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Medieneinladung: Wie kritische Infrastrukturen Europas Zukunft entscheiden - Event am 6. Mai
Security, Productivity, Influence: Wie kritische Infrastrukturen Europas Zukunft entscheiden Am 6. Mai 2026 | 18:00-19:30 Uhr | Austrian Standards
Europa steht an einer strategischen Weggabelung: Während andere Weltregionen auf fossile Abhängigkeiten, Machtpolitik und technologische Deregulierung setzen, schlägt Europa bewusst einen wertbasierten Weg ein – mit Klimaneutralität, klarer Regulierung und einer demokratisch verankerten KI-Governance.
Doch die entscheidende Frage lautet nicht mehr, warum Europa diesen Weg geht, sondern: Wie behauptet sich Europa in diesem Systemwettbewerb?
Diese Diskussion folgt einer klaren Prämisse: Europas Erfolg im kommenden Jahrzehnt entscheidet sich nicht an einzelnen Technologien, sondern an der Fähigkeit, kritische Infrastruktur auf kontinentaler Ebene zu planen, zu finanzieren und umzusetzen.
Im Zentrum stehen dabei zwei strategische Dimensionen: energetische Souveränität und digitale Infrastruktur, als Grundlage für Sicherheit, Produktivität und geopolitischen Einfluss.
Am 6. Mai 2026 laden wir Sie herzlich zur Veranstaltung „Security, Productivity, Influence: Wie kritische Infrastrukturen Europas Zukunft entscheiden“ ein – eine strategische Diskussion darüber, wie Europa seine Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz und Handlungsfähigkeit im globalen Systemwettbewerb sichern kann.
Anmeldung
Ich freue mich auf Ihre Anmeldung unter [email protected].
Die Veranstaltung ist eine Kooperation von Austrian Standards, European Forum Alpbach und Zukunft.Frauen Alumnae Club.
Die Veranstaltung findet ausschließlich vor Ort statt. Wir freuen uns, Sie am 6. Mai 2026 bei Austrian Standards (Heinestraße 38, 1020 Wien) persönlich begrüßen zu dürfen.
Bei der Veranstaltung werden von uns sowie von unseren Veranstaltungspartnern, dem European Forum Alpbach und dem ZUKUNFT.FRAUEN Alumnae Club, Fotos und Videos gemacht, die jeweils für Marketing- und Kommunikationszwecke genutzt und veröffentlicht werden.
Nähere Informationen zum Datenschutz bei Austrian Standards
Das Programm im Detail
17:30 Uhr | Ankommen & Registrierung
Begrüßungskaffee & Netzwerken
18:00 Uhr | Eröffnung und Begrüßung durch Gastgeber:innen
Beatrix Czipetits | Mitglied des Vorstandes – Zukunft.Frauen Alumnae Club
Valerie Höllinger | CEO – Austrian Standards
Othmar Karas | Präsident – European Forum Alpbach
Karen Fanto | Vorstandsvorsitzende – Zukunft.Frauen Alumnae Club
18:10 Uhr | Keynote | Security, Productivity, Influence. Europas Infrastruktur als Standortstrategie im nächsten Jahrzehnt
Europa steht vor einer neuen Realität: Wirtschaftliche Stärke, technologische Souveränität und geopolitischer Einfluss hängen nicht mehr primär von einzelnen Innovationen ab, sondern von der Fähigkeit, kritische Infrastruktur in großem Maßstab aufzubauen.
Wie kann Europa unter den Bedingungen von Klimaneutralität, hoher Regulierung und globalem Wettbewerb wirtschaftlich erfolgreich bleiben?
Im Mittelpunkt steht dabei Infrastruktur als entscheidender Standortfaktor:
Energieversorgung als Basis industrieller Wettbewerbsfähigkeit
Netze und Integration als Voraussetzung europäischer Resilienz
Der digitale Fortschritt Europas basiert letztlich auf physischen Voraussetzungen: Netzen, Rechenzentren und Versorgungssicherheit
Die digitale Transformation ist nicht immateriell. Europas Zukunft im Bereich KI und Hochtechnologie entscheidet sich auch an der Frage, ob ausreichend stabile, leistbare Energie und leistungsfähige Netze im eigenen Wirtschaftsraum verfügbar sind.
Großprojekte wie AI-Gigafactories zeigen exemplarisch: Energie- und Digitalpolitik lassen sich nicht mehr getrennt planen.
Der Keynote Speaker diskutiert Europas Chance, wirtschaftliche Stärke und wertebasierte Regulierung zusammenzubringen, und warum Standards, Investitionssicherheit und Umsetzungskraft dabei zu geopolitischen Instrumenten werden.
Mario Holzner | Executive Director – Vienna Institute for International Economic Studies (wiiw)
18:30 Uhr | Panel Talk | Kritische Infrastruktur als Hebel: Wie Europa Sicherheit, Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit verbindet
Die anschließende Paneldiskussion vertieft die Leitfrage des Abends:
Wie kann Europa seine Energie- und Digitalinfrastruktur so integrieren und skalieren, dass Nachhaltigkeit, Sicherheit und Wettbewerbsfähigkeit kein Widerspruch sind, sondern die Grundlage für Produktivität und globalen Einfluss?
Diskutiert wird, wie Europa im kommenden Jahrzehnt führt, folgt oder zurückbleibt, und warum kritische Infrastruktur dabei zur entscheidenden strategischen Arena wird: als Standortfaktor, als Sicherheitsfrage und als Voraussetzung europäischer Souveränität.
Mit Perspektiven aus Energieversorgung, Technologiepolitik, wirtschaftlicher Strategie und europäischer Standardisierung beleuchtet das Panel vier zentrale Spannungsfelder:
Energiesysteme: Netze als europäische Stabilitätsfrage
Daten- und Recheninfrastrukturen: Europas digitale Basis
Standardisierung und Umsetzungskraft: Europas strategischer Hebel
Sicherheit und Vertrauen: Cybersecurity als Querschnittsthema
Speaker:innen:
Barbara Novak | Stadträtin für Finanzen, Wirtschaft, Arbeit, Internationales und Digitales – Stadt Wien
- Martin Graf l Vorstand – Energie Steiermark AG
Valerie Höllinger | CEO – Austrian Standards
Cornelius Granig | Cyber Security Unternehmer
Moderation:
Ana Simic | Beraterin und Aufsichtsratsmitglied im Bereich Digitalisierung und KI – CEO von Propeller – AI Consultancy
19:30 Uhr | Get Together
Über Austrian Standards
Austrian Standards ist die österreichische Organisation für Standardisierung & Innovation und Teil eines internationalen Netzwerks in 175 Ländern. Ziel: Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen zu finden, Innovationen zu fördern und die Wettbewerbs- und Exportfähigkeit der österreichischen und europäischen Wirtschaft zu steigern. Standards entstehen hier nicht am Reißbrett, sondern in der Praxis: Über 5.000 Expert:innen aus rund 3.000 unterschiedlichen Organisationen, Disziplinen und Branchen aus Wirtschaft, Forschung, Verwaltung und NGOs bringen ihr Know-how ein. Austrian Standards vernetzt sie auf europäischer und internationaler Ebene – etwa über ISO, CEN oder ETSI – und sorgt dafür, dass Österreich weltweit mitgestaltet. Der wirtschaftliche Nutzen von Standards ist groß: Rund 20 Prozent des realen BIP-Wachstums in Österreich gehen auf Standards zurück – das entspricht etwa 1 Milliarde Euro pro Jahr. Standards generieren 6,5 Prozent des jährlichen Beschäftigungswachstums, was rund 1.500 zusätzlichen Vollzeitäquivalenten pro Jahr entspricht, und tragen zu 30 Prozent des Wachstums der allgemeinen Arbeitsproduktivität bei. Mit digitalen Lösungen, Fachpublikationen, Events, Seminaren und Zertifizierungen unterstützt Austrian Standards deren praktische Anwendung. Austrian Standards beschäftigt rund 150 Mitarbeitende und wurde 2024 mit equalitA, dem Gütesiegel für innerbetriebliche Frauenförderung, ausgezeichnet.
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