• 20.02.2024, 10:23:04
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ORF-Schwerpunkt „2 Jahre Ukraine-Krieg“: „WeltWeit“ zum Thema „Schmerzgrenze. Wie groß ist die Kriegsmüdigkeit?“

Hafner, Schneider und Wehrschütz berichten im Korrespondentenmagazin am 23. Februar um 21.20 Uhr in ORF 2 aus der Ukraine und Russland

Utl.: Hafner, Schneider und Wehrschütz berichten im
Korrespondentenmagazin am 23. Februar um 21.20 Uhr in ORF 2
aus der Ukraine und Russland =

Wien (OTS) - Jeden Tag sehen oder lesen wir mindestens eine Nachricht
vom Krieg in der Ukraine. Es ist Alltag geworden, seit Wladimir Putin
im Februar 2022 einen Angriffskrieg gegen das Nachbarland gestartet
hat. Die mit großen Erwartungen verknüpfte ukrainische Gegenoffensive
ist bis auf wenige Erfolge gescheitert. Die Unterstützung des Westens
beginnt zu bröckeln. Die blutigen Kämpfe, knapp zwei Tagesreisen von
Österreich entfernt, scheinen mehr und mehr in Vergessenheit zu
geraten. Immer öfter fällt der Begriff „Kriegsmüdigkeit“. Doch wie
geht es den Menschen, die unmittelbar vom Krieg betroffen sind? Zwei
Jahre an der Front haben die Soldaten in der Ukraine zermürbt. Mütter
und Frauen gehen vermehrt auf die Straße und fordern, dass ihre
Männer endlich wieder nach Hause können. Auch in Russland regt sich
Widerstand, doch offene Kritik an Putins Krieg gegen die Ukraine gibt
es wegen der drohenden Repressionen und Haftstrafen kaum.
Im Rahmen des ORF-Schwerpunkts zu 2 Jahre Ukraine-Krieg (Details
unter https://presse.ORF.at) widmet sich das
ORF-Korrespondentenmagazin „WeltWeit“ am Freitag, dem 23. Februar
2024, um 21.20 Uhr in ORF 2 dem Thema „Wie groß ist die
Kriegsmüdigkeit?“ Patrick A. Hafner, Carola Schneider und Christian
Wehrschütz berichten aus der Ukraine und Russland:

Korrespondent Patrick A. Hafner trifft im Südwesten der Ukraine
Männer, die von Rekrutierungssoldaten aufgegriffen und gezwungen
werden, an die Front zu ziehen. Denn der Ukraine geht der Nachschub
an Soldaten aus. Zu viele verstecken sich inzwischen aus Angst vor
dem Kriegsdienst. Jene, die sich vor zwei Jahren noch freiwillig für
den Kampf um die Heimat gemeldet haben, brauchen dringend eine Pause.

Korrespondentin Carola Schneider ist in Russland unterwegs und
zeichnet ein Stimmungsbild der Bevölkerung: Viele Russinnen und
Russen glauben noch immer der Kreml-Propaganda, die den Krieg als
Überlebenskampf Russlands gegen den feindseligen Westen darstellt.
Manche tragen die Kriegspolitik Putins stillschweigend mit, weil sie
darin eine Pflicht für das Vaterland sehen – so wie Ljubow Spis, die
um ihren gefallenen 20-jährigen Sohn trauert. Doch allen
Gesprächspartnerinnen und -partnern Schneiders ist eines gemeinsam:
Sie wünschen sich ein Ende der Kämpfe.
Korrespondent Christian Wehrschütz durfte in Kiew die Trauerfeier für
einen 41 Jahre alten Oberstleutnant mit der Kamera begleiten. Er hat
dabei auch die beiden Kinder des gefallenen Soldaten getroffen. Die
zwölfjährige Tochter ist verzweifelt und nur schwer zu trösten. Und
so wie dem kleinen Mädchen geht es vielen im Land. Wie viele
ukrainische Soldaten in den vergangenen zwei Jahren gefallen sind,
wird von der politischen Führung geheim gehalten. Dass die
Siegeszuversicht gesunken ist, ist deutlich spürbar im Land, auch
wenn für viele Verhandlungen mit Russland nach wie vor keine Option
darstellen.

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