• 17.02.2022, 07:32:11
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EQS-News: AMAG Austria Metall AG: Rekordergebnis im Geschäftsjahr 2021 und Absatzmengenanstieg auf Vorkrisenniveau

EQS-News: AMAG Austria Metall AG / Schlagwort(e): Jahresergebnis
   AMAG Austria Metall AG: Rekordergebnis im Geschäftsjahr 2021 und
   Absatzmengenanstieg auf Vorkrisenniveau

   17.02.2022 / 07:30
   Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber
   verantwortlich.

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   Ranshofen, 17. Februar 2022

   AMAG Austria Metall AG: Rekordergebnis im Geschäftsjahr 2021 und
   Absatzmengenanstieg auf Vorkrisenniveau

   - Signifikante Steigerung bei Umsatz- und Ergebniskennzahlen durch stabile
   Produktion, hohe Produktivität und attraktives Marktumfeld bei
   Primäraluminium

   - Umsatzerlöse mit 1.259,4 Mio. EUR infolge gesteigerter Absatzmengen und
   hohem Aluminiumpreis klar über dem Vorjahresniveau (2020: 904,2 Mio. EUR)

   - EBITDA um +72 % auf 186,2 Mio. EUR signifikant gewachsen (2020: 108,2
   Mio. EUR)

   - Ergebnis nach Ertragsteuern mit 64,6 Mio. EUR fast versechsfacht (2020:
   11,1 Mio. EUR*)

   - Dividendenvorschlag von 1,50 EUR je Aktie spiegelt positiven
   Geschäftsverlauf wider

   - Weitere Highlights: Neuproduktefeuerwerk konsequent fortgeführt und Weg
   zur klimaneutralen AMAG skizziert

   - Ausblick 2022: Nachfrage nach Aluminiumprodukten gemäß CRU weiter
   steigend. Ergebnisprognose aufgrund unsicherer Marktentwicklung verfrüht

   *beinhaltet Korrektur nach IAS 8.41 (Details sind im Kapitel G im
   Konzernabschluss erläutert)

   Die AMAG Austria Metall AG konnte im Geschäftsjahr 2021 die Absatzmengen
   in allen operativen Segmenten steigern und sogar das Vorkrisenniveau aus
   2019 geringfügig übertreffen. Damit wurde sowohl im
   Primäraluminiumbereich, als auch bei Recycling-Gusslegierungen und
   Aluminiumwalzprodukten das positive Marktumfeld erfolgreich genutzt.

   Gerald Mayer, Vorstandsvorsitzender der AMAG: "Wir haben es geschafft, der
   hohen Nachfrage aus nahezu allen Industrien mit einer stabilen Produktion
   und einer hohen Produktivität zu begegnen. Am Standort Ranshofen wurden
   Produktmixoptimierungen gezielt umgesetzt und Bestandskunden erfolgreich
   bedient. Die beträchtliche Kosteninflation, vor allem bei Energie,
   Legiermetallen und Logistik, hat die Ergebnis- und Margenentwicklung ab
   dem zweiten Halbjahr 2021 negativ beeinflusst. In der kanadischen
   Beteiligung Alouette konnte das besonders positive Marktumfeld genutzt und
   damit ein wesentlicher Beitrag zum Rekordergebnis der AMAG-Gruppe
   geleistet werden."

   Die Umsatzerlöse spiegeln mit 1.259,4 Mio. EUR das deutlich höhere
   Aluminiumpreis- und Prämienniveau sowie den Absatzmengenanstieg im
   aktuellen Berichtsjahr eindeutig wider (2020: 904,2 Mio. EUR). Der
   durchschnittliche 3-Monats-Aluminiumpreis legte von 1.730 USD/t im Vorjahr
   auf 2.488 USD/t im Geschäftsjahr 2021 zu (+43.8 %). Die Absatzmenge wurde
   industrieübergreifend beträchtlich gesteigert und lag im Gechäftsjahr 2021
   insgesamt bei 442.300 Tonnen, nach 404.800 Tonnen im Vorjahr (+9,3 %).

   Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) konnte um
   über 70 % auf 186,2 Mio. EUR signifikant gesteigert werden und stellt
   damit ein neues Hoch in der AMAG-Geschichte dar (2020: 108,2 Mio. EUR).
   Der deutliche Absatzmengenanstieg in allen AMAG-Segmenten und
   Produktmixoptimierungen am Standort Ranshofen sind maßgeblich dafür
   verantwortlich. Ein besonders positives Marktumfeld im
   Primäraluminiumbereich trägt zudem signifikant zur positiven Entwicklung
   in der AMAG-Gruppe bei. Insgesamt konnte die EBITDA-Marge von 12,0 % im
   Vorjahr auf 14,8 % im aktuellen Berichtsjahr deutlich verbessert werden.

   Bei einer Abschreibung von 84,4 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2021 (2020: 83,5
   Mio. EUR) konnte ein dreistelliges Betriebsergebnis (EBIT) von 101,8 Mio.
   EUR, nach 24,8 Mio. EUR im Vorjahr, erzielt werden. Das Ergebnis nach
   Ertragsteuern versechsfachte sich in etwa im Vorjahresvergleich und
   landete im Geschäftsjahr 2021 bei 64,6 Mio. EUR (2020: 11,1 Mio. EUR).

   Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit lag in der aktuellen
   Berichtsperiode bei 45,6 Mio. EUR (2020: 107,3 Mio. EUR). Der hohe
   Ergebnisbeitrag beeinflusst den Cashflow positiv, während der signifikant
   höhere Aluminiumpreis einen gegengleichen Effekt in der
   Bestandsfinanzierung (Working Capital) hat. Für Investitionen wurden im
   Geschäftsjahr 2021 insgesamt 69,8 Mio. EUR nach 62,2 Mio. EUR im Vorjahr
   ausgegeben. Damit betrug der Free Cashflow -24,2 Mio. EUR (2020: 45,1 Mio.
   EUR).

   Die Bilanzkennzahlen spiegeln die unverändert stabile Aufstellung der AMAG
   wider. Die Nettofinanzverschuldung lag per 31.12.2021 bei 346,1 Mio. EUR,
   nach 314,3 Mio. EUR zum Jahresultimo 2020. Das Eigenkapital betrug am Ende
   des aktuellen Berichtsjahres 629,5 Mio. EUR (31.12.2020: 602,7 Mio. EUR),
   Die Eigenkapitalquote erhöhte sich von 38,9 % per 31. Dezember 2020 auf
   39,5 % per Jahresultimo 2021. Der Verschuldungsgrad (Gearing-Ratio) betrug
   zum Ende des aktuellen Berichtsjahres 55,0 % (31.12.2020: 52,2 %).

   Dividendenvorschlag:

   Der Vorstand und der Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung eine
   Dividende in Höhe von 1,50 EUR je Aktie vorschlagen. Dies entspricht einer
   Dividendenrendite von rund 4 %, bezogen auf den Jahresschlusskurs der
   AMAG-Aktie von 41,00 EUR. Die Hauptversammlung wird am 20. April 2022 -
   wie im Vorjahr - in virtueller Form stattfinden. Dividenden-Zahltag ist am
   27. April 2022.

   Ausblick:

   Die positiven Konjunkturprognosen für das Jahr 2022 von weltweit +4,4 %
   bzw. +3,9 % für die Eurozone sind von einigen Unsicherheiten (z.B.
   Lieferketten, Inflation, geopolitische Entwicklungen) geprägt. Der weitere
   Verlauf der COVID-19-Pandemie, insbesondere hinsichtlich Virusmutationen,
   kann die Wirtschaftsentwicklung außerdem rasch und signifikant
   beeinflussen.

   Der seitens CRU (Commodity Research Unit) prognostizierte Bedarf an
   Primäraluminium und Aluminiumwalzprodukten ist vielversprechend. Für 2022
   soll die Nachfrage industrieübergreifend um 1,7 % bzw. 9,7 % steigen.

   Die anhaltend erfreuliche Auftragslage am Standort Ranshofen spiegelt die
   hohe Nachfrage nach Aluminiumprodukten wider und lässt eine positive
   Absatzmengenentwicklung erwarten. Der zum Teil beträchtliche Anstieg
   wesentlicher Produktionskosten wird jedoch auch im Geschäftsjahr 2022
   Einfluss auf die Ergebnis- und Margenentwicklung nehmen. Die mangelnde
   Verfügbarkeit von geeignetem Fachpersonal sowie beeinträchtigte
   Lieferketten bleiben herausfordernd.

   Gerald Mayer, Vorstandsvorsitzender der AMAG: "Wir sind zuversichtlich,
   dass wir nach einem Rekordjahr 2021, trotz deutlicher Kostenerhöhungen,
   wiederum ein gutes Ergebnis im Geschäftsjahr 2022 erzielen werden. Risiken
   bilden unsichere geopolitische Entwicklungen, die deutlich steigende
   Inflation sowie negativ beeinträchtigte Lieferketten."

   Im Primäraluminiumbereich hängt die Ergebnisentwicklung maßgeblich von den
   Aluminium- und Rohstoffpreisen ab, die erfahrungsgemäß einen sehr
   volatilen Verlauf aufweisen können. Währungsschwankungen, insbesondere von
   USD-CAD und EUR-USD, können ebenfalls die Ergebnisentwicklung
   beeinflussen.

   Eine Ergebnisprognose in Form einer EBITDA-Bandbreite ist zum jetzigen
   Zeitpunkt aufgrund der geschilderten Unsicherheiten verfrüht.

   Geschäftsbericht 2021:

   Der Geschäftsbericht 2021 ist ab sofort auf der AMAG-Website unter
   "Investor Relations" abrufbar. Dieser besteht aus dem umfassenden
   Finanzbericht inklusive der nicht-finanziellen Erklärung sowie einem
   Magazin, in dem die wichtigsten Informationen zur Geschäftsentwicklung
   2021 zusammengefasst sind.

   AMAG-Kennzahlen:

   in Mio. EUR                                  2021   2020* Änderung
   Absatz in Tonnen                          442.300 404.800    9,3 %
   davon externer Absatz in Tonnen           414.600 378.200    9,6 %
   Umsatzerlöse                              1.259,4   904,2   39,3 %
   EBITDA                                      186,2   108,2   72,0 %
   EBIT                                        101,8    24,8  310,9 %
   Ergebnis nach Ertragsteuern                  64,6    11,1  484,3 %
   Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit    45,6   107,3  -57,5 %
   Cashflow aus Investitionstätigkeit          -69,8   -62,2  -12,2 %
   Mitarbeiter^1)                              2.148   1.991    7,9 %

    

   in Mio. EUR                 31.12.20201 31.12.2020* Änderung
   Eigenkapital                      629,5       602,7    4,4 %
   Eigenkapitalquote                39,5 %      38,9 %        -
   Verschuldungsgrad (Gearing)      55,0 %      52,2 %        -

    

   * Aus einer Korrektur nach IAS 8.41 ergibt sich eine Anpassung der
   Vorjahreswerte (Details dazu sind im Finanzbericht, im Kapitel G des
   Konzernabschlusses dargestellt).

   1) Durchschnittliches Leistungspersonal (Vollzeitäquivalent) inklusive
   Leihpersonal, ohne Lehrlinge. Enthält den 20%igen Personalanteil der
   Beteiligung an der Elektrolyse Alouette sowie das Personal von AMAG
   components.

   Über die AMAG Gruppe

   Die AMAG ist ein führender österreichischer Premiumanbieter von qualitativ
   hochwertigen Aluminiumguss- und -walzprodukten, die in verschiedensten
   Industrien wie der Flugzeug-, Automobil-, Sportartikel-, Beleuchtungs-,
   Maschinenbau-, Bau- und Verpackungsindustrie eingesetzt werden. In der
   kanadischen Elektrolyse Alouette, an der die AMAG mit 20 % beteiligt ist,
   wird hochwertiges Primäraluminium mit vorbildlicher Ökobilanz produziert.
   Bei AMAG components mit Sitz in Übersee am Chiemsee (Deutschland), werden
   außerdem einbaufertige Metallteilen für die Luft- und Raumfahrtindustrie
   gefertigt.

   Investorenkontakt                Pressekontakt
   Mag. Christoph M. Gabriel, BSc   Dipl.-Ing. Leopold Pöcksteiner
   Leitung Investor Relations       Leitung Konzernkommunikation
   AMAG Austria Metall AG           AMAG Austria Metall AG
   Lamprechtshausener Straße 61     Lamprechtshausener Straße 61
   5282 Ranshofen, Austria          5282 Ranshofen, Austria
   Tel.: +43 (0) 7722-801-3821      Tel.: +43 (0) 7722-801-2205
   Email: [email protected] Email: [email protected]
                                     
   Website: www.amag-al4u.com        

    

   Hinweis
   Die in dieser Veröffentlichung enthaltenen Prognosen, Planungen und
   zukunftsbezogenen Einschätzungen und Aussagen wurden auf Basis aller der
   AMAG zum 8. Februar 2022 zur Verfügung stehenden Informationen getroffen.
   Sollten die den Prognosen zugrunde liegenden Annahmen nicht eintreffen,
   Zielsetzungen nicht erreicht werden oder Risiken eintreten, so können die
   tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen.
   Wir übernehmen keine Verpflichtung, solche Prognosen angesichts neuer
   Informationen oder künftiger Ereignisse weiterzuentwickeln.
   Diese Veröffentlichung wurde mit der größtmöglichen Sorgfalt erstellt und
   die Daten überprüft. Rundungs-, Übermittlungs- oder Druckfehler können
   dennoch nicht ausgeschlossen werden. Die AMAG und deren Vertreter
   übernehmen insbesondere für die Vollständigkeit und Richtigkeit der in
   dieser Veröffentlichung enthaltenen Informationen keine Haftung. Diese
   Veröffentlichung ist auch in englischer Sprache verfügbar, wobei in
   Zweifelsfällen die deutschsprachige Version maßgeblich ist.
   Diese Veröffentlichung stellt keine Empfehlung oder Einladung zum Kauf
   oder Verkauf von Wertpapieren der AMAG dar.

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   17.02.2022 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
   übermittelt durch EQS Group AG. www.eqs.com

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   Sprache:     Deutsch
   Unternehmen: AMAG Austria Metall AG
                Lamprechtshausener Straße 61
                5282 Ranshofen
                Österreich
   Telefon:     +43 7722 801 0
   Fax:         +43 7722 809 498
   E-Mail:      [email protected]
   Internet:    www.amag-al4u.com
   ISIN:        AT00000AMAG3
   WKN:         A1JFYU
   Börsen:      Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, München,
                Stuttgart; Wiener Börse (Amtlicher Handel)
   EQS News ID: 1281250


    
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