- 26.03.2026, 10:12:07
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Imst Tourismus: Geschäftsführer Reinhold Werth schärft den Kurs
Imst Tourismus fokussiert sich auf Effizienz und Zusammenarbeit
Rund sechs Monate nach seinem Amtsantritt als Geschäftsführer zieht Reinhold Werth ein erstes Fazit und schärft den Kurs der Organisation. Effizienter Mitteleinsatz, gezielte Angebotsentwicklung und verstärkte Kooperationen geben die Richtung vor – mit dem Anspruch, trotz geringerer Budgetmittel spürbare Wirkung für Region und Betriebe zu erzielen.
Seit September 2025 steht Reinhold Werth an der Spitze von Imst Tourismus. Nach den ersten arbeitsintensiven Monaten fällt sein Fazit klar aus: Die Organisation ist gut aufgestellt, bestehende Angebote haben großes Potenzial für die weitere Entwicklung des touristischen Profils. Betriebe und Angebote leisten bereits einen wichtigen Beitrag zur Auslastung in der Region. Gleichzeitig gibt es konkrete Herausforderungen, die eine strategische und zugleich pragmatische Herangehensweise erfordern. „Wir stehen als Imst Tourismus auf einem sehr guten Fundament. Dazu gehören ein motiviertes Team, funktionierende Strukturen und vor allem die vielfältige Angebotsqualität unserer Region mit ihren engagierten Betrieben. Darauf können wir aufbauen. Wir müssen uns allerdings auch weiterentwickeln und noch effizienter werden“, betont der Touristiker aus Wenns.
Novelle der Tourismusfinanzierung: Einschnitt und Impuls zugleich
Die Ausgangssituation für Imst Tourismus ist wirtschaftlich fordernd. Anfang 2025 trat eine Gesetzesnovelle zur Finanzierung des Tiroler Tourismussystems in Kraft. Die Abgabenentlastung für die Pflichtmitglieder bedeutet massive Einschnitte für Imst Tourismus. Für die Organisation resultiert daraus eine Reduktion der verfügbaren Mittel um 270.000 Euro im aktuellen Haushalt – und voraussichtlich auch im Jahr 2027. Trotz deutlich eingeschränkten Handlungsspielraums erkennt Werth in dieser Herausforderung nicht nur einen Auftrag zum Sparen, sondern auch Chancen: „Weniger Mittel bedeuten nicht automatisch weniger Möglichkeiten. Wir sind gefordert, noch effizienter und zielgerichteter zu arbeiten und neue, kreative Wege zu gehen“, so der Geschäftsführer. Werth hofft gleichzeitig auf weitere Gespräche mit dem Land Tirol zur Abfederung der Belastung. Für den Geschäftsführer ist die Richtung klar: „Gemeinsam mit dem Vorstand und dem Team von Imst Tourismus haben wir in den ersten Monaten wichtige Grundlagen geschaffen. Jetzt gilt es, diesen Weg konsequent weiterzugehen – mit klarer Ausrichtung auf Wirkung und Zusammenarbeit.“
Innenkommunikation intensiviert
Mit dem Pumptrack und Trailpark in Nassereith sowie dem digitalen Erlebnisweg in der Rosengartenschlucht konnte das Team von Imst Tourismus markante Infrastrukturprojekte finalisieren. Gleichzeitig schärft Werth die interne Organisationsstruktur und stärkt das Zusammenspiel mit den touristischen Meinungsbildnern.
Regelmäßige Kommunikationsformate und ein transparenter Austausch mit Mitgliedsbetrieben des Tourismusverbandes bilden die Grundlage für klarere Entscheidungen. „Ich suche den Dialog. Im Oberland heißt es nicht umsonst, dass mit Reden die Leute zusammenkommen. Ein gutes Gesprächsklima macht vieles einfacher, gerade in einer Dienstleistungsbranche wie dem Tourismus“, betont Werth. Seinen Stil, an Aufgaben heranzugehen, beschreibt Werth als ruhig, aber konsequent: „Unsere Mitglieder erwarten Ergebnisse, keine Konflikte. Dafür wurde ich geholt und dafür bin ich da.“
Kooperationen als Wirkungshebel
Dabei zielt er unter anderem auf Kooperationen ab, die Gästen einen direkten Mehrwert bieten und gleichzeitig die Region stärken. Gemeinsam mit dem Pitztal etabliert er ein regionsübergreifendes Wochenprogramm: Für Inhaber:innen von Gästekarten erweitert sich der Aktionsradius auf die Nachbarregion – mit der Teilnahme an geführten Wanderungen oder der Nutzung von Wanderbussen. Gleichzeitig können die Gäste des Pitztals am Wochenprogramm von Imst Tourismus teilnehmen. „Solche Vernetzungen mit benachbarten Tourismusregionen ermöglichen es uns, unser Leistungsangebot zu erweitern, ohne zusätzliche finanzielle Mittel zu binden. Sie bieten uns einen wertvollen Hebel für die Angebotsweiterentwicklung. Die Gäste selbst denken ohnehin nicht in der Kategorie von Verbandsgrenzen, sondern in Erlebnissen“, so Werth, der mehr als 20 Jahre Erfahrung als Tourismusmanager mitbringt.
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