- 12.03.2026, 11:53:41
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LR Kaineder: Alarmierung durch Hochwasser-Frühwarnsystem Nepomuk in Mühlviertel an Gusen und Rodl getestet
LR Kaineder: Alarmierung durch Hochwasser-Frühwarnsystem Nepomuk in Mühlviertel an Gusen und Rodl getestet
Das Land Oberösterreich baut sein Hochwasser-Frühwarnsystem für kleinere und mittlere Gewässer immer weiter aus. Nach einer erfolgreichen Testphase im Einzugsgebiet der Aist wird das System nun auf weitere Regionen ausgeweitet. Diese Woche fand eine Testalarmierung in Gemeinden an der Rodl und der Gusen statt.
Der hydrographische Dienst des Landes Oberösterreich hat mit Nepomuk ein spezielles Warnsystem für kleinere und mittelgroße Gewässer entwickelt. Ziel ist es, Einsatzleitungen in Gemeinden und Bezirken möglichst frühzeitig über kritische Wasserstände zu informieren und damit wertvolle Zeit für Schutzmaßnahmen zu gewinnen.
Die Warnungen basieren auf gemessenen Wasserständen an Pegeln des Hydrographischen Dienstes und künftig auch an Betriebspegeln von Hochwasserrückhaltebecken. Sobald definierte Schwellenwerte erreicht werden, erfolgt eine automatisierte Alarmierung über zu quittierende Sprachanrufe an die technische oder behördliche Einsatzleitung. Insgesamt stehen vier Warnstufen zur Verfügung. Das System dient als unterstützendes Werkzeug für die Umsetzung von Notfallplänen in Gemeinden und Bezirkshauptmannschaften.
„Gerade bei kleineren Gewässern können sich Hochwasserereignisse sehr rasch entwickeln. Mit dem Frühwarnsystem Nepomuk gibt es ein wichtiges Instrument, damit Einsatzkräfte und Gemeinden frühzeitig reagieren können. Jede Minute Vorwarnzeit kann helfen, Schäden zu reduzieren und Menschen besser zu schützen“, betont Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder.
Diese Woche wurde das System erstmals im Einzugsgebiet von Rodl und Gusen getestet. In die Testalarmierung eingebunden sind die Gemeinden Reichenau im Mühlkreis, Neumarkt im Mühlkreis, Engerwitzdorf, Unterweitersdorf, St. Georgen an der Gusen, Zwettl an der Rodl und Rottenegg. Im Anschluss an die Testalarmierung zeigte sich der Hydrographische Dienst des Landes Oberösterreich zufrieden. Als nächster Schritt ist seitens des Hydrographischen Dienstes die Ausweitung des Systems auf weitere Einzugsgebiete geplant.
„Mit dem kontinuierlichen Ausbau des Systems setzt das Land Oberösterreich einen weiteren wichtigen Schritt zur Verbesserung des Hochwasserschutzes und zur Unterstützung der Einsatzorganisationen in den Regionen“, betont Landesrat Stefan Kaineder.
Alle Pegelmessstellen sind online unter hydro.ooe.gv.at abrufbar.
Rückfragen & Kontakt
Simon Seher
Presse LR Kaineder
Telefon: +43 732 77 20-120 81, +43 664 600 72-120 81
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