- 09.02.2010, 11:19:31
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Mölzer: Neue Zweifel, ob DÖW Kriterien der Wissenschaftlichkeit erfüllt
Verdacht, dass Vernaderung der FPÖ und der FPÖ nahestehender Medien Ziel des DÖW ist - DÖW musste auf Antrag von "Zur Zeit" Gegendarstellung veröffentlichen
Wien (OTS) - Das "Dokumentationsarchiv des Österreichischen
Widerstandes" (DÖW) habe bei seinen Versuchen, rechtsdemokratische
Kräfte des Landes, allen voran die Freiheitlichen, zu vernadern,
einen Rückschlag erlitten, erklärte heute der freiheitliche
EU-Abgeordnete Andreas Mölzer. Denn das DÖW hatte auf seiner
Internetseite behauptet, in der von ihm, Mölzer, herausgegebenen
Wochenzeitung "Zur Zeit" sei ein Bild, das den ca. 10jährigen Adolf
Hitler im Kreise seiner Familie zeigt, mit der Bildunterschrift
"Familie. Sie sollte ihren Mitgliedern Geborgenheit und Schutz
bieten", veröffentlicht worden.
Nun aber musste, wie der freiheitliche Europa-Abgeordnete berichtete,
das DÖW die folgende Gegendarstellung veröffentlichen: "Diese
Behauptungen sind insoweit unrichtig, als das erwähnte Foto eine -
namentlich nicht mehr bekannte - achtköpfige Familie und weder Adolf
Hitler, noch seine Familie bzw. Angehörige seiner Familie zeigt",
teilte Mölzer mit.
Nicht zuletzt aufgrund dieses Falles bestünden erhebliche Zweifel, so
der freiheitliche EU-Mandatar, ob es sich beim DÖW um eine
Einrichtung handle, welche die Kriterien der selbsternannten
Wissenschaftlichkeit erfülle. "Eher drängt sich der Verdacht auf,
dass es auch Ziel des DÖW ist, die FPÖ und der freiheitlichen
Gesinnungsgemeinschaft nahestehende Medien wie die 'Neue Freie
Zeitung', die freiheitliche Monatszeitschrift 'Aula' oder eben 'Zur
Zeit' als undemokratisch und rechtsextrem zu diffamieren", schloss
Mölzer.
Rückfragehinweis:
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