- 12.02.2026, 09:04:20
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LR Achleitner: Flexibilität als Standortvorteil - Austausch mit neuem BMW Steyr-Leiter Harald Gottsche
Landesrat Achleitner: Flexibilität als Standortvorteil - Austausch mit neuem BMW Steyr-Leiter Harald Gottsche
Antrittsbesuch des neuen Geschäftsführers des BMW Group Werk Steyr, Harald Gottsche, bei Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner
Die Transformation der Automobilindustrie, der Hochlauf der E-Motorenproduktion am Standort Steyr sowie die weitere Stärkung des Industriestandorts Oberösterreich standen im Mittelpunkt des Antrittsbesuchs des neuen Geschäftsführers des BMW Group Werk Steyr, Harald Gottsche, bei Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner. „Ich freue mich sehr, dass Harald Gottsche die von seinem Vorgänger Klaus von Moltke begonnene enge Zusammenarbeit im Rahmen unseres Future Mobility Cockpits fortsetzen will. Mit dem Future Mobility Cockpit wird die Vernetzung der Automotive-Branche in Oberösterreich weiter vorangetrieben. Oberösterreichs Automobilbranche ist mitten im Wandel, der zum einen Unternehmen und Forschung vor große Herausforderungen stellt und zugleich auch Chancen bietet. Mit dem Future Mobility Cockpit bündeln wir Kräfte, setzen klare Schwerpunkte und bringen innovative Projekte auf den Weg“, hob Landesrat Achleitner die Bedeutung des BMW Group Werk Steyr für den Standort Oberösterreich hervor.
Seit Anfang Jänner leitet Harald Gottsche die BMW Motoren GmbH Steyr und verantwortet in Personalunion – wie bereits sein Vorgänger Klaus von Moltke – die weltweite Antriebsproduktion der BMW Group. Gottsche war zuvor fünf Jahre lang Leiter des BMW Group Fahrzeugwerks im mexikanischen San Luis Potosí.
Landesrat Achleitner betonte im Gespräch mit Gottsche, dass BMW mit seiner technologieoffenen Ausrichtung im Bereich der Antriebssysteme – von hocheffizienten Verbrennungsmotoren über Elektromobilität bis hin zu Wasserstoff – einen strategisch richtigen Weg eingeschlagen habe. „Gerade in einer Phase großer globaler Wettbewerbsdynamik braucht es neben Innovationskraft und klaren industriepolitischen Rahmenbedingungen insbesondere auch Flexibilität“, so Landesrat Achleitner.
Die Sicherstellung der Flexibilität zwischen Verbrennungs- und Elektromotorenproduktion sei ein wesentlicher Standortvorteil von Steyr im internationalen Wettbewerb, unterstrich auch Harald Gottsche.
Gottsche erklärte weiters: „Der Wirtschaftsstandort Oberösterreich beschäftigt sich bereits mit wichtigen Zukunftsthemen – Förderung von Innovationen, Vernetzung von Forschung und Industrie, hochwertige Bildung und Ausbildung. Es gibt hier viele Bemühungen, alle Potenziale zu heben. Wir begrüßen den offenen Austausch zwischen Firmen, Arbeitnehmervertretern und politischen Amtsträgern.“
Das BMW Group Werk Steyr ist das größte Motorenwerk der BMW Group. Neben der Produktion von mehr als einer Million Benzin- und Dieselmotoren jährlich ist der Standort ein zentrales Entwicklungszentrum für neue Antriebstechnologien, insbesondere im Bereich Elektromobilität und Wasserstoff. Seit Sommer 2025 läuft die Serienproduktion von E-Antrieben in Steyr. Weiters findet am Standort Steyr die seriennahe Entwicklung des Wasserstoff-Brennstoffzellensystems statt, das ab 2028 ebenfalls in Steyr produziert wird.
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