• 25.04.2024, 09:30:01
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Foto und PA LR Steinkellner/Rotes Kreuz: Bedeutung der freiwilligen Radfahrprüfungen für die Sicherheit unserer Kinder beim Radfahren

LR Steinkellner/Rotes Kreuz: Bedeutung der freiwilligen Radfahrprüfungen für die Sicherheit unserer Kinder beim Radfahren

In Oberösterreich ist die Sicherheit junger Radfahrer von größter Bedeutung. Angesichts des zunehmenden Interesses am Fahrradfahren als umweltfreundliche und gesunde Fortbewegungsmethode werden präventive Maßnahmen immer wichtiger, um Kindern einen sicheren Umgang mit dem Fahrrad zu vermitteln. Radfahrprüfungen spielen dabei eine entscheidende Rolle.

Diese Prüfungen sind essentiell, da sie nicht nur die Fahrradbeherrschung der Kinder evaluieren, sondern auch tiefgehendes Wissen über Verkehrsregeln vermitteln. Ein solides Verständnis dieser Regeln kann Unfälle vermeiden und das Verletzungsrisiko deutlich minimieren. „Das frühzeitige Erlernen sicherer Verhaltensweisen im Straßenverkehr ist essentiell für unsere Kinder“, erklärt Landesrat Mag. Günther Steinkellner. „Die Radfahrprüfungen sind ein zentraler Bestandteil unserer Strategie, um die Verkehrssicherheit für unsere junge Generation zu erhöhen.“

Die erfolgreiche Teilnahme an einer Radfahrprüfung stärkt nicht nur das Selbstbewusstsein der Kinder im Umgang mit dem Fahrrad, sondern fördert auch deren Gefühl der Verantwortung im Straßenverkehr. Das Infrastrukturressort des Landes Oberösterreich und das Rote Kreuz Oberösterreich sind bestrebt, diese Prüfungen weitreichend in Schulen zu implementieren, um so eine breite und effektive Verkehrserziehung zu gewährleisten.

Die Statistik des Schuljahres 2022/23 zeigt, dass die überwiegende Mehrheit der Teilnehmer die Prüfungen positiv abschließt, was die Effektivität und Notwendigkeit dieser Maßnahmen unterstreicht. Gleichzeitig zeigt sich auch, dass in den Statutarstädten gezieltere Anstrengungen gesetzt werden müssen, um die Durchfallquoten zu verbessern. „Die Förderung von Sicherheitsmaßnahmen wie den Radfahrprüfungen trägt signifikant zur Verkehrssicherheit in unserer Region bei“, so Steinkellner.

„Das erste Fahrrad ist ein besonderer Meilenstein im Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen. Um die Sicherheit im Straßenverkehr laufend zu verbessern und Lehrkräfte bei der Ausbildung junger Radfahrer zu unterstützen, ist das Jugendrotkreuz seit 1971 Träger der freiwilligen Radfahrprüfung. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler der 4. Schulstufe sicher auf der Straße unterwegs zu sein und Gefahrensituationen richtig einzuschätzen. Die freiwillige Radfahrprüfung ist eines unserer Kernprogramme im Jugendrotkreuz“, sagt OÖ. Rotkreuz-Präsident Dr. Aichinger Walter. „Wir setzen diese seit vielen Jahrzehnten mit einer Reihe von bewährten Partnern um. Wir unterstützen junge Menschen in ihrer sozialen Entwicklung und bestärken sie beim Erwerb von Lebenskompetenzen in Freizeit und Schule. Radfahrprüfungen, Schwimmunterricht, Erste-Hilfe-Kurse und Bildungsinitiativen, wie freiwilligen Lese- und Lerncoachs sind nur einige Beispiele.“

„Unser Ziel ist es, Kinder zu befähigen, sich sicher und selbstbewusst im Straßenverkehr zu bewegen und damit langfristig Unfälle zu verhindern. Wir wollen gezielt Wissen vermitteln und besonders in den Ballungsräumen die teils hohen Durchfallquoten verbessern. Bildung und Wissen sind dabei die wichtigsten Schlüssel um sicher ans Ziel zu gelangen“, so Steinkellner abschließend.  

Rückfragen & Kontakt

Georg Helmut Pollak
Presse LR Steinkellner
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