- 03.05.2026, 10:00:55
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LH Stelzer/LRin Langer-Weninger: Oberösterreich rüstet sich für den Katastrophenfall
LH Stelzer/LRin Langer-Weninger: Oberösterreich rüstet sich für den Katastrophenfall
„Hagelunwetter, Starkregenereignisse und Überflutungen der vergangenen Jahre haben uns vor Augen geführt, wie unverzichtbar ein leistungsfähiges Feuerwehr- und Katastrophenschutzwesen ist. Gleichzeitig zeigen die Erfahrungen der letzten Zeit, dass derartige Extremereignisse künftig häufiger und intensiver auftreten können. Genau dafür wollen wir Oberösterreich bestens gerüstet sein. Mit dem Aufbau von Katastrophenhilfsdienstlagern schaffen wir ein flächendeckendes Sicherheitsnetz, um im Ernstfall rasch und effektiv helfen zu können“, betonen Landehauptmann Thomas Stelzer und Feuerwehr- und Katastrophenschutz-Landesrätin Michaela Langer-Weninger.
Neuer Stützpunkt Katastrophenhilfsdienst (KHD)
Mit Blick auf die zunehmenden Herausforderungen wird in Oberösterreich ein weiterer wichtiger Schritt gesetzt: Künftig sollen oberösterreichweit flächendeckend Stützpunkte des Katastrophenhilfsdienstes (KHD) entstehen. Ziel ist es, vorhandene Ressourcen zu bündeln und Synergien optimal zu nutzen. Damit könne man bei Großschadensereignissen möglichst rasch und koordiniert am Einsatzort die örtlichen Feuerwehren unterstützen. Damit leisten die neuen Stützpunkte einen entscheidenden Beitrag zur Sicherheit Oberösterreichs. Gleichzeitig dienen sie als zentrale Lagerstätten für die jeweiligen Bezirksfeuerwehrkommanden und tragen so dazu bei, einen reibungslosen Ablauf der laufenden Aufgaben über das gesamte Jahr hinweg sicherzustellen.
„Mit KHD-Stützpunkten stärken wir nicht nur die Sicherheit in Oberösterreich, sondern auch das Ehrenamt und unsere Einsatzorganisationen. Eine moderne und verlässliche Infrastruktur ist das Fundament dafür, dass unsere freiwilligen Helferinnen und Helfer im Ernstfall schnell und effizient zur Hilfe sein können. Das stärkt den Standort Oberösterreich und sichert den Wohlstand in unserem Land“, so Landeshauptmann Thomas Stelzer.
Strategische Standorte
Die Anforderungen an die künftigen Bezirks-Katastrophenhilfsdienst-Stützpunkte sind vielfältig und regional unterschiedlich. Ein umfassender Kriterienkatalog soll daher sicherstellen, dass die Standorte optimal geplant und ausgestattet werden. Jedenfalls müssen ausreichend Lagerflächen für Katastrophenschutzmaterialien - wie etwas Schaummittel, Sonderlösch- und Ölbindemittel, Dachplanen, Notdächer, Sandsackfüllmaschinen, mobile Treibstofftankstellen, Feldbetten sowie Einsatz- und Pandemieausrüstung - vorhanden sein.
Bei der Umsetzung setzt man auf eine enge Kooperation mit den jeweiligen Gemeinden. Die Finanzierung dieser Stützpunkte erfolgt im Rahmen der geltenden Richtlinien der Gemeindefinanzierung NEU, wobei eine Förderung von bis zu 80 Prozent, jedoch mindestens 70 Prozent, vorgesehen ist. „Ziel ist es, anhand von Pilotprojekten den Startschuss zu geben, die ersten Standorte zu evaluieren und damit eine solide Grundlage für den weiteren flächendeckenden Ausbau zu schaffen“, so Feuerwehr- und Katastrophenschutz-Landesrätin Michaela Langer-Weninger.
„Wir werden jeden Bezirk im Detail analysieren, um jene Standorte zu identifizieren, an denen ein KHD-Stützpunkt den größten Mehrwert bringt. Entscheidend sind dabei eine zentrale Lage, eine gute Verkehrsanbindung sowie die Anbindung an bestehende oder geplante Feuerwehr- und Infrastrukturprojekte. Damit leisten wir einen wesentlichen Beitrag zur weiteren Stärkung der Schlagkraft unserer Feuerwehren“, so Michael Hutterer, Oö. Landesfeuerwehrkommandant-Stellvertreter.
Rückfragen & Kontakt
Thomas Pürstinger
Presse LRin Langer-Weninger
Telefon: +43 732 77 20-111 19, +43 664 600 72-111 19
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