehen.“
KI braucht Partner
Deutlich wurde im Verlauf der Veranstaltung, dass die erfolgreiche Implementierung von künstlicher Intelligenz maßgeblich von geeigneten Partnern abhängt – insbesondere für KMU. „Je mehr Partner wir im Netzwerk des Lebensmittel-Clusters haben, umso mehr Schnittstellen gibt es, die in Kooperationen bearbeitet werden können“, lud Lebensmittel-Cluster-Beiratssprecher Andreas Haider von der Unigruppe GmbH Unternehmen zur Zusammenarbeit ein. Lebensmittel-Cluster-Managerin Heidrun Hochreiter bekräftigte: „Wir wollen das Lebensmittelsystem mitgestalten.“
Mit KI die Wettbewerbsfähigkeit stärken
Abschließend stellte Wirtschafts-Landesrat Achleitner fest: „Die digitale Transformation betrifft uns alle. KI eröffnet die Chance, eingebüßte Wettbewerbsvorteile in der Industrie zurückzugewinnen und zugleich dem steigenden Fachkräftebedarf wirkungsvoll zu begegnen. Alles, was sich sinnvoll digitalisieren und automatisieren lässt, sollten wir konsequent nutzen – damit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort eingesetzt werden können, wo ihre Fähigkeiten den größten Mehrwert schaffen.“
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Michael Herb, MSc
Presse LR Achleitner
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