- 08.02.2010, 10:49:44
- /
- OTS0073 OTW0073
FPÖ-Weinzinger: Euro mit Krisenländern Griechenland, Spanien und Italien funktioniert nicht
Länder mit instabilster Wirtschaftspolitik sind die größten Gewinner der Euroeinführung
Wien (OTS) - Klare Worte fand heute der Landesparteiobmann der FPÖ
Oberösterreich und FPÖ-Finanzsprecher NAbg. Lutz Weinzinger: "Die
Krise zeigt: Der Euro funktioniert mit den Krisenländern
Griechenland, Spanien und Italien nicht. Denn genau jene Länder, die
die instabilste Wirtschaftspolitik verfolgten, sind die größten
Gewinner der Euroeinführung."
Weinzinger zeigte auf, "dass genau jene Länder - Italien, Spanien,
Griechenland oder Portugal - mit der Einführung des Euro von der
hohen geldpolitischen Glaubwürdigkeit der Deutschen Bundesbank und
der OeNB und von niedrigen Realzinsen profitieren konnten. Angesichts
der enormen Staatsverschuldung war dies ein immenser Vorteil dieser
Länder, den sie jedoch nicht imstande waren, zu nutzen. Und auf der
anderen Seite mussten die anderen Staaten mit einem ausgezeichneten
Stabilitätsausweis höhere Realzinsen in Kauf nehmen. Ein Teil der
heimischen Wirtschaftsprobleme dürfte darauf zurückzuführen zu sein."
"Anstatt sich endlich einzugestehen, dass der Euro mit Griechenland,
Spanien und Co. nicht funktioniert, ziehen es die EU und ihre
politischen Repräsentanten vor, die europäische Wirtschaft und somit
die Bürger in Europa weiter darben zu lassen. Sie warten lieber auf
ein wirtschaftliches Wunder", kritisierte Weinzinger abschließend.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub Tel.: 01/ 40 110 - 7012 mailto:[email protected] http://www.fpoe-parlamentsklub.at http://www.fpoe.at
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/4468
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FPK






