• 30.03.2026, 08:14:06
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LR Achleitner: Automatisierte Busse im öffentlichen Verkehr - ROBERTA bringt Mehrwert für Oberösterreichs Wirtschaft

Landesrat Achleitner: Automatisierte Busse im öffentlichen Verkehr - ROBERTA bringt Mehrwert für Oberösterreichs Wirtschaft

Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner: „Oberösterreichs Unternehmen können vom Innovationsschub durch Mobilitätsforschung profitieren – gleich dreifacher Nutzen für Softwarepark Hagenberg“

„ROBERTA – ein von der Fachhochschule OÖ geleitetes Forschungsprojekt zur Integration von hochautomatisierten Bussen in den öffentlichen Nahverkehr, soll nicht nur die Grundlagen für das automatisierte Fahren im öffentlichen Verkehr bringen, sondern auch einen wirtschaftlichen Schub in Oberösterreich bringen“, hebt Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner hervor. ROBERTA steht für „Real wOrld automated Bus opERaTion Austria“ und ist ein österreichweites Leitprojekt, bei dem der Realbetrieb in vier Bundesländern getestet werden soll. „Insbesondere Oberösterreichs Automobilindustrie soll von den Innovationen im Bereich der Mobilität im Rahmen dieses Forschungsprojektes profitieren, deshalb kommt bei ROBERTA auch dem Automobil-Cluster unserer oö. Standortagentur Business Upper Austria eine wichtige Rolle zu“, so Landesrat Achleitner.

Durch die Forschungsarbeit und deren Umsetzung in den vier Pilotregionen in Oberösterreich, Steiermark, Kärnten und Tirol sollen die im Projekt involvierten Betriebe profitieren. Entwicklungen im Rahmen des Projektes werden international sichtbar und stärken so die Wettbewerbsposition der beteiligten Firmen. „Die Automobilindustrie befindet sich weltweit in einer Transformationsphase. Unternehmen in Oberösterreich können durch Innovationen im Bereich Automatisiertes Fahren zusätzliche Marktchancen bekommen“, unterstreicht Landesrat Achleitner.

Die Pilotregion in Oberösterreich wird Hagenberg und Pregarten. „Der Softwarepark Hagenberg wird von diesem Forschungsprojekt gleich dreifach profitieren: Erstens ist das dortige Software Competence Center (SCCH) Forschungspartner, zweitens können zahlreiche der im Softwarepark angesiedelten Unternehmen partizipieren und drittens wird das Arbeiten im Softwarepark noch attraktiver – er ist einer der Stopps entlang der Pilotlinie von Pregarten nach Hagenberg“, hebt Landesrat Achleitner hervor.

Vom Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) wird das Projekt mit 3,5 Mio. Euro gefördert, seitens Landes OÖ sind rund 1 Mio. Euro Förderung geplant (vorbehaltlich eines Beschlusses des Oö. Landtags). 

Mobilitätsminister Peter Hanke: „Automatisierte Mobilität ist ein zentrales Element in unserem Verkehrssystem und bietet damit großes Potenzial für leistbare und sichere Mobilität sowie gleichermaßen auch für Innovationen und Wertschöpfung aus Österreich. Wir fördern diesen Kompetenzaufbau unter anderem mit Testumgebungen und Mobilitätslaboren seit Jahren sehr erfolgreich. Diese starken Akteure stellen im Leitprojekt ROBERTA sicher, dass wir einen technologisch führenden und nutzbaren Showcase für den öffentlichen Personenverkehr der Zukunft schaffen.“

ROBERTA wirkt nachhaltig
„ROBERTA zeigt, dass automatisierter Busbetrieb keine Zukunftsmusik ist. Wir planen, diesen in den realen Linienverkehr zu bringen und schaffen damit die Grundlage für einen modernen, verlässlichen und nachhaltigen öffentlichen Verkehr in Österreich“ erklärt Projektleiter FH-Prof. Thomas Novak vom Logistikum der FH Oberösterreich in Steyr.

Co-Projektleiter Wolfgang Schildorfer, ebenfalls am Logistikum tätig, verweist auf drei Nachhaltigkeitsaspekte von ROBERTA: „Zunächst untersuchen wir, wie der Herausforderung des Fahrer/innen-Mangels durch hoch-automatisierte Busse begegnet werden kann. Weiters werden in ROBERTA ausschließlich elektrisch betriebene Busse eingesetzt und schließlich erarbeiten wir gemeinsam mit den Sozialpartnern Ideen, wie Arbeitsplätze und Wertschöpfung durch ROBERTA in Österreich geschaffen werden können.”

Mehrwert auch für Studium und weiterführende Forschung
Ein wesentlicher Mehrwert aus der Pilotumsetzung in ROBERTA ist die Integration neuester Forschungsergebnisse in Lehrinhalte für verschiedene Berufe und Studiengänge. Derartige Inhalte stärken das Ausbildungsportfolio maßgeblich und tragen auch zur Attraktivierung des Studiums an den Fakultäten Steyr und Hagenberg der FH Oberösterreich bei. Nicht zuletzt gehen vom Projekt auch Impulse für weiterführende wissenschaftliche Forschungsarbeiten aus.

Rückfragen & Kontakt

Michael Herb, MSc
Presse LR Achleitner
Telefon: +43 732 77 20-151 03, +43 664 600 72-151 03
E-mail: [email protected]

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