• 25.08.2025, 09:33:58
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LR Achleitner: Erfolgsmodell Tourismusinkubator geht in die nächste Runde

Landesrat Achleitner: Erfolgsmodell Tourismusinkubator geht in die nächste Runde

Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Markus Achleitner: „Das Unterstützungsprogramm für Startups in der Tourismusbranche hat bereits viele Erfolgsgeschichten vorzuweisen – der kommende Durchgang startet im Jänner 2026“

„Start-ups leisten auch in der Tourismusbranche einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung neuer kreativer Geschäftsmodelle, wie etwa bei der Entwicklung von Lösungen im Bereich der digitalen Transformation. Daher haben wir mit dem Tourismusinkubator ein eigenes Unterstützungsprogramm für innovative Tourismus-Startups ins Leben gerufen“, erklärt Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Markus Achleitner. Unter den seit 2021 betreuten 38 Startups finden sich mittlerweile viele Erfolgsgeschichten. Der nächste Durchgang startet im Jänner 2026. Bewerben können sich Interessierte dafür bis Ende Oktober 2025.

Die oberösterreichische Standortagentur Business Upper Austria, die tech2b Inkubator GmbH und die Oberösterreich Tourismus GmbH begleiten Startups ein Jahr lang mit Beratung, Netzwerkzugängen und Ressourcen, um diesen Marktreife Wachstum zu ermöglichen. Zu den Unterstützungsmaßnahmen zählen ein nicht rückzahlbarer Zuschuss sowie ein Weiterbildungsprogramm. Ein erfahrenes Mentor/innen-Team aus Tourismus, Hotellerie und der Startup-Szene begleitet die Gründer/innen, die zudem vom umfangreichen Netzwerk der Partner/innen des Programms profitieren.

„Die Initiative soll einen weiteren Beitrag dazu leisten, neue innovative, digitale und langlebige Geschäftsmodelle für einen erfolgreichen Tourismus der Zukunft in Oberösterreich hervorzubringen“, unterstreicht Landesrat Achleitner. „Startups und Unternehmensgründungen sind für den Tourismus von großer Bedeutung. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung von neuen touristischen Angeboten und tragen zur Wettbewerbsfähigkeit und zum Strukturwandel in der Branche bei“, so Landesrat Achleitner.

Erfolgsgeschichten aus dem Tourismusinkubator-Programm
Ein herausragendes Beispiel unter den Erfolgsgeschichten des Tourismusinkubators ist das Startup SURFjobs FlexCo. Vier Studierende der Johannes Kepler Universität Linz haben eine Kurzvideoplattform entwickelt, die Jugendlichen bei der Berufsorientierung hilft. SURFjobs ist aus einem Projekt an der Uni entstanden. „Wir haben nach einer möglichen Lösung für das Problem der fehlenden Fachkräfte in Hotellerie und Gastronomie gesucht. Unsere Recherchen haben ergeben: Klassische Berufsorientierung erreicht Jugendliche heute oft nicht mehr. So haben wir die Idee mit den Kurzvideos wie auf TikTok gehabt und uns beim #tourismusinkubator beworben“, erzählt Co-Founder Florian Girlinger.

Preisgekröntes Geschäftsmodell
Rund ein Jahr nach der Gründung steht fest: Die Oberösterreicher haben einen Nerv getroffen, viele Unternehmen suchen nach neuen Wegen, um mit Jugendlichen in Kontakt zu treten. Auf der App finden sich daher nun auch Videos über Berufe in anderen Branchen. SURFjobs hat mittlerweile zwei renommierte Preise gewonnen: den i2b-Preis für den besten Businessplan von Studierenden 2024 und den PEGASUS 2025 in Gold in der Kategorie Zukunftshoffnungen.

Girlinger betont: „Der Tourismusinkubator war für uns ein echter Gamechanger. Durch das Coaching, das Netzwerk und den kritischen Blick von außen konnten wir unsere Idee nicht nur schärfen, sondern auf ein ganz neues Niveau heben. Ohne diese Unterstützung wären wir heute nicht da, wo wir sind.“

Denn SURFjobs steht vor einigen wertvollen Kooperationen und Partnerschaften. Beispielsweise unterstützt die Bildungsdirektion Oberösterreich die Kurzvideoplattform. Ab Herbst werden auch weiterführende Schulen in die App integriert. Dadurch erhalten Schüler/innen einen umfassenden 360-Grad-Einblick in sämtliche Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten.

Weitere Erfolgsbeispiele

  • RUFF Golf Management GmbH: Mit ihrer Indoor-Golfanlage sowie Europas größter neuer Outdoor-Minigolfanlage in Leonding.
  • hublz GmbH: Ihre App bietet ein modulares Baukastensystem für digitale Kultur- und Musikvermittlung.
  • worklivery GmbH: Eine digitale Plattform für Unternehmen zur einfachen Sammelbestellung von Mittagessen ins Büro.
  • TrailPulse: Ein digitales Zählsystem, das von Tourismusverbänden und Wegerhaltern genutzt wird, um Tourismusströme zu lenken und Wartungsarbeiten besser zu planen.

Jetzt bewerben und 2026 durchstarten
Im Jänner kommenden Jahres haben weitere Startups die Möglichkeit, vom Tourismusinkubator zu profitieren. Die Bewerbungsfrist für den neuen Durchgang läuft noch bis Oktober. Wer die exklusive Chance auf Know-how-Vermittlung, Coachings, Workshops, Zugang zum Tourismusnetzwerk und Fördergelder nutzen will, kann über die Website www.tourismusinkubator.at Kontakt mit tech2b aufnehmen. Und so geht es dann weiter: Es gibt ein Erstgespräch zum Kennenlernen und für erste Tipps, dann reicht das Start-up seine Bewerbung ein. Schließlich muss vor dem Vergabebeirat gepitcht werden, der über die Aufnahme ins Programm entscheidet. Ab Jänner können die aufgenommenen Start-ups dann 12 Monate lang lernen und wachsen.

„Die Tourismusbranche ist im Wandel: Der Fokus auf Nachhaltigkeit, veränderte Ansprüche der Kundinnen und Kunden sowie die Herausforderung, neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden, erfordern neue Geschäftsmodelle. Hier müssen wir innovativ sein, um den Wirtschaftsstandort Oberösterreich weiterhin zu stärken. Daher ist es uns wichtig, auch die touristische Gründungsszene weiter zu professionalisieren und durch den Tourismusinkubator zu fördern“, betont Landesrat Achleitner.

Rückfragen & Kontakt

Michael Herb, MSc
Presse LR Achleitner
Telefon: +43 732 77 20-151 03, +43 664 600 72-151 03
E-mail: michael.herb@ooe.gv.at
 

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