• 08.01.2026, 08:00:01
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ASCII & WIFO: Österreichische Spitzenforschung zu Lieferketten von EU-Donauraumstrategie ausgezeichnet

EU-Donauraumstrategie zeichnet österreichische Spitzenforschung von ASCII und WIFO aus Das Supply Chain Intelligence Institute Austria (ASCII) und das WIFO-Horizon-Projekt „Rethinking Global Supply Chains“ wurden offiziell als EUSDR-Leuchtturmprojekte ausgezeichnet. Prämiert wurde damit österreichische Spitzenforschung, die globale Lieferketten erstmals datenbasiert sichtbar macht und zentrale Erkenntnisse für Resilienz, Versorgungssicherheit und wirtschaftspolitische Entscheidungen in Österreich und ganz Europa liefert.

Wien, am 08.01.2026 – Österreichische Lieferkettenforschung, die europaweit neue Maßstäbe setzt: Das 2023 gegründete Supply Chain Intelligence Institute Austria (ASCII), ein Forschungs-Joint Venture zur datenbasierten Analyse globaler Lieferketten, und das EU-Horizon-Projekt „Rethinking Global Supply Chains: Measurement, Impact and Policy“ (RETHINK-GSC) des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (WIFO) wurden nun offiziell als „Leuchtturmprojekte“ von der EU-Donauraumstrategie (EUSDR) ausgezeichnet.

Die beiden Forschungsinstitute zählen damit nun zu jenen zertifizierten Best-Practice-Initiativen, die europaweit eine Vorbildfunktion für Innovation sowie Wissens- und Technologietransfer darstellen. Mit der „Lighthouse“-Initiative prämiert die EUSDR – als überregionale Strategie der EU zur Stärkung der länderübergreifenden Zusammenarbeit im Donauraum – Projekte, die mit einzigartigen und praxisnahen Ansätzen europaweit neue Maßstäbe für mehr Wettbewerbsfähigkeit, Nachhaltigkeit und Resilienz setzen.

„Mit dem ASCII verfügt Österreich über ein europaweit einzigartiges Institut, das globale Lieferketten erstmals transparent und steuerbar macht. Diese Forschung ist unverzichtbar, um Österreichs und Europas wirtschaftliche Resilienz zu erhöhen und unsere strategische Unabhängigkeit in einem volatilen Umfeld zu stärken“, betont Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer.

Europaweit einzigartig, international führend: ASCII setzt weltweit neue Maßstäbe in der Lieferkettenforschung

Das ASCII ist das einzige Forschungsinstitut in Europa und eines der wenigen weltweit, das globale Logistiknetzwerke ganzheitlich, datenbasiert und interdisziplinär analysiert. Dazu entwickelt es kontinuierlich neue Analysetools, die globale Lieferketten sichtbar machen und kritische Abhängigkeiten aufzeigen. Mit Frühwarnsystemen, Risiko- und Szenariomodellen sowie dem Austrian Supply Chain Pressure Index liefert es eine laufende, datenbasierte Entscheidungsgrundlage für Politik und Wirtschaft – insbesondere zu Resilienz, Versorgungssicherheit, Standortpolitik und Nachhaltigkeit. Für diesen Pionier-Ansatz, den hohen Praxisnutzen und den Beitrag zu einer widerstandsfähigen europäischen Wirtschaft wurde das ASCII als EUSDR-Leuchtturmprojekt ausgezeichnet.

„Diese Auszeichnung geht weit über ihren Titel hinaus – sie bestätigt die europaweit einzigartige Rolle des ASCII und seine internationale Vorreiterstellung in der datenbasierten Analyse globaler Lieferketten. Nur auf dieser Wissensbasis lassen sich Europas Lieferketten transparent, widerstandsfähig und zukunftssicher gestalten“, sagt Komplexitätsforscher Peter Klimek, wissenschaftlicher Direktor des ASCII.

„Mit datenbasierter Supply Chain Intelligence schaffen wir erstmals die Entscheidungsgrundlage, die Politik und Wirtschaft brauchen, um Risiken früh zu erkennen und strategisch gegenzusteuern“, ergänzt Klaus Friesenbichler, Vizedirektor des ASCII.

WIFO-Projekt „Rethinking Global Supply Chains“ zeigt neue Resilienzfaktoren

Das EU-Horizon-Projekt „Rethinking Global Supply Chains: Measurement, Impact and Policy“ (RETHINK-GSC) des WIFO zeigt erstmals systematisch, wie Unternehmen in Europa auf die jüngsten Lieferkettenkrisen reagieren und welche Faktoren ihre Resilienz bestimmen. Eine Unternehmensbefragung in mehr als zehn Ländern zeigt, dass viele Unternehmen ihre Netzwerke neu ausrichten, regionale Lieferanten stärker einbinden und Abhängigkeiten reduzieren. Besonders widerstandsfähig sind Unternehmen mit breit aufgestellten, starken Lieferantenbeziehungen und intensivem Wissensaustausch, während strukturelle Defizite in vielen Branchen die Verwundbarkeit Europas weiter erhöhen. Das Projekt liefert damit zentrale Erkenntnisse für eine effektive Wirtschafts- und Standortpolitik und wurde daher als EUSDR-Leuchtturmprojekt ausgezeichnet.

EUSDR zeichnete insgesamt 30 Best-Practice-Initiativen aus

Die EUSDR-Auszeichnung basiert auf der eigens dafür durchgeführten Studie „Identification of Lighthouse Projects in the Danube Region“, in der insgesamt 30 Best-Practice-Initiativen ausgezeichnet wurden. Die Studie wurde im Auftrag der EU-Donauraumstrategie vom Steinbeis Europa Zentrum gemeinsam mit dem Pannon Business Network und der slowenischen Wirtschaftskammer durchgeführt und macht Projekte sichtbar, die angesichts globaler Unsicherheiten neue Wege für resiliente, nachhaltige und wettbewerbsfähige Wirtschaftsstrukturen in Europa eröffnen.


Mehr Infos zur „Lighthouse-Initiative“ der EUSDR: siehe hier.

Über das Supply Chain Intelligence Institute Austria (ASCII)
Das Supply Chain Intelligence Institute Austria (ASCII) ist ein unabhängiges, weltweit führendes Lieferketteninstitut für interdisziplinäre, datengetriebene Analysen globaler Produktions- und Logistiknetzwerke – mit dem Ziel, resiliente, nachhaltige und zukunftsfähige Lieferketten zu gestalten. Das Institut wurde 2023 als Forschungs-Joint Venture vom Österreichischen Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO) gemeinsam mit dem Complexity Science Hub (CSH), dem Logistikum der Fachhochschule Oberösterreich und dem Verein Netzwerk Logistik (VNL) gegründet. www.ascii.ac.at

Rückfragen & Kontakt

Pressekontakt: [email protected], 0664 25 41 320

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