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EQS-News: voestalpine AG: voestalpine steigert Ergebnis trotz volatilem Umfeld im Geschäftsjahr 2025/26

EQS-News: voestalpine AG / Schlagwort(e): Jahresergebnis/Jahresergebnis
   voestalpine AG: voestalpine steigert Ergebnis trotz volatilem Umfeld im
   Geschäftsjahr 2025/26

   03.06.2026 / 07:30 CET/CEST
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   voestalpine steigert Ergebnis trotz volatilem Umfeld im Geschäftsjahr
   2025/26
   » Positive Entwicklung in allen relevanten Ergebniskategorien – gestützt
   durch robuste Strategie und aktive Reorganisation
   » EBITDA auf 1,5 Mrd. EUR verbessert (GJ 2024/25: 1,3 Mrd. EUR)
   » EBIT signifikant um 59 % auf 724 Mio. EUR gesteigert (Vorjahr: 455 Mio.
   EUR)
   » Ergebnis vor Steuern bei 587 Mio. EUR (+116,9 %), Ergebnis nach Steuern
   bei 424 Mio. EUR (+137,6 %)
   » Umsatz leicht auf 15,1 Mrd. EUR gesunken (Vorjahr: 15,7 Mrd. EUR)
   » Hoher Free Cashflow von 537 Mio. EUR und erneut Abbau der
   Nettofinanzverschuldung
   » Internationale Wachstumsprojekte weiter forciert, Rekordaufträge geben
   Rückenwind
   » greentec steel im Plan: rund 60 % von 1,5 Mrd. EUR bereits investiert
   » Zahl der Beschäftigten (FTE) um 1,8 % auf 48.800 gesunken
   » Ausblick 2026/27: EBITDA zwischen 1,60 Mrd. und 1,85 Mrd. EUR

   Die voestalpine erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr (1. April 2025 bis
   31. März 2026) ein insgesamt gutes Ergebnis. Gerade in einem von großen
   Unsicherheiten geprägten Umfeld erwiesen sich der klare Fokus auf
   Qualität, Innovation und Effizienz sowie die breite Diversifizierung nach
   Branchen und Regionen erneut als wesentliche Stärke des Konzerns.

   Die Entwicklung der einzelnen Unternehmensbereiche zeigte ein
   differenziertes Bild. Während die Nachfrage im Geschäftsbereich Railway
   Systems unverändert positiv blieb und sich auch in der Luftfahrt die
   anhaltend hohe Nachfrage fortsetzte, verharrten die Bau-, Maschinenbau-
   und Konsumgüterindustrie stabil auf niedrigem Niveau. Im Energiebereich
   blieb der Bedarf an Produkten der Steel Division positiv, auch die
   Nachfrage aus der Automobilindustrie erwies sich in der Steel Division als
   robust. Der Geschäftsbereich Automotive Components der Metal Forming
   Division war hingegen weiterhin von der sehr verhaltenen Marktdynamik in
   der Automobilproduktion, insbesondere in Europa, betroffen. Als
   Wachstumstreiber erwies sich erneut die Lagertechnik. Spürbare
   Auswirkungen hatten im Geschäftsjahr 2025/26 die seit 4. Juni 2025
   geltenden US-Zölle in Höhe von 50 % auf Stahl, die zu einer
   Ergebnisbelastung in Höhe eines hohen zweistelligen Millionen-EUR-Betrages
   geführt haben.

   „Unser strategischer Kurs hat sich zum wiederholten Male als sehr
   tragfähig erwiesen und es ist uns gelungen, wichtige Ergebniskategorien
   sowie den Free Cashflow deutlich zu steigern. Der Fokus lag weiterhin auf
   der konsequenten Reorganisation renditeschwacher Geschäftsbereiche und auf
   der Forcierung internationaler Wachstumsprojekte. Darüber hinaus konnten
   wir zentrale Meilensteine auf unserem Weg zur Stahlproduktion mit
   Net-Zero-CO2-Emissionen erreichen“, sagt Herbert Eibensteiner, CEO der
   voestalpine AG.

   Rekordaufträge in Bereichen der Weiterverarbeitung
   Die voestalpine verzeichnete im Geschäftsjahr 2025/26 eine starke
   Auftragslage in wichtigen Bereichen der Weiterverarbeitung. Neben
   Rekordaufträgen in der Luftfahrt und Lagertechnik konnte der Konzern auch
   seine weltweit führende Position als Systemanbieter von kompletten
   Bahninfrastruktursystemen weiter stärken. Nachdem die voestalpine jüngst
   die gesamte Koralmbahn in Österreich mit ihren hochtechnologischen
   Produkten ausgestattet hat, setzen mit der Deutschen Bahn (DB) und den
   Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) einmal mehr führende internationale
   Bahnbetreiber auf die Kompetenz des Konzerns. Die beiden Aufträge in Höhe
   von 500 Mio. EUR umfassen dabei die Lieferung von Schienen- und
   Weichensystemen bis hin zu Signaltechnik- und Überwachungsleistungen.

   Kräftiger Rückenwind kam zuletzt auch aus der internationalen Luftfahrt.
   Hier sicherte sich die voestalpine Aufträge im Wert von rund einer
   Milliarde Euro für die nächsten fünf Jahre. Ein großer Teil davon wurde
   mit dem europäischen Flugzeughersteller Airbus vereinbart und deckt das
   gesamte Leistungsspektrum ab – von Hochleistungswerkstoffen über komplexe
   Schmiedeteile bis hin zu einem umfangreichen globalen Logistikservice.

   Im Bereich Hochregallagersysteme wurde zudem der bisher größte Auftrag –
   die Errichtung eines modernen, 40 Meter hohen Logistik-Hubs in Istanbul –
   gewonnen.

   Konsequente Fortführung der Reorganisationsmaßnahmen
   Die bereits im Geschäftsjahr 2024/25 gestarteten Maßnahmen zur
   Reorganisation jener Geschäftsbereiche, die mit strukturellen
   Veränderungen konfrontiert sind, wurden konsequent weitergeführt. Wie
   berichtet, stellt die voestalpine den Bereich Automotive Components in
   Deutschland neu auf. Ziel ist es, den Automobilzulieferbereich der Metal
   Forming Division langfristig abzusichern. Die High Performance Metals
   Division konzentriert ihr Produktportfolio auf das technologisch
   anspruchsvolle Segment der Hochleistungswerkstoffe. Mit der Veräußerung
   der Buderus Edelstahl in Wetzlar (Deutschland), weltweiten
   Standortkonsolidierungen, Kapazitätsanpassungen der voestalpine BÖHLER
   Bleche in Mürzzuschlag (Österreich) und dem Verkauf der voestalpine BÖHLER
   Profil (Österreich) ist die Portfoliobereinigung innerhalb der Division
   weitgehend abgeschlossen. Bei der voestalpine Tubulars in Kindberg
   (Österreich), einer Gesellschaft der Metal Engineering Division, war
   insbesondere aufgrund der erheblichen Belastungen durch die 50%-US-Zölle
   im Hauptabsatzmarkt USA eine Anpassung der Produktion an die geringere
   Nachfrage notwendig.

   Im Zuge der Reorganisationsmaßnahmen musste auch der Personalstand
   angepasst werden. In enger Abstimmung mit dem Betriebsrat der betroffenen
   Gesellschaften wurden Sozialpläne erarbeitet und dort, wo es möglich war,
   Mitarbeiter:innen Perspektiven an anderen Standorten angeboten.

   greentec steel – Elektrolichtbogenöfen starten wie geplant 2027
   Die voestalpine hat mit greentec steel eine klare Strategie und setzt
   diese plangemäß um: Im ersten Halbjahr 2027 werden im ersten Schritt in
   Linz und Donawitz je ein Elektrolichtbogenofen (EAF) in Betrieb gehen. Bis
   2029 können dadurch bis zu 30 % der CO2-Emissionen gegenüber 2019
   eingespart werden, dies entspricht fast 5 % der jährlichen CO2-Emissionen
   Österreichs. Damit ist greentec steel das größte Klimaschutzprogramm in
   Österreich.

   Im vergangenen Geschäftsjahr konnten einige wichtige Meilensteine in der
   Projektumsetzung erreicht werden: An beiden Standorten wurden die Hallen
   für den EAF errichtet, ebenso wurden die baulichen Voraussetzungen für die
   Strom- und neue Rohstoffversorgung geschaffen. Die Lieferung der
   Kernaggregate erfolgt im Herbst 2026. „Wir errichten derzeit an beiden
   Standorten je ein neues Stahlwerk inmitten hochausgelasteter
   Produktionswerke, was größte logistische Herausforderungen mit sich
   bringt. Das Projekt mit einem Investitionsvolumen von rund 1,5 Milliarden
   Euro schreitet planmäßig voran. Mit Geschäftsjahresende waren vom gesamten
   Investitionsvolumen bereits rund 60 Prozent umgesetzt“, sagt Herbert
   Eibensteiner.

   Verbesserte Ergebnisse und hoher Free Cashflow
   Die Umsatzerlöse schwächten sich im Geschäftsjahr 2025/26 im Vergleich zum
   Vorjahr um 4,3 % von 15,7 Mrd. EUR auf 15,1 Mrd. EUR ab. Das operative
   Ergebnis (EBITDA) verbesserte sich auf 1,5 Mrd. EUR (1,3 Mrd. EUR im GJ
   2024/25). Besonders markant fiel die Verbesserung beim operativen Ergebnis
   in den beiden Bereichen aus, die im Vorjahr umfassende
   Reorganisationsmaßnahmen auf den Weg gebracht haben (High Performance
   Metals Division und Metal Forming Division). Hervorzuheben ist in diesem
   Kontext, dass in diesen zwei Divisionen in den Vorjahreszahlen negative
   Einmaleffekte enthalten waren. Der voestalpine-Konzern konnte das
   Betriebsergebnis (EBIT) signifikant um 59 % von 455 Mio. EUR auf 724 Mio.
   EUR ausweiten.

   Das Konzernergebnis vor Steuern stieg deutlich auf 587 Mio. EUR (Vorjahr:
   271 Mio. EUR). Das Ergebnis nach Steuern verbesserte sich markant auf 424
   Mio. EUR (Vorjahr 179 Mio. EUR). Der Free Cashflow in Höhe von 537 Mio.
   EUR für das GJ 2025/26 spiegelt die hervorragende Leistung des
   Unternehmens und seiner Mitarbeiter:innen wider.

   Die voestalpine verfügt weiterhin über eine ausgesprochen stabile
   Bilanzstruktur mit erneut gestärkter Eigenkapitalbasis. Trotz der
   umfangreichen Investitionstätigkeit in Verbindung mit greentec steel
   konnte die Nettofinanzverschuldung um 23,4 % auf 1,3 Mrd. EUR per 31. März
   2026 reduziert werden. Das Eigenkapital lag zum Bilanzstichtag bei 7,8
   Mrd. EUR. Die Gearing Ratio (Nettofinanzverschuldung in % des
   Eigenkapitals) verbesserte sich auf 16,2 %. Sie liegt damit auf dem
   niedrigsten Stand seit dem Geschäftsjahr 2005/06.

   Mit 31. März 2026 beschäftigte der voestalpine-Konzern weltweit rund
   48.800 Mitarbeiter:innen (Vollzeitäquivalente), das sind um 1,8 % weniger
   als im Vorjahr (49.700). Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus den
   Reorganisationsmaßnahmen in Produktions- und Vertriebsbereichen der High
   Performance Metals Division sowie im Geschäftsbereich Automotive
   Components der Metal Forming Division.

   Dividendenvorschlag: 0,75 Euro
   Vorbehaltlich der Zustimmung der am 1. Juli 2026 stattfindenden
   Hauptversammlung der voestalpine AG wird an die Aktionär:innen eine
   Dividende je Aktie von 0,75 EUR (Vorjahr: 0,60 EUR) ausgeschüttet.

   Ausblick Geschäftsjahr 2026/27
   Die geopolitischen Turbulenzen, welche weite Strecken des abgelaufenen
   Geschäftsjahres 2025/26 geprägt haben, werden aus heutiger Sicht auch das
   kommende Geschäftsjahr 2026/27 wesentlich beeinflussen. Neben dem bis dato
   ungelösten Konflikt im Nahen Osten mit den daraus folgenden Effekten auf
   Energiepreise und Inflation, haben auch die wirtschaftlich-rechtlichen
   Rahmenbedingungen zwischen Europa und Nordamerika keinen stabilen und
   verlässlichen Zustand erreicht.

   Das Geschäftsjahr 2026/27 wird demnach wesentlich von Entwicklungen
   außerhalb der Einflusssphäre des Unternehmens beeinflusst werden. Das
   Management der voestalpine AG wird aber wie bisher sorgfältig, konsequent
   und rasch auf sich verändernde Rahmenbedingungen reagieren. Die breite
   Aufstellung und die konsequent verfolgte Strategie wirken dabei
   unterstützend.

   Aus heutiger Sicht werden sich in einem weltwirtschaftlichen Umfeld, das
   mit jenem des Vorjahres vergleichbar ist, auch die wesentlichen bisherigen
   Markttrends weitgehend fortsetzen.

   In der Steel Division haben sich die Rahmenbedingungen mit der Einführung
   von CBAM (Carbon Border Adjustment Mechanism) zu Beginn des Kalenderjahres
   und die erwartete Umsetzung der Post-Safeguard-Maßnahmen der Europäischen
   Union bis spätestens Sommer 2026 zum Positiven verändert. Sowohl die
   angestrebte Gleichbehandlung hinsichtlich CO2-Kosten als auch eine
   ausbalancierte Steuerung von Importmengen werden den europäischen
   Stahlmarkt und damit die Entwicklung der voestalpine Steel Division im
   Geschäftsjahr 2026/27 positiv beeinflussen. Dagegen wirken allerdings
   verschobene Energie-Projekte im Bereich Grobblech.

   Aus den umfangreichen Reorganisationsmaßnahmen werden für die High
   Performance Metals Division für das Geschäftsjahr 2026/27 sowohl
   nachhaltige als auch einmalige positive Effekte erwartet. Auf Marktseite
   sollte die Entwicklung weitgehend stabil verlaufen, der Bereich Aerospace
   weiter gut performen.

   Die Metal Engineering Division wird im Geschäftsjahr 2026/27 weiterhin
   maßgeblich vom positiven Trend im Bereich Railway Systems geprägt sein. Im
   Geschäft mit Nahtlosrohren erwarten wir keine wesentlichen Veränderungen
   im Zusammenhang mit US-Zöllen. Die Produktionsfahrweise wurde an die
   Nachfrage angepasst. Die Entwicklung der restlichen Division wird in einem
   weiterhin herausfordernden Umfeld insgesamt weitgehend stabil erwartet.

   Die Marktentwicklung der Metal Forming Division für das Geschäftsjahr
   2026/27 wird im Bereich Tubes & Sections regional unterschiedlich und nur
   leicht verbessert eingeschätzt. Positive Ergebniseffekte werden aus den
   Reorganisationsmaßnahmen bei Automotive Components erwartet. Die
   Geschäftsbereiche Warehouse & Rack Solutions und Precision Strip werden
   weiter gut performen.

   Vor diesem Hintergrund anhaltend hoher geo- und wirtschaftspolitischer
   Unsicherheiten, des Fortlaufens bestehender Markttrends sowie positiver
   Effekte aus der Umsetzung interner Maßnahmen, erwartet der Vorstand der
   voestalpine AG für das Geschäftsjahr 2026/27 ein EBITDA in einer
   Bandbreite von 1,60 bis 1,85 Milliarden Euro.

   Der voestalpine-Konzern
   Die voestalpine ist ein weltweit führender Stahl- und Technologiekonzern
   mit kombinierter Werkstoff- und Verarbeitungskompetenz. Die global tätige
   Unternehmensgruppe verfügt über rund 500 Konzerngesellschaften und
   -standorte in mehr als 50 Ländern auf allen fünf Kontinenten. Der
   voestalpine-Konzern notiert seit 1995 an der Wiener Börse. Mit seinen
   Premium-Produkt- und Systemlösungen zählt er zu den führenden Partnern der
   Automobil- und Maschinenbauindustrie sowie der Luftfahrt- und
   Energieindustrie und ist darüber hinaus Weltmarktführer bei
   Bahninfrastruktursystemen und Spezialprofilen. Die voestalpine bekennt
   sich zu den globalen Klimazielen und verfolgt mit greentec steel einen
   klaren Plan zur Transformation der Stahlproduktion. Im Geschäftsjahr
   2025/26 erzielte der Konzern bei einem Umsatz von 15,1 Milliarden Euro ein
   operatives Ergebnis (EBITDA) von 1,5 Milliarden Euro und beschäftigte
   weltweit rund 48.800 Mitarbeitende.

   Rückfragehinweis
   voestalpine AG
   Peter Fleischer
   Head of Investor Relations
   voestalpine-Straße 1
   4020 Linz, Austria
   T. +43/50304/15-9949
   [email protected]
   www.voestalpine.com

   voestalpine AG
   Mag. Peter Felsbach, MAS
   Head of Group Communications I Konzernsprecher
   voestalpine-Straße 1
   4020 Linz, Austria
   T. +43/50304/15-2090
   [email protected]
   www.voestalpine.com

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   03.06.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
   übermittelt durch [1]EQS Group

   Originalinhalt anzeigen: [2]EQS News

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   Sprache:     Deutsch
   Unternehmen: voestalpine AG
                voestalpine-Straße 1
                4020 Linz
                Österreich
   Telefon:     +43 50304/15-9949
   Fax:         +43 50304/55-5581
   E-Mail:      [email protected]
   Internet:    www.voestalpine.com
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   Börsen:      Wiener Börse (Amtlicher Handel)
   EQS News ID: 2338172


    
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