- 25.02.2010, 13:35:43
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FPÖ-Unterreiner: Franzobel missbraucht Hans Moser, um im Geschäft zu bleiben
Wien (OTS) - "Heute am Abend findet die schon viel diskutierte
Premiere von Franzobels Moser Stück statt. Hans Moser und seine
Familie werden dort, wie vom Autor zugegeben, absichtlich verfremdet
und falsch dargestellt. Blanca Moser tanzt mit Hitler, trinkt mit ihm
Champagner und lässt sich von ihm verführen, nur um ihrem Mann Hans
Moser eine Rolle zu verschaffen. Diese Verfälschung der Tatsachen ist
menschenverachtend. Franzobel meint sogar noch dazu, "er fühle sich
der Wahrheit nicht verpflichtet. Man kann Hans Mosers Nichte nur
beipflichten, wenn sie meint, es sei Unfair etwas zu zeigen, wogegen
er sich nicht mehr wehren könne", so die freiheitliche
Kultursprecherin NAbg. Heidemarie Unterreiner.
Es sei unglaubwürdig, dass sich Franzobel, so wie er vorgibt,
ernsthaft mit dem Zwiespalt eines Menschen auseinandersetze, sondern
man könne eher vermuten, dass Franzobel den beliebten
Volksschauspieler missbrauche, indem er ihn in die altbekannte
"Hitler - sells - Schiene" hineinpresse, so Unterreiner.
"Nachdem es sich um ein Auftragswerk handelt, passt die Moser Farce
genau in den von Direktor Föttinger ausgerufenen Frühjahrsschwerpunkt
"Nationalsozialismus im Wiener Wahljahr". Man fragt sich jedoch,
warum ist just dieser Abschnitt der Geschichte im Wahljahr 2010 von
so großer Bedeutung?", so Unterreiner. Mit dem Stück Hans Moser halte
sich Franzobel, wie so viele andere, an den vorgeschriebenen
Verhaltenskodex für Künstler, die Erfolg haben wollen, hält sie
abschließend fest.
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