- 03.02.2010, 14:34:28
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Mölzer: EU-Kuratel über Griechenland bestätigt FPÖ-Warnungen vor dem Euro
Gemeinschaftswährung ist riskanten Projekt - Offenbar kann nur massiver Eingriff in nationalstaatliche Souveränität den Euro vor Eintritt des Katastrophenszenarios bewahren
Wien (OTS) - Die Tatsache, daß die EU-Kommission Griechenland
wegen seines explodierenden Budgetdefizits de facto unter Kuratel
stellt beweise, welch riskantes Projekt der Euro sei, erklärte heute
der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament,
Andreas Mölzer. "Bei der Währungsunion wurden wirtschaftlich schwache
Volkswirtschaften wider aller Bedenken aufgenommen, um eine
?Erfolgsstory? zurechtzuzimmern. Und nun, wo Athen den budgetären
Offenbarungseid leisten muß, droht Griechenland auf den
internationalen Finanzmärkten den Euro in den Abgrund zu reißen.
Offenbar kann nur ein massiver Eingriff in die nationalstaatliche
Souveränität Griechenlands den Euro vor dem Eintritt des
Katastrophenszenarios bewahren", stellte Mölzer fest.
Daher hätten sich, so der freiheitliche EU-Mandatar, die Warnungen
der FPÖ vor einer übereilten und undurchdachten Einführung des Euro
bestätigt. "Als die Freiheitlichen vor Jahren schon auf die Gefahren
hingewiesen haben, die Staaten mit harten nationalen Währungen
drohen, wurden sie belächelt oder sogar als Europafeinde
verunglimpft. Aber wie der Fall Griechenlands zeigt, sollten sie
recht behalten", schloß Mölzer.
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