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Medieneinladung: Baustammtisch am 7. Mai - Klimaresilienz bauen zwischen Strategie und Praxis

Baustammtisch 2026 Klimaresilienz bauen zwischen Strategie und Praxis Am 7. Mai 2026 | 16:00-18:00 Uhr | hybride Veranstaltung

Klimabedingte Extremereignisse wie Hitze, Starkregen, Hagel und Sturm verändern die Anforderungen an Planung, Bau und Betrieb grundlegend. Klimaresilienz bedeutet heute nicht mehr einzelne Maßnahmen umzusetzen, sondern Gebäude, Quartiere und Städte so zu gestalten, dass sie langfristig funktionsfähig bleiben.

Der Baustammtisch 2026 widmet sich der Frage, wie Klimaextreme frühzeitig mitgedacht werden können, damit Bauwerke strukturell resilient werden. Im Mittelpunkt stehen drei Ebenen, die nur im Zusammenspiel von Forschung, Praxis und Normung wirksam werden:

  • Stadt & Quartier: Green-Blue Infrastructure als strategische Grundlage klimaresilienter Entwicklung.
  • Kommunen: Lösungen für große Städte und kleine Gemeinden unter realen Rahmenbedingungen.
  • Gebäude: Werkzeuge für thermischen Komfort, sicheren Betrieb und robuste Systeme im Bestand.

Deutlich wird: Normen sind zentrale Instrumente, um Wissen in praxistaugliche, skalierbare Lösungen zu übersetzen. Der Baustammtisch zeigt, wie dieses Zusammenspiel bereits funktioniert – und wo Weiterentwicklung notwendig bleibt, um klimaresilientes Bauen zum Standard der Zukunft zu machen.

Am 7. Mai 2026 laden wir Sie herzlich zum Baustammtisch 2026 ein, bei dem wir gemeinsam die Klimaresilienz des Bausektors und die Bedeutung von Standards für eine erfolgreiche Umsetzung beleuchten.

Anmeldung

Ich freue mich auf Ihre Anmeldung unter [email protected]

Das Event findet hybrid statt. Nehmen Sie physisch live vor Ort (Austrian Standards, Heinestraße 38, 1020 Wien) teil oder verfolgen Sie die Diskussionsrunden digital via Live-Stream. Der Link zum Live-Stream wird ein paar Tage vor der Veranstaltung an alle Personen versendet, die sich für die digitale Teilnahme angemeldet haben. Beim Event werden Fotos und Videos gemacht, die für Marketing- und Kommunikationszwecke genutzt werden.

 

Das Programm im Detail

Moderation: Gudrun Ghezzo | Ghezzo GmbH

15:30 Uhr | Ankommen & Registrierung

Begrüßungskaffee & Netzwerken

16:00 Uhr | Begrüßung und Eröffnung

Valerie Höllinger | CEO, Austrian Standards

16:05 Uhr | Keynote 
Bauen unter Klimastress. Green-Blue Infrastructure im Quartier 52° Nord

Die Keynote eröffnet den Baustammtisch mit einem internationalen Best-Practice-Beispiel für klimaresiliente Stadt- und Quartiersentwicklung. Anhand des realisierten Projekts Quartier 52° Nord in Berlin wird gezeigt, wie extreme Hitze und Starkregen von Beginn an als feste Planungsannahmen in die Entwicklung integriert wurden.

Im Mittelpunkt steht die Umsetzung von Green-Blue Infrastructure als funktionale, dimensionierte und betreibbare Infrastruktur: Wie wurde Regenwasser lokal gespeichert und genutzt? Welche Rolle spielen Wasserflächen, Begrünung und Entsiegelung für Kühlung und Aufenthaltsqualität? Und wie lassen sich Nutzung, Technik und Betrieb unter Extrembedingungen miteinander vereinbaren?

Thomas Kraubitz | Partner – Buro Happold

16:45 Uhr | Innovationsimpuls
Von der Messung zur Maßnahme: Wie Daten und Digitalisierung Klimaresilienz ermöglichen

Der Impuls veranschaulicht, wie datenbasierte Analysen helfen, Wasserströme und Risiken sichtbar zu machen und fundierte Entscheidungen für Planung, Betrieb und Weiterentwicklung zu treffen.

Elena Graf-Burgstaller | Head of ESG Strategy and Business Development – Blue Auditor

17:00 Uhr | Panel Talk
Klimaresilienz umsetzen: Zwischen Planung, Systemen und Normen

Im Panel liegt der Fokus auf der praktischen Umsetzung von Klimaresilienz im Bausektor. Dabei werden unterschiedliche Maßstabsebenen und Akteursperspektiven berücksichtigt, von großräumigen Stadtentwicklungsprojekten bis hin zu kleineren Gemeinden. Thematisiert werden Erfahrungen aus der langfristigen Quartiersentwicklung sowie Herausforderungen, die sich unter realen Klimabelastungen ergeben können.

Ein weiterer Aspekt betrifft den Betrieb und das Gebäudemanagement. Diskutiert wird, welche Faktoren für die langfristige Funktionsfähigkeit von Maßnahmen relevant sind und welche Rolle klare Anforderungen, Zuständigkeiten und Standards dabei spielen. Beiträge aus der Unternehmenspraxis, insbesondere im Bereich Wasser- und Entwässerungsmanagement, ergänzen die Diskussion um technische Umsetzungsfragen.

Insgesamt wird betrachtet, inwiefern Normen zur Strukturierung und Übertragbarkeit von Lösungen beitragen können.

  • Werner Linhart | Vorsitzender Komitee 214 „Abdichtungsbahnen, Planung und Ausführung von Dach- und Bauwerksabdichtungen“ – Austrian Standards
  • Robert Grüneis | Vorstand der Wien 3420 AG – Produktentwicklung, Liegenschaftsverwaltung, Infrastruktur und Beteiligungen
  • Christopher Peiritsch | Leitung Division Bauelemente – ACO 
  • Michaela Zois | Geschäftsführerin – „leveldrei“ Projektentwicklung und Projektleitung ESG-STADTLABOR
  • Michael Haugeneder | Geschäftsführer – ATP Sustain

18:00 Uhr | Ende und Get-Together

 

Über Austrian Standards

Austrian Standards ist die österreichische Organisation für Standardisierung & Innovation und Teil eines internationalen Netzwerks in 175 Ländern. Ziel: Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen zu finden, Innovationen zu fördern und die Wettbewerbs- und Exportfähigkeit der österreichischen und europäischen Wirtschaft zu steigern. Standards entstehen hier nicht am Reißbrett, sondern in der Praxis: Über 5.000 Expert:innen aus rund 3.000 unterschiedlichen Organisationen, Disziplinen und Branchen aus Wirtschaft, Forschung, Verwaltung und NGOs bringen ihr Know-how ein. Austrian Standards vernetzt sie auf europäischer und internationaler Ebene – etwa über ISO, CEN oder ETSI – und sorgt dafür, dass Österreich weltweit mitgestaltet. Der wirtschaftliche Nutzen von Standards ist groß: Rund 20 Prozent des realen BIP-Wachstums in Österreich gehen auf Standards zurück – das entspricht etwa 1 Milliarde Euro pro Jahr. Standards generieren 6,5 Prozent des jährlichen Beschäftigungswachstums, was rund 1.500 zusätzlichen Vollzeitäquivalenten pro Jahr entspricht, und tragen zu 30 Prozent des Wachstums der allgemeinen Arbeitsproduktivität bei. Mit digitalen Lösungen, Fachpublikationen, Events, Seminaren und Zertifizierungen unterstützt Austrian Standards deren praktische Anwendung. Austrian Standards beschäftigt rund 150 Mitarbeitende und wurde 2024 mit equalitA, dem Gütesiegel für innerbetriebliche Frauenförderung, ausgezeichnet. 

www.austrian-standards.at

Rückfragen & Kontakt

Austrian Standards
Mirjana Verena Mully
Telefon: +43 676 897124301
E-Mail: [email protected]

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