• 20.08.2026, 07:00:44
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EQS-News: Neuer Aufschwung: Auftragseingang von SBO steigt im 1. Halbjahr trotz Nahost-Konflikt

EQS-News: SBO AG / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis
   Neuer Aufschwung: Auftragseingang von SBO steigt im 1. Halbjahr trotz
   Nahost-Konflikt

   20.08.2026 / 07:00 CET/CEST
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     • Auftragseingang  steigt  im  H1 auf MEUR 235,3 (+8,5%), Trend aus Q1
       setzt sich auch in Q2 trotz anhaltendem Nahost-Konflikt fort
     • Auftragsbestand wächst kontinuierlich auf MEUR 117,9 (+31,7% gegenüber
       Jahresbeginn)
     • Umsatz sequenziell im Aufwind: Nach acht Quartalen Rückgang bzw.
       Stagnation steigt der Umsatz von Q1 auf Q2 um 7,7%, getrieben von der
       Erholung in der Precision Technology-Division
     • EBITDA-Marge bleibt trotz herausforderndem Marktumfeld mit 11,8%
       zweistellig
     • Diversifizierung beschleunigt sich: Wachstum bei Additive
       Manufacturing und steigende Nachfrage bei Geothermie und im Subsea
       Flow Control-Markt

   Wien/Ternitz, 20. August 2026. SBO AG startete im ersten Halbjahr 2026 in
   einen neuen Zyklusaufschwung. Der Auftragseingang erhöhte sich auf MEUR
   235,3 (1-6/2025: MEUR 216,9), ein Anstieg von 8,5% gegenüber dem Vorjahr.
   Der positive Trend aus dem ersten Quartal setzte sich trotz des
   anhaltenden Konflikts im Nahen Osten auch im zweiten Quartal fort (Q2
   2026: MEUR 117,7; Q1 2026: MEUR 117,6). Der Auftragsbestand stieg weiter
   und erreichte zum 30. Juni 2026 MEUR 117,9 (31. Dezember 2025: MEUR 89,5),
   ein Zuwachs von 31,7%. Der Anteil des Auftragseingangs aus neuen
   Geschäftsfeldern außerhalb der Öl- und Gasindustrie nähert sich der Marke
   von 10% – ein klares Zeichen, dass die Diversifizierungsstrategie von SBO
   messbare Ergebnisse liefert, getragen von Geothermie, 3D-Metalldruck und
   neuen Hochleistungswerkstoffen.

   CEO Klaus Mader kommentiert diese Entwicklung: „Ein neuer Zyklusaufschwung
   beginnt in unserem Kerngeschäft. Unser steigender Auftragseingang zeigt,
   dass die Talsohle durchschritten ist. Trotz des Konflikts im Nahen Osten
   und volatiler Ölpreise hielt die verbesserte Auftragslage aus dem ersten
   Quartal an.“

   Umsatz und Ergebnis lagen im ersten Halbjahr 2026 unter dem
   Vorjahresniveau, bedingt durch den erwarteten Nachlaufeffekt von einigen
   Quartalen nach dem niedrigen Auftragseingang des Jahres 2025 sowie die
   operativen Auswirkungen des Konflikts im Nahen Osten. Der Umsatz erreichte
   MEUR 204,7 (1-6/2025: MEUR 253,6), belastet durch Fremdwährungseffekte.
   Bereinigt um diese ging der Umsatz im ersten Halbjahr 2026 um 14,7%
   zurück. Dabei zeigte sich bereits eine sequenzielle Verbesserung: Nach
   acht Quartalen mit einer rückläufigen bzw. zuletzt stagnierenden
   Entwicklung wurde der Umsatz im zweiten Quartal wieder klar um 7,7%
   gesteigert (Q2 2026: MEUR 106,1; Q1 2026: MEUR 98,5). 

   Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) belief sich
   im ersten Halbjahr auf MEUR 24,2 (1-6/2025: MEUR 44,5) – ein
   umsatzbedingter Rückgang infolge der niedrigeren Auftragseingänge aus dem
   Vorjahr. Die EBITDA-Marge lag trotz des herausfordernden Marktumfelds mit
   11,8% weiterhin im zweistelligen Bereich (1-6/2025: 17,5%). Das
   Betriebsergebnis (EBIT) erreichte im ersten Halbjahr MEUR 6,9 (1-6/2025:
   MEUR 28,6), die EBIT-Marge betrug  3,4% (1-6 2025: 11,3%). In der
   sequenziellen Entwicklung konnte allerdings eine klare Steigerung
   verzeichnet werden. Das EBITDA verbesserte sich um 11,3% (Q2 2026: MEUR
   12,7; Q1 2026: MEUR 11,4), das EBIT sogar um 52,2% (Q2 2026: MEUR 4,2; Q1
   2026: MEUR 2,7).

   Das Ergebnis vor Steuern betrug MEUR 3,1 (1-6/2025: MEUR 26,0), das
   Ergebnis nach Steuern MEUR 0,2 (1-6/2025: MEUR 18,5). Das Ergebnis je
   Aktie belief sich auf EUR 0,01 (1-6/2025: EUR 1,18).

   Segmente: PT erholt sich, EE navigiert durch Herausforderungen

   Auf Segmentebene zeigte sich eine unterschiedliche Entwicklung: Während
   sich das Ergebnis der Precision Technology-Division (PT) von Q1 auf Q2
   durch die höheren Umsätze und gestiegene Kapazitätsauslastung deutlich
   verbesserte, ging die Profitabilität der Energy Equipment-Division (EE) im
   gleichen Zeitraum aufgrund der Zusammensetzung des Produktmixes, der
   Anlaufkosten des Reline- und Vertriebszentrums und des negativen
   Einflusses des Konflikts im Nahen Osten zurück.

   Der Umsatz der Precision Technology-Division lag im ersten Halbjahr bei
   MEUR 85,9 (1-6/2025: MEUR 107,6). Auf Quartalsebene wirkte sich der
   anhaltend positive Trend beim Auftragseingang bereits auf den Umsatz aus:
   Der Anstieg von Q1 auf Q2 um 21,8% markiert die erste quartalsweise
   Steigerung nach acht rückläufigen Quartalen in Folge. Das EBITDA kam bei
   MEUR 9,6 zu liegen (1-6/2025: MEUR 22,4), was einer EBITDA-Marge von 11,1%
   entspricht (1-6/2025: 20,8%). Das EBIT lag bei MEUR 2,4 (1-6/2025: MEUR
   16,4), die EBIT-Marge bei 2,8% (1-6/2025: 15,3%).

   In der Energy Equipment-Division lag der Umsatz im Jahresvergleich um
   18,7% unter dem Vorjahr bei MEUR 118,7 (1-6/2025: MEUR 146,0). Der Umsatz
   war durch logistische Einschränkungen infolge des Konflikts im Nahen Osten
   belastet, die den Einsatz von Produkten und Services vor Ort vielfach
   verhinderten. Darüber hinaus wurde das Ergebnis durch einen
   unvorteilhaften Produktmix und Anlaufkosten für das Reline- und
   Vertriebszentrum in den USA beeinflusst. Das EBITDA betrug MEUR 15,8
   (1-6/2025: MEUR 25,6), die EBITDA-Marge lag bei 13,3% (1-6/2025: 17,6%).
   Das EBIT belief sich auf MEUR 5,9 (1-6/2025: MEUR 16,0), die EBIT-Marge
   auf 5,0% (1-6/2025: 10,9%).

    
   Hervorragende Bilanzstruktur untermauert strategische Flexibilität

   SBO verfügt weiterhin über eine exzellente Bilanzstruktur. Nach einer
   Dividendenzahlung in Höhe von MEUR 11,8 im 2. Quartal belief sich das
   Eigenkapital zum 30. Juni 2026 auf MEUR 427,0 (31. Dezember 2025: MEUR
   421,9). Daraus ergab sich eine Eigenkapitalquote von 47,5% (31. Dezember
   2025: 47,2%). Der Bestand an liquiden Mitteln lag zum Stichtag bei MEUR
   254,8 (31. Dezember 2025: MEUR 281,5). Die Nettoverschuldung betrug MEUR
   100,1 (31. Dezember 2025: MEUR 78,1), vorrangig bedingt durch die
   Dividendenzahlung und hohe CAPEX im ersten Halbjahr 2026 sowie einen
   Anstieg des Working Capitals aufgrund höherer Aktivitäten in der
   PT-Division. Das Gearing lag zum 30. Juni 2026 bei 23,4% (31. Dezember
   2025: 18,5%).

   Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit belief sich auf MEUR
   11,2 (1-6/2025: MEUR 37,1). Der Freie Cashflow lag bei MEUR -13,3
   (1-6/2025: MEUR 18,4). Der Anstieg des Cashflows aus der
   Investitionstätigkeit auf MEUR -24,5 gegenüber MEUR -18,7 in 1-6/2025
   resultierte vor allem aus der strategischen Diversifizierung, insbesondere
   dem Ausbau der 3D-Metalldruck-Kapazitäten (MEUR -8,6). Die hohe Liquidität
   und finanzielle Stabilität bilden eine solide Grundlage für die
   Finanzierung des Zyklusaufschwungs und die Umsetzung der
   Wachstumsstrategie.

   Erholung in Sicht: Strukturelle Treiber werden Nachfrage stützen

   Energieversorgungssicherheit ist zur strategischen Priorität geworden und
   manifestiert sich in drei strukturellen Treibern, die die Nachfrage nach
   SBO-Produkten und Services unterstützen werden: Die Wiederauffüllung der
   abgebauten kommerziellen und strategischen Lagerbestände, die
   Diversifizierung der Versorgung mit breiterer Streuung der Bezugsquellen
   sowie der beschleunigte Ausbau lokaler Ressourcen zur Stärkung der
   langfristigen Resilienz. Zusätzlich ist von steigenden Ausgaben für den
   Wiederaufbau der Produktionskapazitäten im Nahen Osten auszugehen. Erste
   Kunden sprechen zudem über den Beginn eines neuen Zyklusaufschwungs.
   Dieses höhere Aktivitätsniveau zeigt sich bereits in der Precision
   Technology-Division.

   Insgesamt erwartet SBO aktuell eine weitere Erholung in der zweiten
   Jahreshälfte. Eine schrittweise Normalisierung von Aktivität und Logistik
   im Nahen Osten würde zusätzliches Aufwärtspotenzial bieten, sobald
   aufgeschobene Kundenprojekte wieder aufgenommen werden.

   Parallel dazu beschleunigt SBO die Diversifizierung in mehreren
   Wachstumsmärkten. Im Bereich Additive Manufacturing erweitert SBO die
   Kapazitäten um sieben neue 3D-Metalldrucker in den USA und Großbritannien,
   die bis September 2026 in Betrieb genommen werden und vergrößert die
   additive Fertigungsfläche am US-Standort um 50% auf über 2.100 m². Damit
   positioniert sich SBO, um vom prognostizierten Marktwachstum von rund USD
   1,5 Milliarden im Jahr 2025 auf USD 4,8 Milliarden bis 2030 zu
   profitieren. Die Kundennachfrage aus Luft- und Raumfahrt, Verteidigung,
   Halbleiterindustrie und Energie wächst. Im Bereich Geothermie wurden
   SBO-Bohrmotoren kürzlich erfolgreich in einem Programm eingesetzt, das auf
   Bohrlochtemperaturen von 300-400 °C abzielt – ein Beleg für die
   Übertragbarkeit der SBO-Bohrtechnologien auf diesen stark wachsenden
   Markt. Im Bereich Flow Control gewinnt die Hochleistungslegierung H720 an
   kommerziellem Gewicht: Nach der vollständigen NORSOK-Zulassung läuft bei
   einem führenden internationalen Subsea-Kunden ein beschleunigtes
   Materialfreigabeprogramm für kritische Anwendungen in Subsea Flow
   Control-Systemen.

   CEO Klaus Mader schließt: „Versorgungssicherheit gewinnt an Bedeutung und
   Lagerbestände sowie strategische Reserven werden wieder aufgebaut. Diese
   strukturellen Treiber werden die Nachfrage weiter stützen. Gleichzeitig
   wächst der Beitrag aus unserer strategischen Diversifizierung. Der Anteil
   am Auftragseingang aus neuen Geschäftsfeldern außerhalb der Öl- und
   Gasindustrie nähert sich der Marke von 10%. Dahinter stehen Geothermie,
   3D-Metalldruck und neue Hochleistungswerkstoffe.“

   Die wichtigsten Kennzahlen von SBO auf einem Blick

                                                    EINHEIT 1–6/2026 1–6/2025
   Auftragseingang                                  MEUR       235,3    216,9
   Umsatz                                           MEUR       204,7    253,6
   EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und         MEUR        24,2     44,5
   Abschreibungen)
   EBITDA-Marge                                     %           11,8     17,5
   EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern)           MEUR         6,9     28,6
   EBIT-Marge                                       %            3,4     11,3
   Ergebnis vor Steuern                             MEUR         3,1     26,0
   Ergebnis nach Steuern                            MEUR         0,2     18,5
   Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit    MEUR        11,2     37,1
   Freier Cashflow                                  MEUR       -13,3     18,4
   Liquide Mittel zum 30.06.2026 / 31.12.2025       MEUR       254,8    281,5
   Nettoverschuldung zum 30.06.2026 / 31.12.2025    MEUR       100,1     78,1
   Eigenkapitalquote zum 30.06.2026 / 31.12.2025    %           47,5     47,2
   Mitarbeiter zum 30.06.2026 / 31.12.2025                     1.572    1.539

   Downloads:

   Halbjahresbericht:
   [1]https://www.sbo.at/de/investor-relations/reports-publications

   SBO Logo: [2]https://www.sbo.at/de/media/sbo-brand

   Fotos des Vorstands: [3]https://www.sbo.at/de/media/board-photos

   Über SBO

   SBO AG ist führender Hersteller von hochlegierten, amagnetischen Stählen
   sowie hochpräzisen Komponenten und High-Tech-Equipment für den
   Energiesektor und andere Industrien. Der globale
   Hochpräzisions-Technologiekonzern mit Hauptsitz in Ternitz, Österreich,
   ist weltweit an mehr als 20 Niederlassungen mit rund 1.600 Mitarbeitern
   tätig. Die Gruppe liefert führende Technologien, die auf einem
   hochinnovativen Produktportfolio und starken Patenten basieren. Im Bereich
   Precision Technology ist SBO auf hochpräzise Metallkomponenten
   spezialisiert, die von komplexen Stahlteilen bis hin zu additiven
   Fertigungslösungen für Industrien reichen, die maximale Präzision und
   Leistung erfordern. In der Energy Equipment-Division bietet SBO
   High-Tech-Equipment für das Richtbohren und die Bohrlochkomplettierung
   inklusive hochpräziser Flow Control-Produkte an. Diese Lösungen sind für
   extreme Bedingungen ausgelegt und werden in Umgebungen mit hohen
   Temperaturen und hohem Druck eingesetzt. Damit bedient SBO wichtige
   Industrien, darunter Öl und Gas, Energie und andere Sektoren. SBO notiert
   im Leitindex ATX der Wiener Börse (ISIN AT0000946652).
   Weitere Informationen: [4]www.sbo.at 

   Kontakt:

   Judit Helenyi, Director Investor Relations, SBO AG
   Tel. +43 2630 315 253

   E-Mail: [email protected]
               [email protected]

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   20.08.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
   übermittelt durch [5]EQS Group

   Originalinhalt anzeigen: [6]EQS News

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   Sprache:     Deutsch
   Unternehmen: SBO AG
                Hauptstrasse 2
                2630 Ternitz
                Österreich
   Telefon:     +43 (0)2630/315110
   E-Mail:      [email protected]
   Internet:    http://www.sbo.at
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   Indizes:     ATX
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   EQS News ID: 2384228


    
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   2384228  20.08.2026 CET/CEST

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