• 16.06.2016, 11:43:21
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Nationalrat – Oberhauser: Gleichstellungs- und Frauenpolitik ist eine der zentralen Aufgaben in allen Politikfeldern

Frage der Einkommensungerechtigkeit ist dringlichstes Problem

Utl.: Frage der Einkommensungerechtigkeit ist dringlichstes Problem =

Wien (OTS/SK) - Ein klares Ja dazu, dass Frauenpolitik
ChefInnen-Sache sei, kam heute, Donnerstag, von Frauenministerin
Sabine Oberhauser im Parlament – denn sie habe bereits im ÖGB die
Erfahrung gemacht, dass Frauenagenden „auf Augenhöhe“ mit dem/der
ChefIn verhandelt werden. „Und ich weiß, dass auch in meiner Partei
Frauenagenden Chefsache sein werden“, ist Oberhauser überzeugt. Denn:
„Gleichstellungs- und Frauenpolitik ist eine der zentralen Aufgaben
in allen Politikfeldern.“****

Was die Programmatik betrifft, so sei die Frage der
Einkommensungerechtigkeiten „das Problem, das die ÖsterreicherInnen
am meisten beschäftigt. Und es ist nicht nur die Teilzeit, die den
Unterschied ausmacht“, betonte Oberhauser. Denn in den
Einkommensberichten würden zwei gleiche bzw. vergleichbare
Beschäftigungsverhältnisse verglichen. Es gehe aber auch um die
Einkommensbestandteile, wie etwa Zulagen, Überstunden und
Remunerationen – „das sind die Dinge, wo man Unterschiede merkt“,
betonte Oberhauser.

Daher gehe es darum, die Einkommensberichte weiter zu entwickeln.
„Sie aus den Schubladen der PersonalvertreterInnen und
BetriebsrätInnen herauszuholen und sie zu einem wirklichen Instrument
zu machen, das Gleichstellung leben lässt – auch in der Frage der
Einkommen“, sagte Oberhauser.

Abschließend betonte Oberhauser, sie freue sich auf gute
Zusammenarbeit mit den Abgeordneten – „im Sinne der österreichischen
Frauen“. (Schluss) up/ve

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