- 22.11.2025, 12:59:06
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Pressemitteilung Masterstudiengang Palliative Care in der Pädiatrie: Zwischen Leben und Abschied mit Herz, Hirn und Vielfalt
PRESSEMITTEILUNG Masterstudiengang Palliative Care in der Pädiatrie: Zwischen Leben und Abschied mit Herz, Hirn und Vielfalt Bad Vöslau, 22. November 2025 – In einer feierlichen Zeremonie verabschiedete der Masterstudiengang „Palliative Care in der Pädiatrie“ am 22. November erneut eine Gruppe hochqualifizierter Fachkräfte, die die Versorgung von jungen Menschen mit lebenslimitierenden oder lebensbedrohlichen Erkrankungen sichern. 30 Absolventinnen und Absolventen nahmen stolz ihre Diplome entgegen.
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Medienvertreterinnen und Medienvertreter,
in Vertretung von Landeshauptfrau Mikl-Leitner überbrachte Abgeordnete zum Nationalrat Carmen Jeitler-Cincelli die Glückwünsche des Landes Niederösterreich und hob die gesellschaftliche Relevanz des Lehrgangs hervor.
Bereits 2006/2007 wurde der Bedarf an spezialisierten pädiatrischen Palliativfachkräften klar definiert. Seit 2009 ist der Lehrgang fester Bestandteil des akkreditierten Masterprogramms „Palliative Care“, das in Kooperation mit der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg, St. Virgil Salzburg und Hospiz Österreich geführt wird.
Mittlerweile wurden über 450 Diplome an Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Österreich, Deutschland, Südtirol und der Schweiz vergeben – ein eindrucksvoller Beleg dafür, dass die Ausbildung weit über die Landesgrenzen hinaus geschätzt wird.
Breit gefächertes Curriculum für die Praxis
Der Vertiefungslehrgang des Masterstudiengangs erstreckt sich über zwei Semester und umfasst sechs intensive Ausbildungsblöcke.
Zu den Inhalten zählen unter anderem:
- Palliatives Management von Symptomen und Funktionen
- Palliative Notfälle und Krisensituationen im pädiatrischen Setting
- Spezifische Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen inklusive psychiatrischer, psychologischer und psychotherapeutischer Aspekte
- Kommunikation und Teamarbeit in herausfordernden Situationen sowie im Umgang mit Familien
- Recht, Ethik und Therapiezielfindung
„Unser Fokus liegt auf interprofessionellem Lernen, Reflexion und anwendungsorientiertem Wissenstransfer. Wir begleiten die nächsten Generationen auf ihrem Weg – fachlich kompetent, menschlich nah und immer mit Blick auf die Praxis“, erklärt Helga Schiffer, MSC, Psychosoziale Beraterin, Trauerbegleitung und Mitglied der Lehrgangsleitung.
Das Lehrgangsleitungsteam vereint medizinische, pflegerische und psychosoziale Expertise. „Kinder und Jugendliche mit schweren Diagnosen zu begleiten, bedeutet Angst, Wut, Trauer und Hoffnung gleichermaßen auszuhalten. Dafür braucht es nicht nur Fachwissen, sondern auch eine besondere Haltung der Wertschätzung und Menschlichkeit“, betont Renate Hlauschek, MMSc, Geschäftsführerin des Vereins MOKI NÖ – Mobile Kinderkrankenpflege und Gründungsmitglied des Lehrgangs.
2026 findet der 20. Lehrgang statt – eine gute Gelegenheit, Teil dieser einzigartigen Ausbildung zu werden. Anmeldungen unter:
https://www.pmu.ac.at/studium-weiterbildung/pmu-academy/palliative-care
Weitere Informationen und Presserückfragen:
MOKI NÖ - Mobile Kinderkrankenpflege
Renate Hlauschek, MMSc
Geschäftsführende Vorsitzende MOKI NÖ
Tel: 0699 / 10 24 01 65
Email: r.hlauschek@noe.moki.at
Web: www.noe.moki.at
Public Relations Atelier
Mag. Eva Nahrgang
Tel: 0664 / 53 48 400
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