• 05.05.2026, 13:35:47
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LR Kaineder: Anhaltende Trockenheit in Oberösterreich: Grundwasserstände erreichen teilweise historische Tiefststände

LR Kaineder: Anhaltende Trockenheit in Oberösterreich: Grundwasserstände erreichen teilweise historische Tiefststände

Die Trockenheit in Oberösterreich hält an, mit spürbaren Folgen an den Grundwassermessstellen: Im Innviertel vom Mattigtal bis Schärding wurden teilweise sogar langjährige Grenzwerte schon erreicht und können bei weiter ausbleibendem Regen auch noch unterschritten werden. 

Die Folgen sind auch schon an den Oberflächengewässern zu sehen, wobei ein Großteil der Gewässer bereits Niederwasser führen und Gewässerabschnitte teilweise auch schon trockengefallen sind. 

Landwirtschaft unter Druck – auch Trinkwasserversorgung kann betroffen sein
Besonders hart trifft die Situation die Landwirtschaft: Böden, die zu wenig Wasser speichern, gefährden Ernteerträge und setzen landwirtschaftliche Betriebe unter Druck. Doch auch die Trinkwasserversorgung kann betroffen sein: Vor allem Haushalte und kleinere Wassergemeinschaften in von der Trockenheit betroffenen Gebieten, die auf Hausbrunnen oder kleinere lokale Quellen angewiesen sind, können in Engpässe geraten, wenn die Grundwasserspiegel weiter sinken.

Das Land Oberösterreich empfiehlt daher, wo immer es möglich ist, den Anschluss an die öffentliche Wasserversorgung zu prüfen. Diese betreiben im Regelfall mehrere Wassergewinnungen sowie Wasserspeicher und sind daher mit einem „2. Standbein“ auch bei niedrigen Grundwasserständen gut gerüstet. 

„Ein Anschluss an das öffentliche Netz bietet nicht nur Versorgungssicherheit, sondern auch geprüfte Wasserqualität. Das ist gerade in Zeiten wie diesen ein entscheidender Vorteil", so Umwelt- und Klima-Landesrat Kaineder.

Achtung bei der Poolbefüllung
Die sommerlichen Temperaturen führen erfahrungsgemäß zu einem starken Anstieg des Wasserverbrauchs. Wenn viele gleichzeitig ihre privaten Schwimmbäder befüllen, können die Wasserspeicher zu stark beansprucht werden. Im schlimmsten Fall fehlt Wasser dort, wo es unverzichtbar ist: in den Haushalten oder bei den Feuerwehren im Falle von Brandereignissen. Viele oberösterreichische Gemeinden setzen daher auf vorausschauende Information und ersuchen ihre Wasserkundinnen und -kunden um eine zeitlich abgestimmte Poolbefüllung. Dafür stellen sie etwa Online-Kalender oder persönliche Anmeldemöglichkeiten zur Verfügung. Durch diese koordinierte Vorgehensweise kann die Trinkwasserversorgung dauerhaft gesichert werden.

 

Rückfragen & Kontakt

Simon Seher
Presse LR Kaineder
Telefon: +43 732 77 20-120 81, +43 664 600 72-120 81
E-mail: [email protected]

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