• 14.01.2010, 14:34:29
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FPÖ-Kunasek: Norbert Darabos hat offenbar vergessen, dass er Verteidigungsminister ist

Statt sich um dringende Heeresangelegenheiten zu kümmern, spielt Darabos lieber das "Beiwagerl" von Innenministerin Fekter und feiert in diversen VIP-Zelten

Wien (OTS) - Die mediale Dauerpräsenz von Norbert Darabos an der
Seite von Innenministerin Fekter rund um die leidige Debatte über ein
weiteres Erstaufnahmezentrum für Asylwerber, nimmt der Freiheitliche
Nationalratsabgeordnete Mario Kunasek zum Anlass, massive Kritik an
Darabos' Leistungen als Verteidigungsminister zu üben: "Es ist
rührend, dass die SPÖ den Burgenländer Darabos, vor der
bevorstehenden Landtagswahl im Burgenland, der Innenministerin in der
Erstaufnahmezentrendebatte als "Aufpasser" zur Seite stellt. Es ist
auch kein Geheimnis, dass sich Darabos in den VIP-Zelten diverser
Sport-Großveranstaltungen offensichtlich wohler fühlt als unter
uniformierten Waffenträgern. Es ist aber absolut unverständlich, dass
ein amtierender Heeresminister seine Kernaufgabe so sträflich
vernachlässigt. Und die Kernaufgabe muss das Österreichische
Bundesheer sein", stellt Kunasek, Mitglied im parlamentarischen
Landesverteidigungsausschuss, unmissverständlich fest.

"Beim Bundesheer kracht es an allen Ecken und Enden: Das Budget ist
bedrohlich knapp, Kasernen verfallen, Soldaten werden unzureichend
ausgerüstet, wichtige Großanschaffungen werden ausgesetzt und die
Heeresreform 2010 ist de facto gescheitert. Das Bundesheer ist eine
Großbaustelle und Darabos ist scheinbar so unausgelastet, dass er
neben seiner Prestigefunktion als Sportminister und seinem neuen
"Beiwagerl-Job" an der Seite Fekters offenbar schon vergessen hat,
dass er auch Bundesminister für Landesverteidigung in dieser Republik
ist. Ich fordere Darabos auf, sich endlich mit voller Kraft den
wichtigen Fragen des Bundesheeres zu widmen. Wenn er schon so viel
Zeit mit Frau Fekter verbringt, könnte er beispielsweise die
Gelegenheit nutzen, um mit der Ministerin über die Übernahme der
Kosten für den, in der jetzigen Form ohnehin sinnlosen,
Assistenzeinsatz des Heeres durch das Innenministerium zu
verhandeln", so Kunasek abschließend.

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