• 03.12.2015, 12:20:46
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AGO-Insolvenz: Gewerkschaft younion fordert Stadt Wien auf Dienstposten zu schaffen

Jetzt geht es darum die Rechte der ArbeitnehmerInnen zu schützen

Utl.: Jetzt geht es darum die Rechte der ArbeitnehmerInnen zu
schützen =

Wien (OTS) - younion _ Die Daseinsgewerkschaft hat bereits seit
Jahren davor gewarnt, dass sensible Dienstleistungen wie z.B. jene im
Gesundheitsbereich nicht ausgelagert werden dürfen. „An erster Stelle
steht jetzt für uns die Rechte der ArbeitnehmerInnen zu schützen.
Gemeinsam mit dem Sozialministerium, der Stadt Wien und dem
Krankenanstaltenverbund müssen wir Lösungen für die über 200
Bediensteten finden – und das so rasch wie möglich“, sagt
younion-Vorsitzender Christian Meidlinger anlässlich der im Raum
stehenden Insolvenz des Personaldienstleisters AGO.

„So kurz vor Weihnachten ist es besonders bitter, wenn die über 200
MitarbeiterInnen des Personaldienstleisters AGO kein Gehalt und keine
Sonderzahlung ausbezahlt bekommen. Wir fordern die Stadt Wien auf,
dass sie Dienstposten für die ArbeitnehmerInnen, die überwiegend in
der IT des Wiener Krankenanstaltenverbunds (KAV) und des AKH tätig
sind, schafft“, fordert Susanne Jonak von der Hauptgruppe II – Wiener
Krankenanstaltenverbund in der younion. Jonak warnt eindringlich
davor, dass jene Dienste erneut an eine private Firma vergeben
werden. „Die Stadt Wien darf denselben Fehler nicht erneut machen.
Besonders im sensiblen Gesundheitsbereich dürfen Dienstleistungen
nicht an Private ausgelagert werden.“

„Wir lassen die ArbeitnehmerInnen jedenfalls nicht im Regen stehen.
Wir übernehmen die rechtliche Vertretung“, stellt Meidlinger klar.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NGB

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