- 26.02.2016, 11:55:02
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Alles spricht dafür: So wird Niederösterreich noch familienfreundlicher
Familienfreundlichkeit stand im Mittelpunkt einer Informationsveranstaltung in St. Pölten

Utl.: Familienfreundlichkeit stand im Mittelpunkt einer
Informationsveranstaltung in St. Pölten =
Wien/St. Pölten (OTS) - Nach dem Auftakt der
Informationsveranstaltungsreihe in Graz und Linz 2015 fand am 25.
Februar 2016 das „Forum Familienfreundlichkeit“ auch in St. Pölten
statt. Niederösterreichische Vorzeigeunternehmen und Gemeinden gaben
auf Einladung von Bundesministerin Dr. Sophie Karmasin Einblicke in
ihre Ansätze für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Insgesamt rund 100 Teilnehmer/innen aus Wirtschaft, Politik,
Verwaltung und Zivilgesellschaft informierten, vernetzten und
inspirierten sich im Rahmen der Veranstaltung im Ostarrichisaal im
Landhaus St. Pölten. Die Initiative „Unternehmen für Familien“ stellt
einen wichtigen Baustein in der Strategie, Österreich bis zum Jahr
2025 zum familienfreundlichsten Land Europas zu machen, dar.
St. Pölten am 25. Februar 2016. Dieser Tag stand ganz im Zeichen der
Familienfreundlichkeit in Niederösterreich. 100 Teilnehmer/innen aus
Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft trafen sich in
der niederösterreichischen Landeshauptstadt zum Forum
Familienfreundlichkeit. Die vor Ort spürbare Dynamik beeindruckte
Bundesministerin Dr. Sophie Karmasin sehr, für die
Familienfreundlichkeit ein entscheidender Wirtschafts-, Standort- und
Lebensfaktor der Zukunft ist.
„Familienfreundlichkeit ist ein wesentlicher Standortfaktor für
Gemeinden und ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Wirtschaft. Höhere
Motivation und Mitarbeiter/innenbindung sowie weniger Fluktuation und
Krankenstände sind dabei nur einige positive Argumente, die sich
durch eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie erreichen
lassen. Vielmehr ist Familienfreundlichkeit aber auch ein zentraler
Standort- und Wettbewerbsfaktor im Kampf um die besten Köpfe,
insbesondere in Niederösterreich. Die Vereinbarkeit ist zudem bei der
Jobauswahl bereits jetzt der zweitwichtigste Aspekt nach guter
Bezahlung. Es spricht also alles dafür, dass wir uns gemeinsam für
eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf einsetzen und
Österreich noch familienfreundlicher machen“, betonte die Ministerin
gleich zu Beginn die Wichtigkeit des Themas.
Familienfreundlichkeit zum Anfassen
Den besonderen Spirit des Forum Familienfreundlichkeit machte aus,
dass Unternehmerinnen und Unternehmer selbst zu Wort kamen und mit
ihren Erfahrungen und Best-Practice-Beispielen für Inspiration
sorgten. Mit der Expertin Mag. Susanna Achleitner von trainconsulting
gab eine erfahrene Beraterin tiefe Einblicke, wie erfolgreiche
Betriebe wirkungsvolle Rahmenbedingungen schaffen können, in denen
Menschen Arbeit mit Sinn und Freude finden.
Spannender Blick in die Praxis
Viele der skizzierten Ansätze konnten auch prompt bei den
Best-Practice-Unternehmen und –Gemeinden im darauf folgenden
„Reality-Check“ beobachtet werden. Spannende Einblicke in die Praxis
gaben dabei Mag. Helmut Schebesta (Geschäftsführer von Schebesta und
Holzinger Steuerberatung), Christian Prauchner (Geschäftsführer der
Prauchner GmbH), Dr. Alfred Hudler (Geschäftsführer der Vöslauer
Mineralwasser AG) und Michael Singraber, Bürgermeister der
Marktgemeinde Kaumberg. Dabei wurden verschiedene Zugänge zum Thema
Familienfreundlichkeit sowie Initiativen und Projekte vorgestellt,
die für eine bessere Vereinbarkeit sorgen und in der Praxis einfach
umzusetzen sind. Schnell wurde klar: Es muss nicht immer der große
Wurf sein. Denn mit einer familienfreundlichen Grundeinstellung
können auch kleine Maßnahmen bereits viel Positives bewirken.
Talk-Runde: Alles spricht für Familienfreundlichkeit
Abgerundet wurde das Forum Familienfreundlichkeit in St. Pölten mit
einer spannenden Talk-Runde, im Rahmen derer Einblicke, Ideen und
Erfahrungen von Bundesministerin Dr. Sophie Karmasin mit zahlreichen
Stakeholdern aus Politik, Wirtschaft und Interessenvertretungen unter
Beteiligung des Publikums ausgetauscht wurden.
Bundesministerin Karmasin wurde einmal mehr in ihrem ambitionierten
Bestreben bestätigt, Österreich zum familienfreundlichsten Land
Europas zu machen. „Familienfreundlichkeit liegt eindeutig im Trend,
das haben wir auch heute bei der Veranstaltung in St. Pölten gesehen.
Vor allem bin ich begeistert von der Fülle an Maßnahmen, die in der
Praxis in den Unternehmen und Gemeinden bereits unter aktiver
Einbindung aller Beteiligten gesetzt werden“, so die Familien- und
Jugendministerin.
Familienlandesrätin Schwarz betonte in ihrem Statement, wie wichtig
eine familienfreundliche Arbeitsumgebung für die bessere
Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie eine familienfreundlicher
Lebensraum für die Familien in Niederösterreich ist. Deshalb zeigt
sie sich stolz, dass Niederösterreichs Unternehmen und Gemeinden auf
dem richtigen Weg und bereits mit 30 Netzwerkpartner/innen bei der
Initiative des BMFJ „Unternehmen für Familien“ vertreten sind. „Es
ist mir wichtig, dass sich Familien in Niederösterreich wohlfühlen
und wir die Eltern und Kinder in unserem Bundesland bestmöglich
begleiten. Ein wichtiger Baustein für mich, ist die im Jahr 2014
gestartete größte Ausbauoffensive der Kinderbetreuung in
Niederösterreich mit einem Schwerpunkt auf Plätzen für die unter
Dreijährigen. Bis 2017 werden 55,4 Mio. Euro investiert. Die ersten
Zahlen für das Jahr 2016 zeigen, dass hochgerechnet mehr als eine
neue Betreuungsgruppe pro Woche in diesem Jahr in Niederösterreich
ihren Betrieb aufnehmen wird. Ein besonderes Anliegen ist mir auch
die Ferienbetreuung, deshalb unterstützt das Land Niederösterreich
als aktiver Kooperationspartner seit Jahren niederösterreichische
Gemeinden in punkto Ferienbetreuung.“
„Das Schlüsselwort bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie lautet
Flexibilität“, betonte Sonja Zwazl, die Präsidentin der
Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ). „So vielfältig und
unterschiedlich die Unternehmen und die Branchen sind, so vielfältig
und individuell müssen auch die für die einzelnen Unternehmen
passenden Modelle sein. Je maßgeschneiderter das jeweilige
betriebliche Angebot ist, umso besser ist es für das Unternehmen und
die Belegschaften. Reines Schablonendenken ist zu wenig.“
Mit DI Elisabeth Hainfellner war auch die Geschäftsführerin der
LEADER Region Triestingtal, der ersten familienfreundlichen Region
Österreichs, vertreten. Sie verweist auf zwölf Gemeinden, die das
Audit familienfreundlichegemeinde absolviert haben und erzählt, dass
die Entwicklung des Triestingtals zur „Familienfreundlichen Region“
für alle Mitwirkenden eine Herzensangelegenheit war und noch immer
ist. „Wunsch ist, dass sich Familien hier einfach wohl fühlen und
spüren sollen, dass hier etwas für sie geschaffen und verbessert
wird. Durch das Zusammenwirken aller Akteur/innen vor Ort kann die
Auszeichnung als Standortvorteil aller in der Region genutzt werden.
Denn: Familienfreundliches Triestingtal steht für Vielfalt und
Lebensqualität für alle Generationen.“
Der Direktor des Konzernpersonalwesens der REWE International AG
bestätigte ebenfalls die Bedeutung von Familienfreundlichkeit. "Die
Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu fördern, ist insbesondere im
Handel mit seinem hohen Anteil an Teilzeitkräften und weiblichen
Mitarbeiterinnen, ein wichtiger Aspekt in der Mitarbeiterbindung.
Daher ist es der REWE International AG - in Österreich Arbeitgeber
für rund 41.000 Mitarbeiter/innen - ein wichtiges Anliegen, eine
ausgewogene Balance zwischen Beruf und Privatleben bzw. Familie
herzustellen und entsprechende Maßnahmen in diesem Bereich weiter zu
intensivieren."
Die Vizepräsidentin der Interessenvertretung der NÖ Familien, Irene
Bamberger, beteiligte sich ebenfalls an der Talkrunde. Sie betonte,
dass das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf eines der
Kernthemen der Interessenvertretung der NÖ Familien ist. Das
Engagement wird auch bei der Durchführung des Landeswettbewerbs
„Familienfreundlichster Betrieb“ deutlich. Bamberger: „Deshalb holen
wir bei der Prämierung Organisationen und Betriebe vor den Vorhang,
die beispielhaft familienorientierte Unternehmenskultur leben. Dies
ist ein idealer Anlass, um den hohen Stellenwert der Institution
Familie zu betonen.“
Von dem positiven Spirit am Forum Familienfreundlichkeit in St.
Pölten angetan, konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit viel
Elan nach Hause reisen. Damit setzte die Initiative „Unternehmen für
Familien“ ihren erfolgreichen Weg als Hebel für eine
familienfreundliche Gesellschaft in Österreich weiter fort.
Alle Informationen zur Initiative „Unternehmen für Familien“ finden
Sie unter www.unternehmen-fuer-familien.at
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