- 16.02.2010, 11:56:20
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FPÖ-Weinzinger: Vorgehen von Finanzminister Pröll in der Causa Griechenland ist verantwortungslos!
So spricht sich Pröll für den Verbleib Griechenlands in der Eurozone aus, was nicht im Sinne ihres weiteren Funktionierens sein kann
Wien (OTS) - Rückblickend auf die Euro-Einführung in Österreich
erklärt FPÖ-Finanzsprecher NAbg. Lutz Weinzinger, dass Ende der
neunziger Jahre unter einer Großen Koalition von Rot und Schwarz ohne
Befragung der Bevölkerung der Schilling abgeschafft worden sei, um
das "ökonomisch unsinnige Konstrukt Euro, mit einem uneinheitlichen
Währungsraum zu schaffen". Und eben diese rot-schwarze Regierung sei
es auch gewesen, die zugesehen habe, wie sich ein strukturell und -
gemessen an Produktivitätskennzahlen - äußerst schwaches Land durch
schlichte "Bilanzfälschung" in die Eurozone geschmuggelt habe, so
Weinzinger zum Beitritt Griechenlands in die Eurozone.
Es habe damals offenbar die - natürlich falsche - Hoffnung bestanden,
dass eine Hartwährung dem Wirtschaftswachstum Griechenlands
langfristig helfen würde. Weinzinger prangert heute an, dass alle
zugesehen hätten, wie das betroffenen Land deshalb ruchlose
Spekulanten aus Übersee engagiert habe, "um ihnen gegen viele
Millionen ihr Wissen zur Verschleierung der wahren Tatsachen
abzukaufen. Dies will nun niemand in Brüssel noch in Österreich
gesehen haben".
Weinzinger hält fest: "Griechenland ist als souveränes Land für seine
Probleme ausschließlich selbst verantwortlich! Es hat sich selbst
ohne Nachdenkprozess in die Eurozone hinein geschummelt und muss
jetzt auch die Folgen tragen." Pröll solle nun die Verantwortung
übernehmen und dafür Sorge tragen, dass Griechenland aus der Eurozone
ausgeschlossen werde. "Wir verwehren uns gegen jegliche
Rettungsaktion von Seiten der EU bzw. jegliche abgestimmte Hilfe
seitens der EU-Mitgliedsstaaten!", hält der freiheitliche
Finanzsprecher fest. Die ignorante griechische Haltung dürfe
keinesfalls noch weiter mit bis zu 30 Mrd. Euro unterstützt werden.
Das wäre zudem nur die Soforthilfe, denn echte Reformen fänden in
Griechenland mit Sicherheit auch dann nicht statt, sodass die nächste
Hilfsaktion nur eine Frage der Zeit sei. "Wir fordern die
Bundesregierung auf, entsprechende Vetos einzulegen", verlangt
Weinzinger abschließend.
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