- 11.03.2019, 08:31:25
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Die AUGUSTIN Supporters-Wochen sind ausgerufen
80.000 Euro jetzt und 10.000 verkaufte Zeitungen pro Ausgabe mehr. Mit Förderabos, Benefiz-Aktionen und Sponsoring können viele mithelfen, die Arbeit des AUGUSTIN abzusichern.

Am Faschingsdienstag versammelten sich rund 120 Unterstützer_innen des AUGUSTIN bei dessen Supporters-Konferenz im Wiener Albert Schweitzer Haus. Sie konnten sich ein Bild von der Situation des Vereins machen und gemeinsam mit dem Team des AUGUSTIN Maßnahmen entwickeln, um die finanziellen Schwierigkeiten des Sozialprojekts zu überwinden. Die zunehmende Verdrängung von Kolporteur_innen aus dem öffentlichen Raum hat unter anderem zu einem bedrohlichen Rückgang der Verkaufszahlen geführt. Um das gesamte Angebot des AUGUSTIN inklusive Sozialarbeit und Redaktion aufrechtzuerhalten, werden heuer 80.000 Euro zusätzlich benötigt. Das Jahresbudget beträgt in etwa 690.000 Euro.
AUGUSTIN Supporters-Wochen
Aufgebracht werden soll der Betrag längerfristig natürlich durch eine Steigerung der Verkaufszahlen auf der Straße. 10.000 Stück pro Ausgabe mehr sind das konkrete Ziel. Jedoch für die kritische Phase der nächsten Monate ist der Verein zusätzlich auf Spenden angewiesen. Aus diesem Grund starten nun die AUGUSTIN Supporters-Wochen, die bis Anfang Juli laufen werden: Unterstützer_innen des Sozialprojekts sind aufgerufen, den Absatz der Straßenzeitung anzukurbeln, Förderabos zu verschenken oder zu spenden. Auf der Konferenz wurden von den Supporters bereits mehrere Initiativen gestartet, etwa ein großes Benefizkonzert, die Ausrufung eines Soli-Euros pro Bier im Fußballstadion und Kooperationen mit Museen. «Meine Lieblingsidee? Zwei AUGUSTIN kaufen und einen verschenken. Was kann es Schöneres geben als die ganze Weisheit der Stadt weiterzureichen»
, so Öffentlichkeitsarbeiterin Claudia Poppe. Am 28. März um 17 Uhr wird es dazu bereits eine erste Aktion geben: Einen Flashmob am Stephansplatz vor der AIDA unter dem Motto «AUGUSTIN lesen im öffentlichen Raum».
Vorkämpfer_innen für den öffentlichen Raum
Gleichzeitig diskutierte die Konferenz die Gefahr enger werdender öffentlicher Räume. «AUGUSTIN-Verkäufer_innen kämpfen für uns alle gegen Privatisierung und Kommerzialisierung, gegen Repression und Verdrängung aus dem öffentlichen Raum», hieß es. Weil sie am meisten darauf angewiesen sind, seien Menschen mit Armutserfahrung gezwungen, ein Gut zu verteidigen, das uns allen viel bedeutet. In der abschließenden Diskussion «Die Stadt gehört uns allen» wurden dann auch erste Überlegungen angestellt, wie eine Allianz zur Rückeroberung dieser notwendigen Räume in die Offensive gehen könnte.
Schon jetzt sind zahlreiche Spenden und unterstützende Zuschriften beim AUGUSTIN eingegangen. «Der Gegenwind mag zwar stärker geworden sein, aber es tut gut zu sehen, wie viele Menschen die beste Boulevardzeitung der Stadt schätzen und vor allem jetzt in dieser schwierigen Zeit zu uns stehen»
, freut sich Claudia Poppe.
Flashmob: AUGUSTIN lesen im öffentlichen Raum
Um den Kolporteur_innen des AUGUSTIN den Rücken zu stärken, wird die Wiener Straßenzeitung exzessiv in der Öffentlichkeit gelesen. Der Kreativität sollen keine Grenzen gesetzt werden.
Datum: 28.03.2019, 17:00 Uhr
Ort: Vor Aida am Stephansplatz
Wien, Österreich
Url: https://augustin.or.at/home/news/ideen-fuer-unterstuetzer_innen.html
Förderabos sind auch eine Möglichkeit, den AUGUSTIN zu unterstützen
Rückfragen & Kontakt
Claudia Poppe
E-Mail: strawanzerin@augustin.or.at
Tel. 0650/900 1100
www.augustin.or.at
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