• 11.04.2026, 11:31:23
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6.000 Besucher:innen beim Gletscherschauspiel Hannibal in Sölden

25 Jahre HANNIBAL: Jubiläums-Performance in Sölden

Gestern Abend feierte HANNIBAL am Rettenbachgletscher sein 25-jähriges Bestehen. Vor der alpinen Kulisse Söldens erlebten 6.000 Gäste eine der größten zeitgenössischen Freiluft-Live-Performances der Welt, die seit 2001 Mensch, Natur und Choreografie auf 3.000 Metern Seehöhe vereint.

Das Wetter beteiligte sich bei der diesjährigen Auflage wiederum als wesentlicher Akteur. Bei Schneefall war die Szenerie am Gletscher von besonderer Mystik – passend zum Stück – geprägt. Insgesamt 6.000 Zuschauer:innen ließen sich das Jubiläum nicht entgehen und verfolgten die Inszenierung auf der rund sechs Kubikkilometer großen Hochgebirgsbühne. Was im April 2001 als mutiges Experiment begann, hat sich längst zu einem gefragten Event-Highlight im Ötztal entwickelt, das im Zweijahresrhythmus stattfindet. In den vergangenen 25 Jahren haben knapp 100.000 Menschen dieses Zusammenspiel miterlebt, das die Grenzen zwischen Mythos und Moderne verwischt. 

Die Masterminds hinter dem Erfolg 

Dass HANNIBAL heute als fest verankertes Kulturgut gilt, ist maßgeblich Regisseur Hubert Lepka (Lawine Torrèn) und dem Sölder Kreativen Ernst Lorenzi zu verdanken. Während Lepka die künstlerische Vision einer präzisen Choreografie mit internationalem Ensemble realisiert, ist sein Ötztaler Counterpart der lokale Initiator, der die Gemeinschaft im Ort für dieses Projekt begeistert. Die Liste der Teilnehmenden reicht von Bergführer:innen über Skilehrer:innen bis hin zu den Mitarbeiter:innen der Bergbahnen Sölden. Die Veranstaltung wird von der gesamten Region getragen und zeigt: Die Verbindung zwischen professioneller Kunst mit arrivierten Schauspieler:innen und lokaler Identifikation ist das Fundament für die Beständigkeit des Projekts. 

Menschliche Willenskraft als zeitlose Parabel 

Inhaltlich bleibt die Darstellung eine Parabel über menschliche Entschlossenheit und die Unwägbarkeiten des Schicksals. Basierend auf historischen Quellen, zeichnet die Performance den Weg der karthagischen Seite nach, wobei das „Zögern“ als eine der alles entscheidenden Handlungen im Mittelpunkt steht. Die Naturkulisse des Hochgebirges dient dabei nicht nur als Bühne, sondern als aktiver Mitspieler, der die Relationen zwischen Mensch und Natur eindrucksvoll verdeutlicht. 
 

Jubiläum zum Nachlesen und Nachhören  

Passend zum Vierteljahrhundert-Jubiläum erschien ein umfassender Bild- und Textband (ISBN: 978-3-9501743-0-4), der die Geschichte und die Menschen hinter dem Projekt dokumentiert. Zudem ist der markante Soundtrack von Komponist Peter Valentin mit der Erzählstimme von Harald Krassnitzer nun auf Streaming-Plattformen wie Spotify, Amazon und Apple Music verfügbar, um das Erlebnis akustisch Revue passieren zu lassen. „Ich wollte, dass die Musik das trägt, was zwischen den Bildern liegt: die Erschöpfung, die Entscheidung, die merkwürdige Stille vor einem großen Fehler“, so Komponist Peter Valentin zur Musik des Gletscherschauspiels Hannibal. 
 

Weitere Infos: www.soelden.com
 

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