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EQS-News: Vienna Soil Dialog: AGRANA rückt Boden als strategische Ressource für Europas Zukunft in den Mittelpunkt

EQS-News: AGRANA Beteiligungs-Aktiengesellschaft / Schlagwort(e):
   Sonstiges
   Vienna Soil Dialog: AGRANA rückt Boden als strategische Ressource für
   Europas Zukunft in den Mittelpunkt (News mit Zusatzmaterial)

   24.03.2026 / 11:59 CET/CEST
   Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber
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   Vienna Soil Dialog: AGRANA rückt Boden als strategische Ressource für
   Europas Zukunft in den Mittelpunkt

   Büttner: „Leistungsfähigkeit unserer Landwirtschaft langfristig sichern“

    

   Der Nahrungsmittel- und Industriegüterkonzern AGRANA hat gemeinsam mit dem
   Österreichischen Raiffeisenverband, FAS Research und dem IIASA
   (Internationales Institut für Angewandte Systemanalyse) erstmals den
   VIENNA SOIL DIALOG in Wien veranstaltet. Im Zentrum der Konferenz stand
   eine Frage, die für Landwirtschaft, Versorgungs- und Ernährungssicherheit
   sowie Europas wirtschaftliche Stabilität angesichts geopolitischer
   Verwerfungen rasant an Bedeutung gewinnt: Welche Rolle spielen gesunde
   Böden für eine widerstandsfähige Landwirtschaft und unabhängige
   Produktionsketten?

   Mit dem Vienna Soil Dialog hat AGRANA ein neues Forum geschaffen, das den
   Boden nicht nur als selbstverständliche Grundlage der Landwirtschaft
   voraussetzt, sondern auch als strategische Ressource - für
   Ernährungssouveränität, wirtschaftliche und gesellschaftliche Stabilität
   sowie für die geopolitische Stärke Europas.
    

   AGRANA-CEO Stephan Büttner zur Motivation für den Vienna Soil Dialog:
   „Gesunde Böden sind keine abstrakte Umweltfrage, sondern die Grundlage für
   Erträge, Qualität und Versorgungssicherheit. Für AGRANA als Verarbeiter
   landwirtschaftlicher Rohstoffe beginnt Stabilität nicht erst in der
   Fabrik, sondern auf dem Feld. Wer Europas Versorgung robuster machen will,
   muss deshalb die landwirtschaftliche Basis stärken. Das bedeutet auch, den
   hohen Stellenwert der Bauern anzuerkennen, die diese Böden Tag für Tag
   bewirtschaften. Gerade in einer Zeit geopolitischer Verwerfungen zeigt
   etwa der Blick auf die Straße von Hormus, wie verletzlich globale
   Versorgungssysteme geworden sind. Umso wichtiger ist es, die eigene
   Rohstoffbasis, die Bodenfruchtbarkeit und damit die Leistungsfähigkeit
   unserer Landwirtschaft langfristig zu sichern. Stabile Ernten, hohe
   Rohstoffqualität, faire Marktbedingungen und resiliente Lieferketten sind
   Voraussetzungen für die gesamte Wertschöpfungskette – vom Acker bis zur
   Verarbeitung.“
    

   Raiffeisen-Generalanwalt Erwin Hameseder: „Unsere Böden sind weit mehr als
   nur die Produktionsgrundlage der Landwirtschaft. Gerade in der neuen
   geoökonomischen Realität sind sie eine entscheidende Voraussetzung der
   strategischen Handlungsfähigkeit Österreichs und Europas. Wer Versorgung
   sichern, Abhängigkeiten reduzieren und Resilienz stärken will, muss beim
   Boden ansetzen. Resilienz entsteht nicht erst in der Krise – sie wird
   lange davor aufgebaut: mit gesunden Böden, regionaler Wertschöpfung und
   einer Landwirtschaft, die leistungsfähig und nachhaltig ist. Das
   genossenschaftliche Modell von Raiffeisen übersetzt diese Resilienz vor
   Ort in konkrete wirtschaftliche Stärke und Verlässlichkeit für die
   Menschen und Unternehmen.“
    

   FAS-Research Direktor Harald Katzmair: „Boden, Wasser und Energie rücken
   wieder ins Zentrum strategischer Fragen. Soil Security bedeutet für uns,
   die Fähigkeit einer Gesellschaft, ihre Ernährungs- und Industriegrundlagen
   zu sichern, ohne ihre biologische Basis zu untergraben oder in kritische
   Abhängigkeiten zu geraten. Echte Sicherheit entsteht dort, wo wir globale
   Vernetzung mit der Stabilität lebendiger Böden in Einklang bringen“.
    

   Brian Fath, Leitender IASA-Wissenschaftler: „Wenn wir Böden lediglich als
   Produktionsfaktor betrachten, übersehen wir ihre eigentliche ökologische
   Funktion: Böden sind komplexe, anpassungsfähige lebende Systeme.
   Nachhaltige Landwirtschaft entsteht nicht durch die Maximierung einzelner
   Erträge, sondern durch das Gleichgewicht von Wachstum, Entwicklung und
   Erneuerung. Genau dies bildet die ökologische Grundlage für
   Bodengesundheit und Bodensicherheit.“

   Boden als strategische Ressource

   Im Rahmen der Tageskonferenz diskutierten führende Stimmen aus
   Wissenschaft, Forschung und Landwirtschaft unter anderem über:

     • Die Bedeutung der Böden als strategische Ressource für
       Ernährungssouveränität und industrielle Rohstoffe
     • Neue geopolitische Abhängigkeiten bei landwirtschaftlichen Rohstoffen,
       wie etwa Düngemittel
     • Die Rolle gesunder Böden für ökonomische Stabilität, Klimaresilienz
       und Versorgungssicherheit

    

   Prominent besetztes Abendpanel

   Den Abschluss bildete ein hochrangig besetztes Abendpanel mit
   Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Medien und Kirche.
   Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Europa seine Landwirtschaft und
   Nahrungsmittelversorgung unabhängiger machen kann – durch stärkere eigene
   Produktionsketten, geringere Importabhängigkeit und gesunde Böden als
   Grundlage von Resilienz und Standortattraktivität. Dabei betonte
   Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner: „In Niederösterreich zeigen wir,
   dass wirtschaftliches Wachstum und konsequenter Bodenschutz kein
   Widerspruch sind. Wir haben uns bewusst vom alten Denken verabschiedet,
   wonach mehr Flächenverbrauch automatisch mehr Wachstum bedeutet. Aber klar
   ist auch: Nur Luftschlösser brauchen keinen Boden. Wir setzen auf eine
   intelligente Nutzung unserer Böden, mit Brachflächen vor grüner Wiese, mit
   Kooperation statt Konkurrenz und mit klaren Regeln in der Raumordnung. So
   schaffen wir Raum für Betriebe, Arbeitsplätze, Wohnen und Zukunftsprojekte
   – und schützen gleichzeitig unsere besten Böden als Grundlage für
   Wertschöpfung, Landwirtschaft und Versorgungssicherheit.  Wir müssen also
   beides schaffen: Raum für wirtschaftliche Dynamik und den Schutz unserer
   wichtigsten Ressource – dem Boden.“ Auch Landwirtschaftsminister Norbert
   Totschnig unterstrich: „Qualitativer Bodenschutz ist ein zentrales Element
   für die Versorgungssicherheit. Unsere österreichische Landwirtschaft steht
   für Kreislaufwirtschaft und standortangepasste Bewirtschaftung. Um diese
   Stärke zu sichern, müssen wir die Bodenfruchtbarkeit erhalten und weiter
   verbessern - durch Humusaufbau, Erosionsschutz, und vielfältige
   Fruchtfolgen. Genau hier setzt das Agrarumweltprogramm an: Mit einer
   Teilnahme von 80 % der Betriebe hat es sich als Erfolgsmodell für eine
   nachhaltige Landwirtschaft etabliert und leistet einen unverzichtbaren
   Beitrag zum Bodenschutz.“

    

   Neue geoökonomische Realität

   Mit dem Vienna Soil Dialog hat AGRANA einen wichtigen Impuls für eine
   langfristige Debatte über die strategische Bedeutung landwirtschaftlicher
   Produktionsgrundlagen gesetzt. Der Boden wird damit nicht nur als Umwelt-
   oder Agrarthema sichtbar, sondern als Schlüsselfaktor für die
   wirtschaftliche und gesellschaftliche Widerstandsfähigkeit Europas.

   Aktuelle geopolitische Entwicklungen verleihen dieser Diskussion
   zusätzliche Brisanz: Durch den Krieg im Iran und die Sperre der Straße von
   Hormus, über die rund ein Drittel des global gehandelten Düngers
   transportiert wird, ist die Versorgung der Böden mit wichtigen Nährstoffen
   weltweit gefährdet.

    

   Im Bild:

   v.l. FAS-Chef Harald Katzmair, AGRANA-CEO Stephan Büttner, Raiffeisen
   Generalanwalt Erwin Hameseder, LH NÖ Johanna Mikl-Leitner, Moderatorin
   Martina Salomon, Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig, Bischof Alois
   Schwarz, ORF-Korrespondent Christian Wehrschütz (fotocredit: AGRANA)

    

    

   Über AGRANA

   AGRANA veredelt landwirtschaftliche Rohstoffe zu hochwertigen
   Lebensmitteln und einer Vielzahl von industriellen Vorprodukten. Rund
   9.000 Mitarbeiter erwirtschaften in den beiden Geschäftsbereichen Food &
   Beverage Solutions sowie Agricultural Commodities & Specialities an
   weltweit 50 Produktionsstandorten einen jährlichen Konzernumsatz von rund
   3,5 Mrd. €. Das Unternehmen wurde 1988 gegründet, ist Weltmarktführer bei
   Fruchtzubereitungen sowie weltweit führender Hersteller (und Anbieter) von
   Apfelsaft- und Beerensaftkonzentraten. AGRANA ist das führende
   Zuckerunternehmen in Zentral- und Osteuropa und bedeutender Produzent von
   kundenspezifischen Kartoffel-, Mais- und Weizenstärkeprodukten sowie von
   Bioethanol.

   Für Rückfragen:

   Mag. (FH) Markus Simak, Pressesprecher
   +43 1 21137 12084, [1][email protected]

   Diese Meldung steht unter www.agrana.com zur Verfügung.

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   Zusatzmaterial zur Meldung:

   Datei: [2]Pressefoto_Vienna Soil Dialog_fotocredit AGRANA

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   24.03.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
   übermittelt durch [3]EQS Group

   Originalinhalt anzeigen: [4]EQS News

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   Sprache:     Deutsch
   Unternehmen: AGRANA Beteiligungs-Aktiengesellschaft
                F.-W.-Raiffeisen-Platz 1
                A-1020 Wien
                Österreich
   Telefon:     +43-1-21137-0
   Fax:         +43-1-21137-12926
   E-Mail:      [email protected]
   Internet:    www.agrana.com
   ISIN:        AT000AGRANA3
   WKN:         A2NB37
   Börsen:      Freiverkehr in Düsseldorf, Frankfurt, München, Stuttgart,
                Tradegate BSX; Wiener Börse (Amtlicher Handel)
   EQS News ID: 2296804


    
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   2296804  24.03.2026 CET/CEST

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