- 19.02.2026, 09:02:46
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Fotos zu LR Steinkellner: Vorprojekt Gallneukirchen/Pregarten – umfassende Baugrunderkundungen starten
LR Steinkellner: Vorprojekt Gallneukirchen/Pregarten – umfassende Baugrunderkundungen starten
Erster Meilenstein für die geplante Verlängerung der S7 Richtung Mühlviertel
Bis Ende 2026 soll das Vorprojekt für den gesamten Streckenverlauf der geplanten Verlängerung der S7 Richtung Gallneukirchen/Pregarten abschnittsweise erarbeitet, durchgeplant sowie verschiedene Varianten geprüft werden. Für die weiteren Planungen im Vorprojekt sind insbesondere Erkenntnisse über den Mühlviertler Untergrund wesentlich, die sich aus den umfangreichen Baugrunderkundungen ergeben. Entlang des verordneten Trassenkorridors von Linz - Auhof bis Pregarten liefern insgesamt 21 Kernbohrungen, 20 Baggerschürfe sowie 39 Rammsondierungen wertvolle Daten, die als Grundlage für die weiteren Planungsschritte dienen - insbesondere für die vorgesehen Brücken- und Tunnelkonstruktionen.
Im Zuge der geplanten Verlängerung der S7 der Regional-Stadtbahn in Richtung Gallneukirchen und Pregarten sind für die Ausarbeitung des Bauentwurfs verschiedene vorbereitende Arbeitsschritte erforderlich. Dazu zählen auch umfassende Untersuchungen des Bodens entlang des vorgesehenen Trassenkorridors, dafür werden in den nächsten Monaten Baugrunderkundungen durchgeführt. Dabei kommen im Wesentlichen zwei Verfahren zum Einsatz: Rammkernsondierungen und Kernbohrungen. Diese umfangreichen Baugrunderkundungen sollen Aufschluss über die Bodenbeschaffenheit entlang der Trasse geben. Bis zu 45 Meter tief wird in den Mühlviertler Boden gebohrt, dafür kommen spezielle Bohrgeräte zum Einsatz.
Wichtige Erkenntnisse für weitere Planungen
Bei der Entwicklung einer optimalen Linienführung müssen zahlreiche Rahmenbedingungen und Anforderungen berücksichtigt werden. Neben geometrischen Vorgaben, etwa der Querschnittsgestaltung oder fahrdynamische Aspekte, fließen auch Faktoren wie die Bodenbeschaffenheit in die Planungen ein.
Bereits in frühen Planungsphasen bilden der Aufbau und die Eigenschaften des vorhandenen Untergrundes entlang des vorgesehenen Trassenkorridors – insbesondere in topografisch anspruchsvollen Abschnitten mit ausgeprägten Steigungen und Gefällen – zentrale geotechnischen Planungsparameter. Insbesondere für die Bauwerksplanung – etwa von Tunneln, Stützmauern und Brücken – sind die Erkenntnisse aus den Baugrunderkundungen von zentraler Bedeutung, um die weitere Planung fundiert voranzutreiben und die spätere Betriebssicherheit zu gewährleisten. Zudem finden noch 13 Pumpversuche statt, um die Grundwasserverhältnisse zu erkunden.
Nach Abschluss der Bohrarbeiten werden alle Bohrpunkte wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Anschließend werden die Proben auf ihre geologische und chemische Zusammensetzung untersucht. Untersucht werden unter anderem die Eigenschaften des Baugrundes, die Lage des Grundwasserspiegels sowie die hydrogeologischen Verhältnisse entlang der Trasse. Außerdem wird der Boden auf etwaige abfallchemische Eigenschaften untersucht und geprüft.
„Mit dem Start der Baugrunderkundungen im Mühlviertel ist nun ein erster wesentlicher Meilenstein für die weiteren Planungen im Vorprojekt in Richtung Gallneukirchen/Pregarten erreicht. Bis zu den nächsten Projektschritten – vom Einreichprojekt über die erforderlichen behördlichen Verfahren bis hin zum tatsächlichen Baubeginn – liegt noch ein weiter Weg vor uns. Dazu zählt auch die Sicherstellung der notwendigen Finanzierung mit dem Bund, sowohl für die Einreichplanung als auch für die anschließende Bauphase. Insofern freut es mich, dass die Planungen im Vorprojekt planmäßig verlaufen und diese mit den Bohrungsarbeiten zum ersten Mal auch sichtbar werden“, so Landesrat für Mobilität und Infrastruktur Günther Steinkellner.
„Durch die Baugrunderkundungen erhalten wir wichtige Daten zur Bodenbeschaffenheit entlang des Trassenkorridors Richtung Gallneukirchen/Pregarten, diese sind essenziell für die weiteren Planungsschritte. Je detaillierter wir über die Bodenbeschaffenheiten Bescheid wissen, desto besser sind wir auf eine Bauphase in Richtung Gallneukirchen/Pregarten vorbereitet. Ziel ist es, das Vorprojekt Ende 2026 abzuschließen. Damit soll auch der Freihaltekorridor auf ein tatsächlich erforderliches Ausmaß reduziert werden. Dies bringt auch den betroffenen Gemeinden mehr Planungssicherheit für zukünftige Entwicklungen“, ergänzt die Geschäftsführerin der Schiene OÖ Sonja Wiesholzer.
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Christian Reixenartner, MA
Presse LR Steinkellner
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