• 15.04.2026, 14:33:39
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LR Steinkellner: Automatisierte Mobilität muss rasch bei den Menschen ankommen - OÖ als Vorreiter bei automatisierten Bussen im öffentlichen Raum

LR Steinkellner: Automatisierte Mobilität muss rasch bei den Menschen ankommen - Oberösterreich als Vorreiter bei automatisierten Bussen im öffentlichen Raum 

 

Die vom Bund angekündigten nächsten Schritte im Bereich automatisierter Mobilität sieht Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner als wichtigen Impuls – entscheidend sei nun aber die rasche und praxisnahe Umsetzung in den Regionen.

Der Übergang vom Forschungsstadium in den erweiterten Testbetrieb ist ein notwendiger Schritt. Jetzt geht es darum, dass automatisierte Mobilität nicht auf dem Papier bleibt, sondern konkret bei den Menschen ankommt“, betont Steinkellner.

Gerade im öffentlichen Verkehr – insbesondere im ländlichen Raum – sieht Steinkellner großes Potenzial: „Automatisierte Systeme können helfen, bestehende Angebote zu ergänzen und die Mobilität langfristig abzusichern. Ein zentraler Ansatz ist dabei die sogenannte letzte Meile – also die Anbindung von Siedlungsräumen an Regionalbahnen und wichtige Verkehrsknotenpunkte. Hier können automatisierte Busse eine entscheidende Lücke schließen.“

Ein Blick nach Deutschland zeigt, dass dort bereits ein weitergehender Rechtsrahmen geschaffen wurde. „In Deutschland ist es schon möglich, dass ein Operator mehrere Fahrzeuge aus einer Zentrale heraus überwacht und steuert. Genau in diese Richtung muss sich auch Österreich weiterentwickeln, um die Technologie effizient und wirtschaftlich einsetzen zu können“, so Steinkellner.

Mit dem Leitprojekt ROBERTA nimmt Oberösterreich dabei eine zentrale Rolle ein. Dabei werden erstmals hochautomatisierte Busse im regulären Linienbetrieb unter realen Bedingungen eingesetzt und wissenschaftlich begleitet. Ziel ist es, die technischen, organisatorischen und rechtlichen Voraussetzungen für einen dauerhaften Einsatz im öffentlichen Verkehr zu schaffen. In der Pilotregion wird konkret eine rund zehn Kilometer lange Verbindung vom Bahnhof Pregarten zum Softwarepark Hagenberg erprobt – ein Beispiel dafür, wie die letzte Meile in der Praxis geschlossen werden kann.

„Oberösterreich zeigt, wie Innovation in die Praxis gebracht wird. Wir verbinden Forschung, Infrastruktur und Verkehrsbetriebe, um konkrete Lösungen für den Alltag zu entwickeln.“

Klar ist für den Landesrat auch: „Oberste Priorität hat die Sicherheit. Gleichzeitig müssen die rechtlichen Rahmenbedingungen so gestaltet werden, dass Innovation möglich ist und nicht durch überbordende Bürokratie ausgebremst wird.“

Abschließend hält Steinkellner fest: „Oberösterreich wird diesen Weg konsequent weitergehen und seine Rolle als Vorreiter im Bereich automatisierter Mobilität weiter ausbauen.“

Rückfragen & Kontakt

Presse LR Steinkellner
Georg Helmut Pollak
Telefon: +43 732 77 20-172 09, Mobil: +43 664 600 72-172 09
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